Richtiges Briefing für Videoproduktionen

Briefing für Videoproduktionen – So geht es richtig!

„Das habe ich mir aber alles ganz anders vorgestellt!“ Dieser Satz ist der Super-GAU für jeden Kreativen – und seinen Auftraggeber. Ein gutes Briefing erspart Ihnen das. Es ist schnell gemacht und hilft, Fehlentwicklungen und Zusatzkosten zu vermeiden. Oft reichen die folgenden acht Punkte:

1. Stellen Sie sich vor

Stellen Sie sich und Ihr Projekt vor. Wie sind Sie am Markt positioniert? Wer sind Ihre Kunden? Wie wird Ihr Unternehmen von Ihren Kunden wahrgenommen? Wer sind Ihre Mitarbeiter? Was ist das Besondere an Ihren Produkten oder Dienstleistungen?
Mit der Beantwortung dieser Fragen helfen Sie der Produktionsfirma, Ihr Unternehmen und seine Umgebung zu verstehen, sozusagen die Welt, in der sich das Video befinden wird.

2. Warum wollen Sie ein Video produzieren?

Warum produzieren Sie dieses Video, und was soll es konkret erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden informieren, Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen generieren oder Ziele der Content Marketing Strategie verfolgen? Wie und woran werden Sie den Erfolg messen?
Vielleicht können Sie auch schon eine klare „Call-to-Action“-Aussage formulieren: „Besuchen Sie unsere Website!“, „Probieren Sie es aus!“, „Rufen Sie uns an!“ Wenn Sie bei der Beantwortung dieser Frage feststellen, dass es möglicherweise mehr als eine gewünschte Zuschauerreaktion gibt, ist es ratsam die Inhalte auf mehrere aufeinander folgende Videos zu verteilen.

3. Für wen produzieren Sie Ihr Video?

Wer ist Ihre Zielgruppe und wo wird sie Ihr Video anschauen? Seien Sie mutig und fokussieren Sie Ihre Botschaft, um die Produktion einer „Eierlegenden Videowollmilchsau“ zu vermeiden.  Ein guter Filmdienstleister hilft Ihnen, ein scharfes Profil ihrer Zuschauer zu zeichnen.
Machen Sie sich bewusst, wo, wann und in welcher Situation Ihre Zielgruppe zuschaut. Wir alle sind täglich einer Flut von Informationen und ausgesetzt. Genau zu wissen, wo Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen, garantiert den Erfolg Ihres Videos.

4. Botschaft

Fassen Sie zusammen, welche Botschaft Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln wollen. Dazu gehören die besonderen Eigenschaften des Produkts, eine besondere Entwicklung im Unternehmen oder die Eigenschaften eines neuen Mitarbeiters, den Sie suchen. Je genauer diese Beschreibung, desto zielgerichteter kann die Entwicklung des Filmkonzepts sein.

5. Umsetzung

Damit Ihnen die Produktionsfirma eine passende Idee ausarbeiten kann, sollten Sie in Ihrem Briefing auch grob beschreiben, wie Sie sich die Umsetzung vorstellen. Ist es denkbar, dass Mitarbeiter im Film mitwirken? Könnten Animationen zum Verständnis beitragen? Soll es einen Moderator geben, wären Interviews hilfreich oder möchten Sie Schauspieler einsetzen?

6. Look and Feel

Die einfachste Art, Ihre Vorstellung zu beschreiben: Fügen Sie Ihrem Briefing Videos bei, die Ihnen gefallen. Es geht ja nicht darum, fremde Ideen zu kopieren, sondern den Stil Ihres geplanten Videos anschaulich zu beschreiben. Wünschen Sie sich eine bestimmte optische Umsetzung? Welche Farben und Formen stehen für Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt? Welches Gefühl soll der Zuschauer haben, wenn er sich das Video angesehen hat?

7. Budget

Ein Budgetrahmen ist für eine Produktionsfirma wie ein Kompass. Ihr Dienstleister kann damit einschätzen, welche Story realisiert werden kann. Um ein eher kleines Budget zu schonen, können Drehtage verringert oder eine günstigere Kameratechnik eingesetzt werden. Mit einem größeren Budget kann an Details gefeilt, der production value erhöht und langfristig verwendbares Rohmaterial hergestellt werden.

8. Deadline

Je nach Aufwand beansprucht eine normale Film-Produktion vom Briefing bis zur Abnahme zwischen ein und drei Monaten Produktionszeit. Bei aktuellen Themen kann das Video auch innerhalb von 24 Stunden fertiggestellt sein. Ein aufwändiges Unternehmensporträt oder ein Imagefilm können auch bis zu neun Monate Produktionszeit verlangen. Denken Sie auch daran, Abnahmeprozesse innerhalb Ihres Unternehmens in Ihren Zeitplan miteinzubeziehen.

Wenn Sie noch unsicher sind, wie Sie Ihr Briefing formulieren sollten, helfen wir Ihnen gern!

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