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Instagram Stories – einfach Geschichten erzählen

Diesen Sommer stellte Instagram die Instagram Stories vor. Für die Snapchat-Nutzer unter uns bekanntes Terrain. Die Funktion erinnert stark an die Geschäftsidee der Konkurrenz. Wir haben ausführlich gescrollt, geswiped und getestet. Das Ergebnis: Toll! Unbedingt ausprobieren!

Was sind Instagram Stories?

Eines Tages waren sie einfach da: Die rot umrandeten Profilbilder unserer Instagram-Freunde.

 

Dahinter verbargen sich ihre Instagram Stories. Die Stories sind eine zweite Möglichkeit Content auf Instagram zu teilen – getrennt von der eigentlichen Galerie.

Das Besondere der Stories: Sie bleiben nur 24 Stunden sichtbar, danach verschwinden sie wieder. Sie bestehen aus einzelnen Slides, die ein Foto oder ein maximal 10 Sekunden langes Video enthalten können.

Was können IG Stories?

Mit der Story-Funktion lassen sich mehrere Fotos oder Videos zu einer Geschichte zusammenfügen, die App spielt die einzelnen Teile chronologisch ab und zeigt eine Forstschrittleiste. Im Gegensatz zu Snapchat lässt sich die Story aber mit permanentem Inhalt in der Galerie verknüpfen. So lässt sie die Geschichte hinter einem Foto erzählen.

Ein ganz besonders schönes Beispiel kommt von Malgosia (@malgo_f). Sie nutze ihre Instagram Story für eine eindrückliche Live-Fotoreportage vom „Black Monday“ am 4.10.2016 in Warschau.
Passend zu einem Bild in ihrer Galerie konnte man ihr in der Story durch den Tag folgen und Situationen und Emotionen direkt miterleben.

Schönes Beispiel für eine Instagram Story

So funktionierts!

Instagram Stories sind wie gemacht, um spontan Inhalte zu teilen. So geht’s:

 

Schritt 1 – Content auswählen

In das Story-Menü gelangt man vom Home-Screen aus. Durch den (+) Button oder Wischen nach rechts.

So sieht der Screen aus, wenn Du Instagram Stories erstellen möchtest

Der Screen für die Instagram Stories

Über das Zahnrad kann festgelegt werden, wer die Story sehen soll. Neben dem Kamerabutton lassen sich der Blitz und die Selfie-Kamera einschalten.
Durch kurzes drücken des Auslösers wird ein Foto aufgenommen. Hält man den Button gedrückt, zeichnet Instagram ein Video auf.

Es lassen sich aber auch bereits vorhandene Fotos teilen. Durch wischen von der oberen Bildkante nach unten gelangt man in eine Galerie, die alle Fotos und Videos der letzten 24h anzeigt.

Bilder zu den Instagram Stories aus der Galerie hinzu fügen.

Teilen von Bildern aus der Galerie

Tipp: Um ein Foto zu benutzen, das älter als 24 Stunden ist, dieses Bild einfach in eine Bearbeitungs-App, wie Snappseed oder VSCO laden und wieder exportieren. 😉

 

Schritt 2 –  Zeichnungen zum Foto hinzufügen

Wie mit einem Textmarker. Zur Verfügung stehen verschiedene „Stifte“, ein Schieberegler um die Strichbreite einzustellen, und eine Farbpalette.

Fotos für die Instagram Stories lassen sich einfach bearbeiten.

Einfach lassen sich Zeichnungen hinzufügen

Tipp: Wenn man einen einzelnen Farbpunkt länger gedrückt hält lässt sich die Farbauswahl feintunen.

 

Schritt 3 – Schrift und Emojies einfügen.

Hier gibt es ein viele Gestaltungsmöglichkeiten. Hält man die Schrift mit zwei Fingern fest, kann sie gedreht und in der Größe verändert werden.

Ganz einfach lassen sich Schriften und Emojies zu den Instagram Stories hinzufügen.

Schriften und Emojies runden die Story ab

 

Wir wünschen euch viel Spaß mit den IG Stories!

Taggt uns in eurem letzten Post mit @koefisocial, dann kommen wir auf einen Besuch vorbei – zum Stories gucken!

 

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Podcasts verweilen in Deutschland noch in einem Dornröschenschlaf

Podcasts richtig produzieren

Das Dornröschen der B2B-Kommunikation

Gleich zu Beginn: Danke an Jeff Julian von squareddigital. Jeff ist freundlich, open-minded, begeistert von seiner Arbeit und immer bereit, sein Studio zu erklären. Er ist Profi – egal auf welcher Seite der Kamera und zeigte mir auf der CMWorld 2016 in Cleveland sein öffentliches Studio.

 

Natürlich können Sie sich sofort ins Video stürzen, viel Spaß, aber… da gibt’s noch ein paar kleine Dinge, die nützlich sein könnten, bevor neues Equipment angeschafft wird. Zunächst die Zahlen. Egal ob Audio- oder Videopodcasts: die Nachfrage steigt. Ein Indiz dafür, dass digitale Mediennutzung spannend sein kann, ohne live sein zu müssen. Das Podcast-Angebot steigt, der englischsprachige Markt wächst deutlich, der deutschsprachige zieht nach. Der amerikanische Podcast-Hörer ist zwischen 18 und 34 Jahre alt und besser gebildet als der Durchschnitt, schreibt der Branchendienst KressPro in seinem Magazin (7/2016, S.49). Diese Beschreibung entspricht den Untersuchungen in Deutschland. Hier stieg die Nutzung von Podcasts von 2014 auf 2015 sprunghaft an (ARD/ZDF Online Studie).

 

Entsprechend dem amerikanischen Content Marketing Credo „Get rich in your niche“ gibt es inzwischen außer Unterhaltung viele Special-Interest-Angebote. Technisch gesehen ist der Start eines Podcasts kein Hexenwerk, sehr verführerisch also unbedacht einzusteigen. Aber, warnt Podcast-Host und Content Marketing Experte Joe Pulizzi:

„Podcasting isn’t for beginners. You need to have an audience first!“ – Joe Pulizzi

 

Wer sichtbar sein will, muss nicht nur eine „audience“ haben, sondern Qualität bieten, inhaltlich, wie technisch. Einen Audiopodcast in mittelmäßiger Tonqualität hält der User eben nur eine begrenzte Zeit aus. Deswegen: Nicht am Equipment sparen. Natürlich kann man sich zusammen vor das Mikrofon oder die Kamera setzen „und mal loslegen“. Die Resonanz wird enttäuschend sein. Podcasting braucht Vorbereitungs- und Produktionszeit, sowie Zeit für die Kommunikation mit Usern. Darin wiederum liegt auch die Stärke der Podcasts: Sie gehen in die Tiefe des Themas, User nehmen sich die Zeit zuzuhören und zuzusehen.

„Podcasting is an extremely intimate way to interact with your audience“, sagt Robert Rose, Podcast-Partner von Pulizzi.

 

Insofern scheinen Podcasts also wie gemacht für die B2B-Kommunikation. Die Technik ist beherrschbar, Investitionen klein, Themen vorhanden, warum also dieser Dornröschen-Schlaf? Weil nur durchdachte Formate zum Erfolg führen und eine Produktionsweise, die … ach, das soll er selbst erzählen: Jeff Julian.

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5 Tipps für den perfekten Youtube-Kanal

5 Tipps für den perfekten YouTube-Kanal

Alle sind auf Youtube, nur wenige haben den perfekten YouTube-Kanal.
Wir haben 5 Tipps wie Sie Ihren Kanal optimieren können.

Vorab: Manchmal ist es einfacher von vorne anzufangen.

