Das Produktionsbudget kann auf die Socialen Median einzahlen.

10 Tipps, wie Sie Ihr Produktionsbudget voll ausnutzen

Film ist toll. Aber seien wir mal ehrlich: Es ist auf den ersten Blick nicht gerade die billigste Art mit Kunden zu kommunizieren. Manchem bleibt beim Anblick des Produktionsbudgets schon mal die Luft weg. Wir zeigen Ihnen wie sie mit dem gleichen Zeitaufwand und dem selben Produktionsbudget mehr aus ihrem Drehtag herausholen – besonders für ihren Social Media Auftritt.

 

1. B-Roll für spätere Produktionen

B-Roll ist Material, dass Sie ohne Mehraufwand zusätzlich zum tatsächlich benötigten Filmmaterial produzieren. Stellen Sie Ihrem Interviewpartner ein paar Fragen mehr, da Sie ihn sowieso schon vor der Kamera haben. Oder lassen Sie Ihren Chef in zwei verschiedenen Outfits den Flur hinuntergehen. Ihre Produktionsfirma kann Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, Ihr Film-Set und die Anwesenheit ihrer Protagonisten effizient zu nutzen. Aber Achtung: Diese Rechnung geht nur auf, wenn die zusätzlichen Szenen null Mehraufwand bedeuten.

2. Fotos des Films für andere Medien

Oft nutzen unsere Kunden einzelne Fotos aus einem Film für Print oder ihre Website. Diese Fotos nennt man Stills. Sie aus Videomaterial zu erstellen führt zu sehr unbefriedigenden Ergebnissen, da Kamera und Bildinhalt immer in Bewegung sind. Das führt zu Bewegungsunschärfe. Meistens ist auch die Bildauflösung des Videos zu niedrig. Für kleines Geld können Sie eine gute Fotokamera ans Set bringen und Stills produzieren lassen. Bitten Sie den Kameramann Fotos der interessantesten Szenen zu machen. Er kennt den Bildausschnitt der Videokamera und versteht etwas von Bildern – auch unbewegten.

3. Exklusive Stockfotos

Haben Sie Ihren Darsteller oder Ihr Produkt perfekt für den Film in Szene gesetzt? Dann machen Sie auch gleich ein paar neutrale Fotos davon. Ihre Social Media oder die nächste spontane Grafik-Aktion werden es Ihnen danken. Nebenbei legen Sie sich einen Fundus exklusiver Fotos aus der Bildwelt Ihres Unternehmens an.

4. Videovarianten machen Ihren Film flexibel

Drehen Sie verschiedene Varianten Ihres Produkts. Zum Beispiel Versionen der selben Einstellung mit und ohne Logo, geöffnet, geschlossen, in der Hand Ihres Darstellers, und frei auf einem Tisch. So lassen sich Videoclips in zukünftige oder ältere Filme homogen einfügen. Außerdem können unterschiedliche Varianten Ihres Videos erstellt werden.

5. Der Blick hinter die Kulissen

Wenn Sie schon den Flur der Chefetage für einen ganzen Vormittag blockieren, dann lassen Sie Ihre Kollegen doch daran teilhaben. Fotografieren Sie die Filmcrew bei der Arbeit. Solche Set-Fotos bieten einen lockeren Blick hinter die Kulissen und liefern gleichzeitig eine schöne Geschichte für Ihre Social Media Kanäle. Sie gehen schließlich nicht jeden Tag unter die Filmproduzenten.

Mit geringem Mehraufwand kann das Team bei der Arbeit gezeigt werden. So verlängern Sie Ihr Produktionsbudget

Unser Team bei der Arbeit. Regie, Kamera und Licht richten die Szene für den Film Hoppe Sertos ein.

6. Interviews mit der Filmcrew

Für viele unserer Kunden ist eine Produktion immer noch eine besondere Sache. Wenn Sie Ihrer Community davon berichten wollen, interviewen Sie den Regisseur, Produzenten oder Kameramann. Sprechen Sie über Ihre gemeinsame kreative Arbeit und die Highlights der Produktion. Tipp: Smartphone bereithalten.

7. Keine Zeit verschwenden

Wer am Set seinen Film umplant – und das kommt vor – verschwendet wertvolle Zeit. Ihre Produktionsfirma wird vor Beginn der Dreharbeiten einen Drehplan und eine Shotlist erstellen, die alle wichtigen Einstellungen Ihres Films enthält. Storyboards oder Beispiele aus anderen Videos können bei der Abstimmung helfen. Bleiben Sie am Set bei Ihrer Entscheidung für das Storyboard und vertrauen Sie Ihrer Produktionsfirma. Man kann eine Szene auch „tot drehen“.