Wenn folgendes auf Sie zutrifft, sollten Sie Tabula rasa machen und mit einem neuen Kanal beginnen:

– Der Name Ihres Kanals ist nicht oder nicht mehr mit Ihrer Mission vereinbar
– Sie haben nur wenige Abonnenten, die selten Videos ansehen
– Die Inhalte sind veraltet

So erstellen Sie den perfekten YouTube-Kanal

1. Der erste Eindruck

Die Kanalseite ist Ihre Visitenkarte auf YouTube. Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre Zuschauer sofort erkennen, was Ihr Unternehmen besonders auszeichnet. Dazu platzieren Sie Ihr Logo oder ein unverwechselbares Element Ihrer CI in das Kanalsymbol links oben.
Blickfang ist das längliche Kanalbild. Damit dieses Bild auf allen Geräten optimal angezeigt wird, empfiehlt YouTube ein Bild im Format 2560 x 1440 Pixel.
Dieses Bild sollte für den Zuschauer eine erste emotionale Bindung zu Ihrem Unternehmen ermöglichen. Gerne dürfen Sie auch mit Text im Bild arbeiten, wenn Sie einen Slogan haben, der Sie von anderen absetzt und Identitätsmerkmal ist. Weniger ist dabei mehr.
Rechts unten im Kanalbild können Sie Links zur Webseite und zu ihren Social Media Accounts einbetten.
Mit der Positionierung von Text und der Struktur des Bildes kann man den Blick des Zuschauers auf diese Links lenken.

Kanalbild für den perfekten Kanal

Beispiel für ein gelungenes Kanalbild: Der Text kündigt die verschiedenen Shows an. Durch die horizontalen Linien wird der Blick weiter nach rechts, zu den Links geleitet.

 

2 Anpassen der Startseite

Die Standardansicht eines YouTube-Kanals ist langweilig. Der perfekten YouTube-Kanal ist auf den ersten Blick interessant.
Wenn Sie auf Ihrem Kanal angemeldet sind, können Sie über das „Rädchen“ links vom „Abonnieren“-Button die Funktion „Kanallayout anpassen“ freischalten. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, den Bereich „Übersicht“ frei zu gestalten. Hierfür stellt Youtube verschiedene Module zur Verfügung.
Das erste Modul legt fest, was Abonnenten oder neue Besucher als erstes zu sehen bekommen.
Abonnenten bekommen dabei immer neu „angesagte Inhalte“ präsentiert. Streamen Sie gerade Live, wird der Livestream angezeigt. Sollte es gerade keinen angesagten Inhalt geben, können Sie auswählen, welches Ihrer Videos den Abonnenten an dieser Stelle dauerhaft angezeigt werden soll.
Neue Besucher erhalten als erste Ansicht einen Trailer, den Sie auswählen können. Wir empfehlen hier ein Video zu zeigen, das den Zuschauer anspricht und Ihr Unternehmen repräsentiert. Das kann ein Imagefilm sein, oder Sie hören auf Ihre Zielgruppe und wählen das erfolgreichste Video Ihres Kanals aus.

Unterhalb dieses ersten Moduls lassen sich verschiedene Inhalte darstellen, die identisch für neue Besucher und Abonnenten angezeigt werden.
Sie können zum Beispiel weitere Videos in den Fokus rücken, geplante Livestreams bewerben, Playlisten hervorheben oder Kanäle verlinken, denen Sie folgen.
Meistens empfehlen wir, als zweites Modul eine Auswahl der Playlisten anzubieten, da Ihre Zuschauer so einen Überblick erhalten, welche Inhalte verfügbar sind.

 

Alle Elemente die bearbeit werden müssen, um den perfekten YouTube-Kanal zu erstellen

Die wichtigsten Elemente einer YouTube-Kanalseite

 

3. Die richtigen Texte

Der Kanalinfo-Text sollte Ihr Unternehmen und dessen Mission beschreiben. Und natürlich auch, was sie mit dem Kanal erreichen wollen.
Dieser Text ist besonders für die Suchmaschine YouTube wichtig, selbst wenn er nicht sofort für Besucher sichtbar ist.
Für Besucher viel wichtiger sind die Texte zu den Videos im ersten Modul der Übersicht. Diese Videos werden direkt angezeigt. Hier holen Sie die Leute ab. Achten Sie deshalb darauf, dass diese Texte nicht nur das Video beschreiben, sondern auch etwas über das Unternehmen aussagen. Fügen Sie sichtbare Links zu Ihrer Webseite und Social Media hinzu. Wobei wir beim nächsten Thema wären …

4. Verlinken mit anderen Kanälen

Es gibt insgesamt drei Orte, an denen sie zu Ihrer Webseite und Ihren Social Media Kanälen verlinken können:
1: Rechts unten auf dem Kanalbild. Das Bleistiftsymbol rechts ist der Zugang, über den Sie mit „Links bearbeiten“ bis zu 5 Links einfügen können.
2: In der Kanalinfo werden diese Links auch angezeigt.
3: In JEDEM Beschreibungstext der einzelnen Videos und der Playlisten (s.u.) sollten Links gesetzt sein. Im Beschreibungstext für ein Video können die Links gerne unterhalb des sichtbaren Bereichs eingefügt sein, Hauptsache man kann sie finden. Hier hat der Link zwei Funktionen: Einmal natürlich Besucher dazu zu animieren, weitere Inhalte des Unternehmens anzuschauen und zweitens als Suchsignal für die Suchmaschine Youtube zu funktionieren. So können diejenigen Besucher, denen Sie nur aus anderen sozialen Netzwerken bekannt sind, Ihre Videos über die geläufigen Benutzernamen von Facebook, Instagram & Co finden. Probieren Sie es aus: Wenn Sie in die Videosuche von Google „koefisocial“ eingeben finden Sie unsere Videos.

5. Playlisten erstellen

Einer der wichtigsten KPIs für Fernsehsender ist der „Audience Flow“.
So heißt im Fachjargon die Mitnahme eines Zuschauers von einer Sendung in die nächste. Für den perfekten Kanal können Sie auch diese Methode nutzen. Schließlich soll sich ein Zuschauer möglichst viele Videos auf Ihrem Kanal ansehen.
Playlisten die sie erstellen, sollten deshalb zwei Eigenschaften haben: 1. der Titel muss beschreiben was den Zuschauer erwartet und 2. die Videos einer Playliste sollten ein gemeinsames Thema haben.
Seinen Sie dabei kreativ: Sie können die Videos nach Sprache ordnen, nach Ort der Aufnahme, eine Playlist Ihrer Produkte und eine Ihrer Service-Leistungen erstellen. Haben Sie ein serielles Format ist es unerlässlich, die Videos der Serie auch als Playliste einzustellen. Dabei kann ein Video natürlich in verschiedenen Playlisten sein.
Sie können auch Videos anderer Nutzer in Playlisten ordnen und so Ihre Geschäftpartner featuren – oder sich einfach mit fremden Federn schmücken. Haben sie die Playlisten erstellt, können Sie auf der Übersichtsseite einzelne Playlisten oder eine Liste ausgewählter Playlisten hinzufügen. Dann ist es geschafft. Sie haben alles getan, um den perfekten YouTube-Kanal zu erstellen und ihre Zuschauer möglichst lange dort zu halten.

Im nächsten Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie ein Video optimal in Ihren Kanal einstellen.

 

 

Livestreaming auf Twitch ist für die Nutzer oft wie ein Musikevent

Livestreaming – So funktioniert Twitch!

GamesCom! Eine Woche lang war Köln das Mekka der internationalen Gamingszene. Dabei wird eine Community sichtbar, die – gemessen an ihrer Größe – im realen Leben äußerst unauffällig ist. Die Gamingszene findet man vor allem im Internet. Sie ist mit und um die Entwicklung der Social Media herum gewachsen und  inzwischen mit den Sozialen Netzwerken untrennbar verbunden.

Dabei hat sich eine Kommunikationsform entwickelt und etabliert, die in der breiten Öffentlichkeit bisher kaum eine Rolle spielte: Livestreaming – also die live Übertragung von Bild und Ton über das Internet. In der westlichen Hemisphäre nennt sich die zentrale Plattform dafür Twitch.tv.

 

Was ist Twitch.tv?

Twitch.tv wurde 2011 zunächst als Spin-off des allgemeinen Live Streaming Portals justin.tv gegründet. In den folgenden Jahren wuchs Twitch.tv nicht nur zu einem der größten Live-Video-Portale heran, sondern auch zu einer zentralen Social Media Plattform für Gamer. 2014 übernahm Amazon Twitch.tv für $970 Millionen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Plattform bereits 55 Millionen individuelle Zuschauer monatlich.

Produziert werden die Inhalte von fast 2 Millionen individuellen Streamern, 13.000 von ihnen nehmen am Partnerprogramm teil. Das Partnerprogramm ermöglicht es Streamern, ähnlich wie auf YouTube, am Erfolg ihres Streams finanziell beteiligt zu werden. Der Großteil der Inhalte besteht aus Liveübertragungen von E-Sports- und Gaming-Media-Events sowie persönlichen Streams individueller Spieler. Sie alle verbindet eine einzigartige Subkultur mit eigener Sprache, Symbolik und Ritualen.

E-Sport-Events sind eine Mischung aus Sportveranstaltung und Rock-Konzert.

 

Wie funktioniert Livestreaming?

Um einen Livestream auf Twitch.tv starten zu können, benötigt man einen Twitch-Account, einen leistungsfähigen PC, schnellen Internetzugang sowie eine spezielle Software, die die gewünschten Inhalte auf dem Bildschirm erfasst, verarbeitet und an die Twitch-Server sendet. Diese Software stellt Twitch nicht selbst zur Verfügung. Die meisten Streamer nutzen daher Open Source Programme wie zum Beispiel „Open Broadcasting Software“ (OBS). Alternativ können zum Streamen auch die Spielekonsolen Xbox One und Playstation 4 verwendet werden. Auf diesen Plattformen ist die nötige Software bereits integriert.

Die Kommunikation zwischen dem Streamer und seinen Zuschauern ist ein zentraler Bestandteil des Livestreaming. Die meisten Streamer nutzen deshalb ein Mikrofon und eine FaceCam um mit ihren Zuschauern zu kommunizieren. Eine FaceCam ist eine WebCam, die den Streamer beim Spielen filmt und das Video in den Stream integriert. Die Interaktion zwischen Zuschauern und Streamern steigt dadurch erheblich, ebenso die Popularität des Streams. Der Produktionsqualität sind kaum Grenzen gesetzt. Professionelle Übertragungen beschäftigen Produktionsteams, die denen von Liveübertragungen von Sportevents im Fernsehen um nichts nachstehen.

Screenshot der Livestreaming Plattform Twitch

So sieht die Nutzeroberfläche von Twitch aus: Links die Menuleiste über die ma auswählen kann welches Video man als nächstes sehen möchte. In der Mitte der Stream, der das Spielgeschehen überträgt; eingebettet ist die Facecam, über die der Spieler/Streamer zu sehen ist. Rechts der Chat, mit dem Spieler/Stream und Zuschauer kommunizieren.

 

Unterschiede zu und Gemeinsamkeiten mit anderen Social Media Plattformen

Im Gegensatz zu vielen anderen Social Media Plattformen findet ein Großteil der Interaktion auf Twitch.tv über das Chatsystem statt. Die Schnelllebigkeit von Live-Video und -Chat führt dabei zu einer anderen Art der Kommunikation als sie beispielsweise auf YouTube oder Facebook zu findet ist. Mit einer Halbwertszeit von oft nur wenigen Sekunden sind einzelne Chatnachrichten nicht dazu geeignet, komplexe Informationen zu vermitteln oder Dialoge zu führen. Sie werden vielmehr dazu genutzt spontane Emotionen zum Ausdruck zu bringen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Emotes, kleine Bilder mit individuellen Bedeutungen, die wie eine eigene Sprache fungieren.

Die Kommunikation mit anderen Zuschauern ist dabei mindestens genauso wichtig wie die Kommunikation mit dem Streamer. Der Chat auf Twitch.tv ist vergleichbar mit dem Fangesang bei einem Fußballspiel oder der Atmosphäre bei einem Rockkonzert. Durch den Fokus der Interaktion auf den jetzigen Moment entsteht eine starke emotionale Identifikation mit dem Geschehen und der gesamten Gruppe von Beteiligten.

Zukunftsperspektive Livestream

Livestreaming als Kommunikationsform wie wir es heute schon auf Twitch.tv sehen, steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Die Gaming Szene ist deswegen auch in diesem Bereich ein Vorreiter, weil sie sowohl die Produzenten als auch die Konsumenten der Inhalte genau dort abgeholt hat, wo sie sich aufhalten – am PC und an den Spielekonsolen. Mittlerweile liegt der Prozentsatz aller Views von Twitch auf mobilen Endgeräten allerdings schon bei 35%. Mit der weiteren Verbreitung schneller mobiler Internetzugänge wird der Anteil mobiler Nutzung noch steigen.

Mit dem Zugang über mobile Geräte wird die Technologie auch für andere Benutzergruppen interessant. Facebooks Live und Twitters Periscope sind nur zwei Beispiele von Plattformen, die Livestreaming als zentralen Bestandteil moderner Kommunikation auch außerhalb der Gamingszene etablieren könnten. Die erfolgreiche Erarbeitung und Umsetzung einer Social-Media-Strategie für Livestreaming sollte sich die Erfahrungen und Lehren von Twitch.tv zunutze machen.

UPDATE: YouTube hat am 17. August bekannt gegeben, dass seine Plattform YouTube Gaming nun auch in Deutschland verfügbar ist. Sie soll mit ihrer Streaming Funktion eine direkte Alternative zu Twitch.tv bilden. Quelle: horizont.net

 

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bildbearbeitung für instagram

Bildbearbeitung für Instagram: Tipps & Tricks!

Letzte Woche in meinem Post So machen Sie die besten Fotos für Instagram habe ich darüber gesprochen, worauf ich achte, wenn ich Fotos für Instagram mache. Der zweite Schritt zum Erfolg ist die Bildbearbeitung für Instagram. Ich benutze dafür ausschließlich mein Handy. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Der Handyscreen ist der Ort, an dem das Foto am Ende betrachtet wird.
  2. Ich habe meine Tools für spontane Posts immer dabei.
  3. Handy-Apps sind intuitiv und erfordern keine Bildbearbeitungskenntnisse.

Meine Tipps zur Bildbearbeitung für Instagram

Zur Erinnerung: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D).
Zur Bearbeitung benutze ich VSCO (Android/iPhone), Snapseed (Android/iPhone), Android Nutzern könnten außerdem HandyPhoto und Aviary gefallen. iPhone-Nutzer sollten außerdem Mextures oder Superimpose eine Chance geben. Ausführliche technische Tutorials zur Bildbearbeitung für Instagram mit dem iPhone finden Sie hier.

 

Finden Sie Ihren Stil und bleiben Sie dabei!

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Ein gutes Foto ist noch keine Garantie für neue Abonnenten. Entscheidend ist die Wirkung Ihrer gesamten Galerie, bei Instagram „Feed“ genannt. Die erfolgreichsten Instagram-Kanäle haben einen konsistenten Look und ein wiederkehrendes Thema.

Schöne Beispiele sind @niphisi, @talesofthetide und @lillalivetandme. Einer meiner Lieblingskanäle @javrri erreicht den Effekt, indem er Umgebungen und Protagonisten in seinen Fotos wiederkehren lässt. Alle bearbeiten ihre Fotos, sodass sie sich harmonisch nebeneinander einreihen.

Tipp: @javrri ist außerdem ein schönes Beispiel, wie man mit Instagram Geschichten erzählen kann!

Natürlich sind Ihrer Kreativität bei der Bearbeitung keine Grenzen gesetzt. Meine persönliche Erfahrung zeigt: weniger ist mehr.
Ich vermeide es, die Sättigung eines Fotos zu verändern. Schwarzweiß-Fotos nehme ich entweder direkt mit der Handy-Kamera auf oder ich benutze einen der vielen Filter in meinen Apps.
VSCO bietet neben unzähligen Filtern auch die Möglichkeit, Farbebenen hinzuzufügen, eine Funktion, mit der ich Fotos gerne einen monotoneren Look gebe. Interessant ist auch der Temperaturregler der Apps. Entscheiden Sie sich möglichst für eine Richtung. Allein dadurch lässt sich ein einheitlicher Look für Ihre Galerie erzielen.

 

 

Verstärken Sie den besten Teil Ihres Fotos

 

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

 

Instagrampost @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

Instagram-Post @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

 

Dieses Bild ist mein bisher erfolgreichster Instagram-Post. Besonders beliebt bei meinen Mit-Instagramern ist der goldene Schimmer, den die untergehende Sonne zaubert. Um ihn zu fotografieren, musste ich einen überbelichteten Himmel in Kauf nehmen und wollte das Foto zunächst gar nicht für Instagram verwenden. Doch für Instagram müssen Fotos nicht unbedingt technisch perfekt sein. Die App VSCO und die Bearbeitungstools von Instagram selbst haben in diesem Fall geholfen.