8. Kommunikation

Bereiten Sie alle Betroffenen rechtzeitig auf die Dreharbeiten vor. Wissen alle Mitarbeiter, dass Sie einen Film drehen wollen? Auch die Reinigungskraft mit dem lärmenden Staubsauger? Haben Sie den Schlüssel zum Drehort und wissen Sie, wo der Sicherungskasten ist? Störungen kosten Zeit und die Möglichkeit mehr „in den Kasten“ zu bekommen.

9. Content Marketing Strategie im Auge behalten

Ihr Video erfüllt eine Funktion innerhalb Ihrer Content Marketing Maßnahmen. Wo werden Sie es zeigen? Wer soll und wird es sehen, und welche Mitarbeiter nutzen es? Erstellen Sie eine Liste der Maßnahmen mit denen Sie Ihren neuen Video-Content promoten wollen. Ihre Produktionsfirma kann die Tipps 1-7 für Sie in den Drehtag einplanen.

10. Nutzen Sie Ihren ganzen Drehtag

In der Regel werden Produktionsteams nach Drehtag bezahlt. Besprechen Sie mit Ihrer Produktionsfirma, für wie viele Stunden das Team zur Verfügung steht. Wenn Sie Ihre Dreharbeiten nicht den ganzen Tag benötigen, planen Sie zusätzlich die hier beschriebenen Aktionen ein.

 

Mit diesen 10 Tipps nutzen Sie Ihr Produktionsbudget optimal aus. Gründlich voraus geplant und sorgfältig vorbereitet, liefert Ihnen Ihr Drehtag Material für weitere Videos, Geschichten und Bilder für Ihr Content Marketing.
Fragen zu Produktionsbudget, Produktionsplanung und Mehrfachverwertung von Filmen beantworten wir gerne.
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Big Data

Hosen runter: Twitter-Analyse 2015

Learning by doing – Twitter-Analyse für @koefisocial

Auch Big Data fängt klein an. Im Januar 2015 starteten wir mit 139 Twitter-Followern. 365 Tage später waren es 2550.
Zeit für einen Rückblick, eine detaillierte Twitter-Analyse der 4350 Tweets und einen Ausblick was euch und uns 2016 erwartet. Überraschungen inklusive!

Twitter-Analyse Follower Entwicklung Koenigsfilm 2015

Entwicklung der Follower-Zahlen auf dem Account @KoefiSocial im Jahr 2015

 

Entwicklung der Follower-Zahlen

Das erste Quartal 2015 nutzten wir, um zunächst die Follower-Zahlen zu pushen. Unser Ziel: Möglichst nur „echte“ Follower gewinnen, keine Bots, keine Spammer, nur Leute, die sich für unsere Themen interessierten. Zweites Ziel: Einen möglichst hohen Prozentsatz deutschsprachiger Accounts zu erreichen. Die Arbeit begann im April mit einem Test. Neben Tweets auf Deutsch oder Englisch statteten wir einige Tweets (283) mit englischen Quellen und einem deutschen Kommentar aus. Wir wollten die deutsche Leserschaft für englischsprachige Inhalte gewinnen. Der erfolgreichste zweisprachige Beitrag laut unsere Twitter-Analyse war der hier:

Überraschendes Ergebnis: Die zweisprachigen Beiträge erzielten eine um 10% höhere Interaktionsrate als rein englischsprachige Beiträge. Allerdings war der redaktionelle  Mehraufwand beträchtlich. Das World Wide Web und Twitter sind primär englischsprachige Medien. Knapp 65% unserer Follower kommunizieren in Englisch. Überraschend ist der Anteil  deutschsprachiger Follower, die wir gewinnen konnten: 27,7 % . Verglichen mit dem Anteil der deutschen Accounts im Twitterverse (1,5 % im April 2014) haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Wir wenden uns überproportional an deutsche Accounts, an potentielle Kunden.