1. Filterauswahl: In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besinders verstärkt.

1. Filterauswahl:
In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besonders verstärkt.

2. Feinabstimmung - Hier bearbeite ich meist nur: Belichtung: +1 Kontrast: +1 Schärfe: +12 Helligkeit schützen: +6 Temperatur: +1

2. Feinabstimmung – Hier bearbeite ich meist nur:
Belichtung: +1
Kontrast: +1
Schärfe: +12
Helligkeit schützen: +6
Temperatur: +1

3. Farbe: Ein besonders effektive Methode Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an. Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen. Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereich im Foto an die Blüten anzgleichen. Lichtfarbe Cremeweiß: +2 um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

3. Farbe:
Ein besonders effektive Methode, Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an.
Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen.
Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereiche im Foto an die Blüten anzgleichen.
Lichtfarbe Cremeweiß: +2, um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

Nach dem Import in Instagram das Bild zuschneiden. ich mache dies gern erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Nach dem Import in Instagram schneide ich das Bild zu. Ich mache dies gerne erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter und die Feinabstimmung das Leuchten noch zu verstärken und den zu Hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst, um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter, um durch die Feinabstimmung das Leuchten zu verstärken und den zu hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

 

Tipp: Auch Instagram lässt sich zur reinen Fotobearbeitung nutzen. Stellen Sie bei Ihrem Handy einfach den Flugmodus ein, bevor Sie „Senden“ drücken und aktivieren Sie im Benutzermenü den Punkt „Originalfoto speichern“

 

Lassen Sie sich von der Community inspirieren

Instagram selbst ist eine nie versiegende Quelle für neue Ideen und Techniken. Viele Instagramer sind gerne bereit, ihre Tricks zu teilen. Anlässlich dieses Blogposts habe ich meine Mit-Instagramer gebeten, ihre Ideen zum Thema Bildbearbeitung für Instagram zu teilen. Vielen Dank, ihr Lieben, für die zahlreichen Antworten!

Hier eine kleine Auswahl dessen, was sie erzählt haben:

  • · @findinghalffull
    I love editing, although I don’t usually get too fancy with it. I rarely use filters or editing apps besides the ones included on my phone. But I enjoy the process of playing around with a photo and making subtle tweaks, like straightening it, cropping and adjusting the brightness and contrast. When I’m lucky, little changes make the original photo much better, or at least post-worthy. I get excited when I can take a photo that seemed pretty blah at first glance and turn it into something I want to share and that people respond to.

 

  • · squids_eye
    Hi I’m a big editing fan using VSCO and Mextures. I usually don’t edit within IG. When I start editing I might have an idea how I want the image to look but I’m easily led down another path . Good luck with your blog I’d be really interested to read it

 

  • · @francimetalli
    Hi Antonia! I love editing using apps like snapseed, picsart, IG filters, sometimes VSCO sometimes none. I do not have a project, I like to play around and then publish it when I like it. It is a recent interest for me, I take pictures just with my mobile and I know I still have to learn a lot. The gallery is not exactly planned, it’s mostly what catches my eye or something from my trips.

 

  • · 81kristen0013
    Good morning Toni! I tend to edit as little as possible for both of the accounts I manage. If I do editing, it is in IG. The functions I use are- brightness, straightening, cropping, & zoom. For the @81kristen0013– I have no rhyme or reason what I post, its what catches my eye. For @chathamarboretum-I post mostly trees & flowers that are on-campus, with the occasional wildlife & human model. I try to add educational tidbits or identifying tips when possible.

 

  • · patyjjm
    I love editing, I like playing around with lights and colours. Editing allows you to give a personal touch to each photo, especially if it goes to Instagram. I love cohesive feeds on IG but is hard to stick to one. For the past couple of months I tried out few styles on Instagram, but only this week I decided to go for a specific theme, which will be a sort of Frida Kahlo inspired ( I cannot disclose more details but my new theme is due to new projects coming up). I always edit in my cell phone. My favourite app until yesterday was VSCO for three main reasons: their filters are the best, it is easy to batch, the grid allow(ed) you to visualize your IG feed. Other tools I sporadically use are: snapSeed, Afterlight, ColorStory, oohh and just yesterday I found out about  Unum (I am already in love with her grid features). Regardless of the app I use, I always customize the filters, settings etc, and never use IG for editing, neither lightroom nor photoshop.
Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

 

Hier eine Auflistung aller vorgestellten Apps für die Bildbearbeitung für Instagram:

 

Ich möchte nochmal allen lieben Instagramern danken, die mir erlaubt haben, ihre Tipps und Tricks für die Bildbearbeitung für Instagram zu teilen: @talesofthetide, @findinghalffull, @squids_eye, @francimetalli, @81kristen0013, @chathamarboretum und @patyjjm! Thank you so much! 😀

 

 

 

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die besten fotos für instagram

So machen Sie die besten Fotos für Instagram

Anfang Februar habe ich von unserem Einstieg bei Instagram berichtet und Maßnahmen geteilt, mit denen wir unserem Kanal den nötigen Schwung zum Start gegeben haben. Dazu gehörte: Gestaltung des Kanals, Hashtags, Bildbeschreibung, Gesamteindruck der Galerie und natürlich Fotos.

Instagram ist eine Plattform, um Bilder und deren Inhalt mit Hilfe von Nachbearbeitung, Hashtags und Bildbeschreibungen zu inszenieren. Das Foto ist dabei natürlich das Herz eines jeden Posts.

Deshalb zeige ich Ihnen jetzt, wie Sie die besten Fotos für Instagram machen.

Übrigens: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem kleineren Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D). Zur Bearbeitung benutze ich ausschließlich Apps und Instagram selbst.

 

  1. Machen Sie Ihre Kamera zu einem festen Begleiter

Nehmen Sie ihre Kamera mit, egal, wohin Sie gehen. Zumindest die Kamera im Handy hat jeder immer dabei. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, sogar meine Spiegelreflexkamera immer dabei zu haben. Verpackt in einer schicken Tasche fällt sie niemandem auf. (z.B. http://shootbags.com/)
Ich musste zunächst auch Hemmungen abbauen, bei jeder Gelegenheit meine Kamera zu zücken und einfach drauf zu halten. Aber Sie und Ihre Kamera lernen sich so viel besser kennen! Wo war noch schnell der Button, um das Seitenverhältnis anzupassen? Wie bringe ich das Handy dazu, doch nicht überzubelichten? Wenn das richtige Motiv auftaucht, sind Sie vorbereitet.

  1. Viele, viele Fotos machen!

Ja, ich weiß! Sie denken jetzt sofort an den letzten Abend mit der Familie und an die Urlaubsfotos der Tante….die 1346 Urlaubsfotos!

Keine Sorge! Hier ein Tipp von @jjcommunity CEO Kevin Kuster (@kevinkuster): „Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten!“

Ein Mantra, das man nicht oft genug wiederholen kann. Ihr Fotoblick ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann! Machen Sie nie nur ein Foto von etwas. Wechseln Sie Perspektiven, die Entfernung zum Objekt und die Position des Objekts im Bild. Ich mache oft bis zu 20 Fotos von einem Objekt und wähle die besten Fotos für Instagram aus, bei denen mir Licht, Komposition, Schärfe und Farben am besten gefallen.

 

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Hier stimmt die Schärfe noch nicht hunderprozentig.

 

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Und hier ein Versuch, bei dem der Bildausschnitt noch nicht stimmt.

 

Hier das fertig bearbeitete Bild, das ich schließlich auf Instagram gepostet habe:

 

Um die besten Fotos für Instagram zu erstellen, versuche ich, mehrmals an einen Ort zurückzukehren. Das kann für Sie ein Baum am Wegrand sein, an dem Sie täglich mit dem Hund vorbeigehen.

Für mich war dieser Ort ein Mohnblumenfeld, das ich vor ca. zwei Wochen neben der Autobahn auf dem Weg zur Arbeit entdeckt habe. Die besten Fotos für Instagram entstehen durch viel Übung und Geduld.

 

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Eine Variation des Mohnblumenfeldes an einem bedeckten Tag.

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Das Mohnblumenfeld an einem sehr verregneten Tag.

Das Mohnblumenfeld bei einem Sonnenuntergang:

 

  1. Vertrauen Sie auf Ihr Auge, bevor Sie die Kamera benutzen

Die Instagram-Community liebt Details, die uns täglich über den Weg laufen, besondere Beobachtungen im Alltag, die in uns eine Emotion hervorrufen, sei es Belustigung, Staunen oder Freude. Interessante Kombinationen von Details und Begebenheiten auf der Straße können spannend und anregend sein.  Mit etwas Übung und Ausdauer lassen sich diese schön in Szene setzen. Und manchmal entstehen dabei durch Zufall die interessantesten Fotos.

Dieses Foto illustriert eine solche Zufallsbegebenheit besonders schön: Die Fotografin Rachel Nyssen wollte ursprünglich nur das Kaninchen fotografieren und die Frau ist ihr im wahrsten Sinne des Wortes ins Bild gelaufen. Erst beim Sortieren der Bilder entdeckte @rachelnyssen die Komik dahinter. 


Dieses Bild lebt von der zufälligen Spannung zwischen dem Motiv auf der Werbetafel und einem Obdachlosen, der gerade vorbei läuft.

 

  1. Schlechtes Wetter ist schön!

Instagram ist kein Katalog. Bilder, die unter nicht idealen Bedingungen entstanden sind, gewähren einen Einblick in die Geschichte dahinter. Nasswerden und Frieren lohnt sich da manchmal! Natürliches Licht ist an graueren Tagen besser für Fotos geeignet, da es nicht so starke Schatten wirft wie direktes Sonnenlicht. Gerade Handy-Kameras mögen keine starken Kontraste zwischen Hell und Dunkel.

Manche Instagramer widmen sogar ihren ganzen Kanal dem Regen.

 

5. Komposition

Ein Kapitel, über das manch einer sicherlich Seiten schreiben könnte.
Mit seinem quadratischen Format stellt Instagram ganz eigene Anforderung an den Fotografen. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, Fotos im Porträtformat (4:5) oder im Querformat zu posten, das Vorschaubild wird jedoch weiterhin als Quadrat angezeigt, von daher sind die besten Fotos für Instagram tatsächlich Bilder, die vor dem Posten auf Quadratformat geschnitten werden. Natürlich hält uns das nicht davon ab, andere Fotoformate zu benutzen, dennoch lohnt es sich, das quadratische Format immer zu berücksichtigen. Das winzige Vorschaubild ist es, das die Aufmerksamkeit des Betrachters zu unserer Galerie zieht.

Tipp: Instagram wählt bei nicht quadratischen Fotos immer die Bildmitte für die Vorschau.

Auch bei der Motivauswahl und der späteren Bearbeitung spielt das kleine Vorschaubild eine Rolle. Der Inhalt des Bildes muss leicht zu erfassen sein. Eine einheitliche Farbgebung sorgt zusätzlich dafür, dass das gesamte Quadrat zum Blickfang wird.

Für die besten Fotos für Instagram behalten Sie Folgendes immer im Hinterkopf:

Weniger ist mehr.

 

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Chauvet Höhlen das Instagram der Steinzeit: Pferde – Thomas T. - Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

Instagram: 6 Tipps für den schnellen Einstieg

Kennen Sie die Chauvet-Höhlen in Frankreich? Dort verbergen sich die ältesten bekannten von Menschen gemalten Bilder. Obwohl sie zwischen 20,000 und 35,000 Jahre alt sind verstehen wir sie. Sie erzählen Geschichten von Gefahren durch wilde Tiere und vom Überlebenskampf unserer Vorfahren.

Heute haben wir Instagram. Die einfach zu nutzende Handy-App hat mittlerweile 300 Millionen Nutzer. Prominente, Unternehmen, Künstler und Hobbyfotografen aller Art.

Wir sind jetzt auch dabei. Genauer gesagt ich bin jetzt auch dabei und ich liebe es! Heute möchte ich meine persönliche Strategie teilen, mit der ich organisch eine Follower-Basis aufbaue. Und natürlich Beispiele zeigen, warum ich Instagram so toll finde.

IMG_20160207_212753IMG_20160206_184909IMG_20160206_183121Koenigsfilm jetzt auch auf Instagram: #mobilephotography

Diese vier Fotos aus unserer Instagram-Galerie habe ich mit meinem Handy gemacht und mit einer App bearbeitet. Meine aktuellen Lieblings-Apps sind Snapseed (Android/IPhone) und PhotoDirector (Android/IPhone).

Instagram gibt Unternehmen ein Gesicht und bietet die Möglichkeit Produkte attraktiv in Szene zu setzten. @generalelectric oder @starbucks zeigen, wie es geht.

Wir bei Koenigsfilm leben von Bildern und den Geschichten, die wir damit erzählen. Schöne Bilder und Geschichten sind unser Produkt. Wir denken in Bildern. Und das zu beschreiben, ist oft schwierig. Wir nutzen daher Instagram um die Welt um uns herum so einzufangen, wie wir in Bildern denken.

Instagram ist eine nie versiegende Quelle für Inspiration und den kreativen Austausch mit Gleichgesinnten. Jenseits von Katzenbildern und Selfies beherbergt Instagram eine Vielzahl von talentierten Fotografen, die hier ihre Kunst mit uns teilen.

Wenn Sie also eine spannende Dienstleistung oder ein Produkt zu vermarkten haben, dann ran an die Kamera und los geht’s!

1. Persönlich auf Instagram: auch als Unternehmen

Auch wenn @koefisocial zu Koenigfilm gehört war es uns wichtig das Instagram-Konto so persönlich wie möglich zu gestalten. Scheuen auch Sie sich nicht Ihren Namen mit anzugeben und seien Sie kreativ mit den 150 Zeichen, die für die Biografie zur Verfügung stehen. Besucher, die Ihre Galerie betrachten sollen sofort wissen wessen Foto ihnen gerade so gut gefällt.

2. Qualität zeichnet aus

„Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten.“ Kevin Kuster (@kevinkuster)


Eine Regel der man folgen sollte. Wer auf Instagram gesehen werden will muss ein Mindestmaß an Qualität mitbringen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Fotos scharf sind, Linien wie der Horizont gerade, und Fotos nicht über- oder unterbelichtet sind. Die Bildgestaltung ist natürlich vollkommen frei.

3. Der #Hashtag-Wahnsinn

Reichweite ist auf Instagram gleichbedeutend mit kleinen roten Herzchen. Likes. Yeah, als hätten wir es gewusst! Erst durch Hashtags werden Fotos in Instagram suchbar und damit sichtbar für die Community.

Instagram liebt Hashtags. Anders als in Twitter kann man davon nie genug haben. Zu jedem Bild können bis zu 30 Hashtags hinzugefügt werden. Und das lohnt sich. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Hashtags gleichbedeutend sind mit vielen Likes. Wichtig ist nur, dass die Hashtags für das Bild relevant sind.

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Beschreibende #hashtags

Da Hashtags die einzige Möglichkeit sind ein Bild zu finden, sollten sie seinen Inhalt beschreiben. Das Bild oben habe ich mit #tasmania  #beach #flotsam #lowtide #sky und #branch getagged.

Story- #hashtags

Diese Art Hashtags nenne ich so, weil sie eine Emotion beschreiben, die ich mit dem Foto verbinde oder dessen Geschichte erzählen.  #ileftmyheart steht für die schönen Erinnerungen, die ich an diesen Ort habe und impliziert die Geschichte eines schönen Urlaubs, #naturelover macht das Foto für alle auffindbar, die auf der Suche nach schönen Landschaftsfotos sind.

Feature Accounts oder die kryptische #Hahstags

Wissen Sie auf Anhieb was #rsa_main #jj_forum_1465 oder #gloomgrabber bedeuten? Keine Sorge, da sind sie nicht alleine! Neben Prominenten und großen Marken gibt es eine weitere Gruppe von Meinungsbildnern in Instagram: Feature Accounts. Diese Accounts werden von Instagram Usern betrieben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Dienst nach talentierten Fotografen zu durchforsten und deren Bilder auf ihren Konten zu präsentieren. Indem man ein Foto mit einem von diesen Gruppen ausgerufenen Hashtag markiert, macht man sie auf sich aufmerksam und kann sogar an täglich wechselnden Wettbewerben teilnehmen.