Twitter-Analyse verwendete sprachen Social Bro

Sprache in der unsere Twitter-Follower kommunizieren

 

Themen

Die nackten Zahlen des Twitter-Analyse Tools sind zwar interessant, wir wollten aber mehr wissen: Welche Themen waren für unsere Follower von Bedeutung? Um dies analysieren zu können, kategorisierten wir alle Tweets mit Links nach Themenbereichen. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf einzelne Social Media Plattformen und unsere Kernthemen „Social Media“ und „Content Marketing“. Twitter-Analyse Koenigsfilm 2015  Überraschendes Ergebnis der Twitter-Analyse war die große Reichweite von Tweets zum Thema „SEO“ (Search Engine Optimization). Wir begannen erst im 2. Halbjahr SEO zum Inhalt unserer Kommunikation zu machen und trafen damit offensichtlich ein Interessenfeld unserer Follower. Mit Trend-Themen wie Meerkat, dem Wiedererwachen des Podcasts und dem Wearable-Wahnsinn zur Einführung der iWatch generierten wir auch respektabel viele Interaktionen. Eine Bestätigung dafür, im richtigen Teil des Twitterverse unterwegs zu sein. Als Themen der  Zukunft sehen wir das starke Interesse an aufstrebenden Plattformen wie Instagram, Snapchat und  Slideshare, dem LinkedIn-Ableger. Die Daten zeigen, dass wir uns hier engagieren müssen, um 2016 mitreden zu können.

 

Blog

Nach unserer Twitter-Analyse ist das erfolgreichste Thema im Koenigsfilm-Blog „Content Marketing“. Film- und Nerd-Themen fanden unsere Follower auch interessant, Beiträge zum Thema „Social Media“ wurden eher weniger beachtet. Was uns sehr freute: Der am meisten gelikete Tweet bezog sich auf eigenen Content, einen unsere Blogbeiträge:

Impressionen

Die meisten Twitterer erreichen wir mit dem #ff (Follow Friday) und über paper.li. paper.li ist eine Plattform zur Veröffentlichung eines digitalen Magazins. In unserem Magazin zum Thema „Content Marketing“ stammen die Inhalte von Top-Twitterern, bei denen wir uns täglich für deren Beiträge bedanken:

#ff und paper.li haben einen Vorteil gemein: sie richten sich direkt an bestimmte Accounts. Sie werden deswegen stärker wahrgenommen und erzielen in unserer Twitter-Analyse die höchste Reichweite.

Hashtags#

Um ein bessere Bild bezüglich der thematischen Verwendung von Hashtags zu bekommen, betrachteten wir nur Tweets mit Link.

Die meisten Impressionen erreichten die Hashtags #IoT (Internet of things), #Webdesign, #best, #TheDarkening (Skandal auf Reddit) und #confused. Die meisten Interaktionen erzielten die Hashtags #theDarkening, #pmf15, #corporateblogs, #cinematography und #aprilsfool. Die höchste Interaktionsrate hatten die Hashtags #aprilsfool, #because, #TFB (Team Follow Back), #help, #MGWV.

Schlussfolgerung aus dieser Analyse: Hashtags mit spezifischem – am besten tagesaktuellem Kontext – funktionieren am besten.  Wenn wir unseren gesamten Datensatz ansehen, scheinen kurze Hashtags wie #IoT, #CEO und #SEO mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Dagegen verlieren generische Hashtags wie #socialmedia und #contentmarketing.

Take-away der Twitter-Analyse
  • Zweisprachige Tweets erzielen eine 10% höhere Interaktionsrate
  • SEO war das wichtigste Thema 2015
  • Unser Blog ist auf dem richtigen Weg
  • #ff und paper.li sind effiziente Maßnahmen um die Reichweite zu erhöhen
  • Spezifische und kurze Hashtags sind erfolgreich
Was 2016 kommt

Wir werden persönlicher mit unseren Followern kommunizieren, Beziehungen vertiefen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erörtern –Twitter ist kein Selbstzweck.

 

Dies ist nur ein Ausschnitt der Daten, die wir erhoben haben. Falls es Fragen zur Erhebung, Analyse oder weiteren Ergebnissen gibt, beantworte ich sie gerne. In den Kommentaren, per DM @koefisocial oder Email.

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Content Marketing - Wem das Schaf den Weg weist

Content Marketing – Wem das Schaf den Weg weist

Was Content Marketing 2016 von seinen Agenturen fordert

Paradox: Der Beginn der Umwälzungen im Content Marketing liegt im Jahr des Schafes. Im Jahr der Ruhe, der Harmonie und Kreativität – glauben jedenfalls die Chinesen und dauert noch bis zum 7. Februar. Vielleicht stimmt das Ja(hr), denn: Kein radikaler Wandel im Content Marketing ohne die innere Beteiligung der Agenturen und Dienstleister, Mitarbeiter, Führungskräfte und Agenturchefs. Geheult wird schließlich genug: „Uihuihuih, was kommt da auf uns zu!“ Besser gewusst haben es schon viele: „Das habe ich doch schon immer prophezeit!“. Ursachen sind schnell erkannt: „Auslöser sind die Konsumenten“. Ich meine: Diese Haltungen sind konservativ, weil sie die eigene Grundausrichtung nicht in Frage stellen. Was gerade auf Dienstleisterseite im Content Marketing geschieht ist zwar keine Disruption, aber ein Wandel, dessen Radikalität alles in Frage stellt und der vor allem – von uns selbst ausgehen muss! Wenn nicht, ist es schnell zu spät. Bei uns war 2015 der Zeitpunkt mit dem Schaf gekommen, Zeit für eine persönliche Einschätzung.