4. Der richtige #Hashtag

Instagram hilft dabei Hashtags ausfindig zu machen. Bildbeschreibende Hashtags können ganz einfach gefunden werden, indem man beginnt sie in der App einzutippen. Tippt man zum Beispiel #bea macht Instagram den Vorschlag #beach und zeigt gleich noch an, von wie vielen Usern der Hashtag verwendet wurde. Beliebte Hashtags sind gut, manchmal lohnt es sich aber einen weniger frequentieren Hashtag zu benutzen, da das eigene Foto dort nicht so schnell von den Beiträgen andere verdeckt wird.

Story-Hashtags und die beliebten Feature-Hashtags findet man am besten indem man von den alten Hasen lernt. Es lohnt sich gewissenhaft die Beschreibungen von Fotos durch zu gehen, die gefallen. Folgt man dann dem Link eines Hashtags kann man heraus finden, was andere Nutzer damit markiert haben. Beim Lesen der Bildbeschreibungen der Feature Accounts erschließt sich schnell, wie man an ihren Wettbewerben teilnehmen kann.

5. Caption – Die Bildbeschreibung

In Instagram geht es um Bilder, doch manchmal auch um ein bisschen Text. Viele Nutzer fügen ihren Fotos schöne Worte hinzu, manche erzählen die Geschichte der Bild-Entstehung, andere schreiben sogar Gedichte. Lesen lohnt sich, auch wegen der kreativen Hashtags. Denn Hashtags zu erfinden, ist auch erlaubt.

6. Kontinuität – Die eigene Sprache finden

south pier – by @jameasons –

south pier – by @jameasons – James

Nutzer werden in der Regel auf Sie aufmerksam, weil ihnen ein bestimmtes Foto gefällt. Versuchen Sie deshalb schnell, einen Stil zu finden, den Sie und Ihre Follower mögen. Besonders zu Beginn ist es wichtig, ein wenig zu experimentieren. Finden Sie heraus, welche Art Bild diejenigen Nutzer anzieht, die Sie sich für Ihre Galerie wünschen. Wie ein solcher Stil aussehen kann, lernt man am besten von erfahrenen Instagramern.

Bonus: Unsere Favoriten

Ich bin erst seit zwei Wochen in Instagram unterwegs und habe schon eine Menge spannender Galerien gefunden. Zwei davon, die unseren Followern gehören, möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Gefunden habe ich Sie auf der Suche nach Fotos, die Geschichten erzählen.

 

good night – by @jameasons – James

good night – by @jameasons – James

@jameasons fängt Menschen, Orte und Stimmungen ein und gibt Ihnen einen ganz eigenen Look. Mir gefällt, dass er seine Motive nicht künstlich inszeniert. #streetphotography bedeutet, wie ein Dokumentarfilmer auf  Lauer zu liegen und auf den perfekten Moment zu warten. Das Leben liefert die besten Motive. Außerdem hat James ein Auge für Farbe und Licht. Highlights, die das Look and Feel seiner Bilder  besonders interessant machen.

Mein zweiter Favorit: @infamous.sevens. Eine weitere eindrucksvolle Galerie mit #streetfotography und #architecture. Er gibt seinen Bildern eine einzigartige Stimmung. Durch interessante Perspektiven lässt er alltägliche Orte besonders aussehen und Licht ist immer Teil der Geschichte und ein Farbenfest.

Statten Sie den beiden einen Besuch ab und folgen Sie ihnen. Es lohnt sich! Fotos sind nicht weit entfernt vom bewegten Bild. Auch in Ihrem nächsten Video lassen sich Geschichten mit Licht und Schatten, Gesichtern und Orten erzählen.

Nur nette Menschen

Instagram ist eine freundliche und höfliche Community. Bedanken Sie sich für Kommentare anderer Nutzer. Folgen Sie treuen und engagierten Followern zurück. Bleiben Sie immer freundlich, wenn Sie das Bild eines andern Nutzers kommentieren. So bleibt die Instagram-Erfahrung eine Bereicherung des Tages.

Sind Sie bereit Ihre Geschichte auf der Höhlenwand des Internets zu erzählen? Dann Treffen wir uns doch in Instagram @koefisocial! Wenn Sie jetzt noch Fragen haben zu Bildauswahl und Gestaltung, Hashtags, Netiquette und all den anderen Dingen rund um Instagram, freue ich mich, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Übrigens! Instagram ermöglicht es seit dieser Woche mit mehr als nur einem Account eingeloggt zu sein. Es gibt jetzt also keine Ausreden mehr 😉

Noch Fragen? Ruft an oder hinterlasst einen Kommentar.

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Quelle Beitragsbild: Chauvet Hölen: Pferde – Thomas T. – Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

 

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CoSchedule – Schnell und einfach Content planen

Der Markt ist überflutet von mehr oder weniger nützlichen Werkzeugen, mit denen man das eigene Content Marketing in den Griff bekommen kann.
Selten sind diese Werkzeug genau auf den eigenen Bedarf zugeschnitten.
Sind sie es dann doch, ist der Preis meist exorbitant und kann nicht von einem kleinen Unternehmen gestemmt werden.
Deshalb war unsere Freude groß, als wir vor einem Monat das Planungstool CoSchedule entdeckt haben.

Schneller Einstieg in CoSchedule

CoSchedule macht es einem sehr leicht die WebApp zu nutzen. Mit einem kleinen Quiz auf der Landing Page wird ermittelt, welches Paket für den Nutzer am sinnvollsten ist.
Dann kann es gleich los gehen, ohne Kreditkarteneinsatz, 14 Tage lang – kostenlos.
CoSchedule begleitet den User mit cleveren How-To’s, einem Tutorium, und einem sehr ausgiebigem Email-Workshop mit einer Vielzahl von Lektionen und Arbeitsblättern. Man lernt eine Content Marketing Strategie zu erstellen und diese Strategie mit CoSchedule zu planen und durchzuführen. Die Blog-Posts zu den Themen Social Media und Blogging sind aktuell und sehr interessant.
Herausragend ist auch der Kundenservice. Der Support reagiert sehr schnell auf Anfragen und Anregungen und ist kompetent.
Ebenso schnell: die Installation des WordPress PlugIns. Dieses PlugIn ist die wahre Stärke von CoSchedule. Content kann aus der WebApp direkt auf WordPress gestellt werden. Umgekehrt kann aus WordPress heraus direkt die Ausspielung auf den Social-Media-Kanälen erledigt werden.

CoSchedules Social Queue wird nahtlos in WordPress integriert

So sieht das PlugIn von CoSchedule in WordPress aus. Unter jedem Blogpost lässt sich die Ausspielung des Blogs direkt planen. Auch Tasks an die Team-Mitglieder, wie zum Beispiel „Bitte Bilder einfügen“, oder „Bitte gegenlesen“, können direkt von hier vergeben werden.

Erstellen eines Kalendereintrags

In der klassischen Kalenderansicht kann per Klick ein neuer Eintrag vorgenommen werden. Dabei gibt es 6 Optionen:

  1. Note: Der kurze Notiz-Eintrag ist nur für den Ersteller sichtbar, kann aber auch öffentlich gemacht werden.
  2. Task: Aufgaben erstellen für den Ersteller oder die Team-Mitglieder – unabhängig von einem geplanten Beitrag.
  3. Event: Herkömmlicher Kalendereintrag. Bei uns oft Platzhalter für den Content- oder Social Media Eintrag den wir später zu diesem Event erstellen.
  4. Social Media Post: Ein einzelner Post in einem der zuvor festgelegten Social Media Kanäle. Derzeit sind das Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und Google+.
    Besonders schön: Es gibt die Option, einen alten WordPress Beitrag automatisch in das Tool zu laden und erneut auszuspielen.
  5. WordPress: Legt ein neues WordPress-Projekt an. Dieses Projekt kann dann direkt in WordPress bearbeitet werden. Die Ausspielung auf den Social Media Kanälen ist dabei sowohl von WordPress, als auch aus der WebApp von CoSchedule möglich.
  6. Content: Hier lassen sich Bilder, Videos, Evernotes, Texte und GoogleDocs sammeln, um daraus einen Blogeintrag zu erstellen, oder Social Media Posts zu schreiben. Die Erstellung eines Blogeintrags in WordPress ist dabei mit einem Knopfdruck erledigt.
So einfach erstellt man in CoSchedule einen neuen Eintrag

Die sechs Möglichkeiten einen Kalendereintrag zu erstellen: Blogeintrag für WordPress, Nachricht für Social Media, Sammlung von Inhalten, Ereignis, Notiz und Aufgabe.