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Content Promotion beherrschen

Dieses Jahr hatte schon im Vorfeld einen brutalen Aufschlag. Thema: Content Promotion. Wir mussten mit ansehen, wie Filmproduktionen nicht mehr die Reichweiten der Vorjahre erzielten, obwohl sie qualitativ besser waren. Der Wettbewerb um die Zuschauer hatte zunächst schleichend und unbemerkt leichte Erosionsspuren hinterlassen, dann exponentiell gesteigert zugenommen und schlechte Ergebnisse verursacht. Ein Klassiker: Erst merkst Du nichts, kurz danach hast Du ein blaues Auge.
Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Wer Content produziert, muss nicht nur für erfolgreiche  Distribution, sondern auch Promotion sorgen. Das können wir jetzt inhouse leisten, ebenso wie den Schritt danach: konvertieren.

Zum eigenen Kunden werden

Zu Beginn des vergangenen Jahres drängte sich bei uns eine Fragestellung in den Vordergrund: Wieviel Content Marketing benötigen wir selbst, um unsere Ziele zu erreichen? Die Schätzungen gingen weit auseinander, das Ergebnis unserer Researcher war eindeutig: reichlich. Plötzlich waren wir umgeben von neuen, hausinternen Projekten, die Geld kosten und deren ROI wir schon im Voraus so genau wie möglich berechnet haben wollten: neuer Webauftritt, Social Media, Blog. Mit der Entscheidung für diese Projekte wurden wir in der gleichen Sekunde unser eigener Customer, führten uns selbst durch die Journey und können uns nun guten Gewissens weiter empfehlen. Wir erfanden uns neu und bauten neu auf: Content war da, Strategie stand, Produktion lief und läuft kontinuierlich, und Performance sichern wir ab. Es entstand eine Kultur des permanenten Infragestellens. Die können wir jetzt moderieren, aufrechterhalten und jedem weiter empfehlen.

Tanker sein oder Katamaran

Die Welt des Content Marketing in Deutschland hat 2015 zunächst die Elefantenhochzeit von Burda Creative plus KircherBurkhardt gesehen, danach folgten sogar zwei Dinosaurierhochzeiten: Medienfabrik Gütersloh plus G&J CE, außerdem Edelmann plus Ergo. Unserem eigenen Geschäft als schneller, agiler Dienstleister soll diese Konzentration in Zukunft nicht schaden. Gegen Mitte des Jahres mussten wir uns deswegen erneut in Teilen abschaffen und neu erfinden. Unsere Welt ist digital, die Welt unserer Kunden ist es aber nicht nur. Das gesamte Spektrum des Content Marketing und Corporate Publishing decken wir jetzt zusammen mit unseren Partnern ab. Ich glaube die Zukunft der Agenturen liegt in der Entscheidung: Tanker sein oder Katamaran-Flotte, Big Player oder agiles Spezialistennetzwerk. Eindeutig, wer schneller ist. Wer besser ist, wird man sehen. Das hängt auch davon ab, ob die interneren Teams mitziehen, ob jeder Einzelne bereit ist, sich selbst neu zu erfinden.

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Den Feueraffen raus lassen

Am 8. Februar beginnt das Jahr des Feueraffen, geprägt von Ansporn, Siegeswillen und dem Anspruch, jede zwischenzeitliche Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Das glauben jedenfalls die Chinesen. Viel Erfolg also in 2016! Und gern schon ab dem 1. Januar.

4 Fragen die weiter bringen

Die Fragestellung für 2016 erscheint übersichtlich: Wo ist Deine schwächste Stelle? Was wäre, wenn Dich dort jemand angreift? Kannst Du Dich selbst dort angreifen? Bist Du bereit, Dich grundsätzlich in Frage zu stellen und neu zu erfinden?

Was glauben Sie? Was fordert Content Marketing von seinen Agenturen?
Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf eine Diskussion.

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