Die „Social Queue“ und der „Social Helper“

Inhalte müssen immer auch in den Sozialen Medien verbreitet werden. CoSchedule hat deswegen die „Social Queue“ direkt in die Content-Maske integriert.
Über die „Social Queue“ lässt sich die Ausspielung aller Inhalte in die Sozialen Medien präzise planen. Dabei stehen zwei Modi zur Verfügung: Das Planen relativ zum Veröffentlichungsdatum und das Planen nach konkreten Daten. Vorteil der ersten Variante: Verschiebt man den Beitrag, wird automatisch die Ausspielung an das neue Veröffentlichungsdatum angepasst.
Viele Inhalte werden mehrmals ausgespielt. Hierfür gibt es den „Social Helper“: Hier lassen sich Textbausteine erstellen, die über ein Drop-Down Menu in die verschiedenen Beiträge eingefügt werden können. Das spart Zeit und sorgt für Konsistenz.
Die vorgegebenen Social Helper Title{title},Permalink{permalink} & Excerpt{excerpt} werden von CoSchedule dabei schon sinnvoll in die Masken der einzelnen Post eingepflegt.

 

Social Helper und die Social Queue vereinfachen die Planung

Die „Social Queue“ und die „Social Helpers“ machen die Planung von Beiträgen für die Sozialen Medien schnell und einfach.

Teamarbeit

Der gesamte Prozess von der Idee bis zur Verbreitung des Beitrages kann aus der WebApp heraus gesteuert werden. Im „Team Marketing Abo“, das wir nutzen, kann man mit 5 Team-Mitgliedern an einem Kalender arbeiten. Hierbei lassen sich von allen Mitgliedern Aufgaben (Tasks)  für die anderen erstellen. Diese werden auf Wunsch per Email-Alert versandt und sind prominent auf dem Dashboard des Nutzers sichtbar. Besonders Praktisch: Für sich wiederholende Aufgaben kann man eine Vorlage anlegen.
Kollektives Arbeiten und Abnahmezyklen werden einem so sehr einfach gemacht und die notwendigen Schritte sind neuen Team-Mitgliedern schnell erklärt.

Zusammenarbeit wird mit der Teamfunktion in CoSchedule leicht gemacht

Die Team-Funktionen ermöglichen das Vergeben von Aufgaben an andere Team-Mitglieder.

Workflow in CoSchedule

Startet man eine neue Kampagne, kann jeder im Team jederzeit relevante Inhalte in den Content Tab der Kampagne einspeisen. Der Projektverantwortliche kann über die Tasks verschiedene Arbeiten koordinieren und zeitgerecht einfordern. Vom ersten Moment ist eine Planung des Kampagnen-Starts und der Ausspielung in den verschiedenen Social Media Kanälen übersichtlich darstellbar.

Auf diese Weise stellt man von Anfang an sicher, dass alle Bilder, Video und Texte rechtzeitig vorhanden sind und direkt nach der Abnahme durch den Redakteur komplett eingepflegt werden können. Am Tag der Ausspielung ist keine Aktion mehr notwendig.
Durch die übersichtliche und vollständige Sammlung aller Inhalte, lassen sie sich  sinnvoll auf Kanäle verteilen und vor allem: wieder verwerten.

 

Ausblick: Was fehlt?
  • Toll für englische Blogger ist der „Headline-Analyzer“. Wir würden uns wünschen, dass dieser auch in einer deutschen Version erscheint.
  • Neben GoogleDocs wäre natürlich auch eine Einbindung andere Dokumente wünschenswert. Insbesondere die Produkte einer kleine Firma aus Redmond, Washington würden wir uns wünschen.
  • Bisher nur für Google Chrome gibt es ein AddOn, das ähnlich wie Buffer fremden Content in den Kalender einfügt. Großartig für die Content-Kuration. Hoffentlich auch bald für Mozilla Firefox und andere Browser verfügbar.
  • Beiträge für die Sozial Media Kanäle lassen sich nicht per Drag&Drop erneut ausspielen.
  • Wünschenswert wäre die Möglichkeit, ein Programm für die „Social Queue“ als Vorlage zu speichern, um sicher zu stellen, dass die Beiträge zuverlässig auf die selbe Art vertrieben werden.

Wanna know more? Listen to the man himself – Garrett Moon von CoSchedule:

Ausprobieren: CoSchedule: Editorial Calender für WordPress

Fragen zur WebApp und deren Bedienung?
Kommentiert und wir helfen gerne weiter.

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Big Data

Hosen runter: Twitter-Analyse 2015

Learning by doing – Twitter-Analyse für @koefisocial

Auch Big Data fängt klein an. Im Januar 2015 starteten wir mit 139 Twitter-Followern. 365 Tage später waren es 2550.
Zeit für einen Rückblick, eine detaillierte Twitter-Analyse der 4350 Tweets und einen Ausblick was euch und uns 2016 erwartet. Überraschungen inklusive!

Twitter-Analyse Follower Entwicklung Koenigsfilm 2015

Entwicklung der Follower-Zahlen auf dem Account @KoefiSocial im Jahr 2015

 

Entwicklung der Follower-Zahlen

Das erste Quartal 2015 nutzten wir, um zunächst die Follower-Zahlen zu pushen. Unser Ziel: Möglichst nur „echte“ Follower gewinnen, keine Bots, keine Spammer, nur Leute, die sich für unsere Themen interessierten. Zweites Ziel: Einen möglichst hohen Prozentsatz deutschsprachiger Accounts zu erreichen. Die Arbeit begann im April mit einem Test. Neben Tweets auf Deutsch oder Englisch statteten wir einige Tweets (283) mit englischen Quellen und einem deutschen Kommentar aus. Wir wollten die deutsche Leserschaft für englischsprachige Inhalte gewinnen. Der erfolgreichste zweisprachige Beitrag laut unsere Twitter-Analyse war der hier:

Überraschendes Ergebnis: Die zweisprachigen Beiträge erzielten eine um 10% höhere Interaktionsrate als rein englischsprachige Beiträge. Allerdings war der redaktionelle  Mehraufwand beträchtlich. Das World Wide Web und Twitter sind primär englischsprachige Medien. Knapp 65% unserer Follower kommunizieren in Englisch. Überraschend ist der Anteil  deutschsprachiger Follower, die wir gewinnen konnten: 27,7 % . Verglichen mit dem Anteil der deutschen Accounts im Twitterverse (1,5 % im April 2014) haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Wir wenden uns überproportional an deutsche Accounts, an potentielle Kunden.

Twitter-Analyse verwendete sprachen Social Bro

Sprache in der unsere Twitter-Follower kommunizieren

 

Themen

Die nackten Zahlen des Twitter-Analyse Tools sind zwar interessant, wir wollten aber mehr wissen: Welche Themen waren für unsere Follower von Bedeutung? Um dies analysieren zu können, kategorisierten wir alle Tweets mit Links nach Themenbereichen. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf einzelne Social Media Plattformen und unsere Kernthemen „Social Media“ und „Content Marketing“. Twitter-Analyse Koenigsfilm 2015  Überraschendes Ergebnis der Twitter-Analyse war die große Reichweite von Tweets zum Thema „SEO“ (Search Engine Optimization). Wir begannen erst im 2. Halbjahr SEO zum Inhalt unserer Kommunikation zu machen und trafen damit offensichtlich ein Interessenfeld unserer Follower. Mit Trend-Themen wie Meerkat, dem Wiedererwachen des Podcasts und dem Wearable-Wahnsinn zur Einführung der iWatch generierten wir auch respektabel viele Interaktionen. Eine Bestätigung dafür, im richtigen Teil des Twitterverse unterwegs zu sein. Als Themen der  Zukunft sehen wir das starke Interesse an aufstrebenden Plattformen wie Instagram, Snapchat und  Slideshare, dem LinkedIn-Ableger. Die Daten zeigen, dass wir uns hier engagieren müssen, um 2016 mitreden zu können.

 

Blog

Nach unserer Twitter-Analyse ist das erfolgreichste Thema im Koenigsfilm-Blog „Content Marketing“. Film- und Nerd-Themen fanden unsere Follower auch interessant, Beiträge zum Thema „Social Media“ wurden eher weniger beachtet. Was uns sehr freute: Der am meisten gelikete Tweet bezog sich auf eigenen Content, einen unsere Blogbeiträge:

Impressionen

Die meisten Twitterer erreichen wir mit dem #ff (Follow Friday) und über paper.li. paper.li ist eine Plattform zur Veröffentlichung eines digitalen Magazins. In unserem Magazin zum Thema „Content Marketing“ stammen die Inhalte von Top-Twitterern, bei denen wir uns täglich für deren Beiträge bedanken:

#ff und paper.li haben einen Vorteil gemein: sie richten sich direkt an bestimmte Accounts. Sie werden deswegen stärker wahrgenommen und erzielen in unserer Twitter-Analyse die höchste Reichweite.

Hashtags#

Um ein bessere Bild bezüglich der thematischen Verwendung von Hashtags zu bekommen, betrachteten wir nur Tweets mit Link.

Die meisten Impressionen erreichten die Hashtags #IoT (Internet of things), #Webdesign, #best, #TheDarkening (Skandal auf Reddit) und #confused. Die meisten Interaktionen erzielten die Hashtags #theDarkening, #pmf15, #corporateblogs, #cinematography und #aprilsfool. Die höchste Interaktionsrate hatten die Hashtags #aprilsfool, #because, #TFB (Team Follow Back), #help, #MGWV.

Schlussfolgerung aus dieser Analyse: Hashtags mit spezifischem – am besten tagesaktuellem Kontext – funktionieren am besten.  Wenn wir unseren gesamten Datensatz ansehen, scheinen kurze Hashtags wie #IoT, #CEO und #SEO mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Dagegen verlieren generische Hashtags wie #socialmedia und #contentmarketing.

Take-away der Twitter-Analyse
  • Zweisprachige Tweets erzielen eine 10% höhere Interaktionsrate
  • SEO war das wichtigste Thema 2015
  • Unser Blog ist auf dem richtigen Weg
  • #ff und paper.li sind effiziente Maßnahmen um die Reichweite zu erhöhen
  • Spezifische und kurze Hashtags sind erfolgreich
Was 2016 kommt

Wir werden persönlicher mit unseren Followern kommunizieren, Beziehungen vertiefen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erörtern –Twitter ist kein Selbstzweck.

 

Dies ist nur ein Ausschnitt der Daten, die wir erhoben haben. Falls es Fragen zur Erhebung, Analyse oder weiteren Ergebnissen gibt, beantworte ich sie gerne. In den Kommentaren, per DM @koefisocial oder Email.

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Content Marketing - Wem das Schaf den Weg weist

Content Marketing – Wem das Schaf den Weg weist

Was Content Marketing 2016 von seinen Agenturen fordert

Paradox: Der Beginn der Umwälzungen im Content Marketing liegt im Jahr des Schafes. Im Jahr der Ruhe, der Harmonie und Kreativität – glauben jedenfalls die Chinesen und dauert noch bis zum 7. Februar. Vielleicht stimmt das Ja(hr), denn: Kein radikaler Wandel im Content Marketing ohne die innere Beteiligung der Agenturen und Dienstleister, Mitarbeiter, Führungskräfte und Agenturchefs. Geheult wird schließlich genug: „Uihuihuih, was kommt da auf uns zu!“ Besser gewusst haben es schon viele: „Das habe ich doch schon immer prophezeit!“. Ursachen sind schnell erkannt: „Auslöser sind die Konsumenten“. Ich meine: Diese Haltungen sind konservativ, weil sie die eigene Grundausrichtung nicht in Frage stellen. Was gerade auf Dienstleisterseite im Content Marketing geschieht ist zwar keine Disruption, aber ein Wandel, dessen Radikalität alles in Frage stellt und der vor allem – von uns selbst ausgehen muss! Wenn nicht, ist es schnell zu spät. Bei uns war 2015 der Zeitpunkt mit dem Schaf gekommen, Zeit für eine persönliche Einschätzung.

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Content Promotion beherrschen

Dieses Jahr hatte schon im Vorfeld einen brutalen Aufschlag. Thema: Content Promotion. Wir mussten mit ansehen, wie Filmproduktionen nicht mehr die Reichweiten der Vorjahre erzielten, obwohl sie qualitativ besser waren. Der Wettbewerb um die Zuschauer hatte zunächst schleichend und unbemerkt leichte Erosionsspuren hinterlassen, dann exponentiell gesteigert zugenommen und schlechte Ergebnisse verursacht. Ein Klassiker: Erst merkst Du nichts, kurz danach hast Du ein blaues Auge.
Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Wer Content produziert, muss nicht nur für erfolgreiche  Distribution, sondern auch Promotion sorgen. Das können wir jetzt inhouse leisten, ebenso wie den Schritt danach: konvertieren.

Zum eigenen Kunden werden

Zu Beginn des vergangenen Jahres drängte sich bei uns eine Fragestellung in den Vordergrund: Wieviel Content Marketing benötigen wir selbst, um unsere Ziele zu erreichen? Die Schätzungen gingen weit auseinander, das Ergebnis unserer Researcher war eindeutig: reichlich. Plötzlich waren wir umgeben von neuen, hausinternen Projekten, die Geld kosten und deren ROI wir schon im Voraus so genau wie möglich berechnet haben wollten: neuer Webauftritt, Social Media, Blog. Mit der Entscheidung für diese Projekte wurden wir in der gleichen Sekunde unser eigener Customer, führten uns selbst durch die Journey und können uns nun guten Gewissens weiter empfehlen. Wir erfanden uns neu und bauten neu auf: Content war da, Strategie stand, Produktion lief und läuft kontinuierlich, und Performance sichern wir ab. Es entstand eine Kultur des permanenten Infragestellens. Die können wir jetzt moderieren, aufrechterhalten und jedem weiter empfehlen.

Tanker sein oder Katamaran

Die Welt des Content Marketing in Deutschland hat 2015 zunächst die Elefantenhochzeit von Burda Creative plus KircherBurkhardt gesehen, danach folgten sogar zwei Dinosaurierhochzeiten: Medienfabrik Gütersloh plus G&J CE, außerdem Edelmann plus Ergo. Unserem eigenen Geschäft als schneller, agiler Dienstleister soll diese Konzentration in Zukunft nicht schaden. Gegen Mitte des Jahres mussten wir uns deswegen erneut in Teilen abschaffen und neu erfinden. Unsere Welt ist digital, die Welt unserer Kunden ist es aber nicht nur. Das gesamte Spektrum des Content Marketing und Corporate Publishing decken wir jetzt zusammen mit unseren Partnern ab. Ich glaube die Zukunft der Agenturen liegt in der Entscheidung: Tanker sein oder Katamaran-Flotte, Big Player oder agiles Spezialistennetzwerk. Eindeutig, wer schneller ist. Wer besser ist, wird man sehen. Das hängt auch davon ab, ob die interneren Teams mitziehen, ob jeder Einzelne bereit ist, sich selbst neu zu erfinden.

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Den Feueraffen raus lassen

Am 8. Februar beginnt das Jahr des Feueraffen, geprägt von Ansporn, Siegeswillen und dem Anspruch, jede zwischenzeitliche Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Das glauben jedenfalls die Chinesen. Viel Erfolg also in 2016! Und gern schon ab dem 1. Januar.

4 Fragen die weiter bringen

Die Fragestellung für 2016 erscheint übersichtlich: Wo ist Deine schwächste Stelle? Was wäre, wenn Dich dort jemand angreift? Kannst Du Dich selbst dort angreifen? Bist Du bereit, Dich grundsätzlich in Frage zu stellen und neu zu erfinden?

Was glauben Sie? Was fordert Content Marketing von seinen Agenturen?
Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf eine Diskussion.

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