Google Maps bietet nun InsideStreetview an. Hier ein Bild aus der Broadway Mall NY City

Google Maps : 4 Tipps für den Weihnachtseinkauf

 Wie neue Werkzeuge von Google Maps das Einkaufen erleichtern

Von wegen besinnliche Zeit. Weihnachtseinkäufe arten immer in Hektik aus. Verstopfte Straßen, überfüllte Geschäfte, veränderte Öffnungszeiten und unübersichtliche Mega-Stores verderben einem beim Einkaufen die Laune.

Pünktlich zur Adventszeit stellt Google 4 neue Werkzeuge vor, die im Feiertags-Chaos die Nerven beruhigen sollen:

 

  1. Stau vermeiden mit Google Maps „Real Time Traffic Information“

Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der schnellste.

Schon auf dem Weg in die Innenstadt fängt der Stress an: Blechlawinen stehen kilometerweit im Weg. Die Navigationsfunktion von Google Maps wird in Echtzeit mit den aktuellen Verkehrsdaten gefüttert und leitet Sie jederzeit über alternative Routen schnellstmöglich zum gewünschten Parkhaus. Oder zu Omas Plätzchen:

 

  1. Öffnungszeiten kennen mit Google Maps „Up-to-date business information“

Bei verlängerten oder verkürzten Öffnungszeiten rund um die Feiertage, kann keiner den Überblick behalten. Die neue Funktion von Google Maps zeigt an, wann ein Geschäft an den Feiertagen geöffnet hat.

Übrigens ist diese Funktion nicht nur auf Weihnachten beschränkt. So können Betriebsferien, geschlossenen Gesellschaften und verkaufsoffene Sonntage angekündigt werden.

Ein weiteres Goody: Die Funktion ist international. So werden Boxing Day oder St.Patrick’s Day im Urlaub auf den Britischen Inseln nicht zur Shopping-Enttäuschung.

Das Tool warnt einen zudem, ob ein Geschäft bald schließt. Und ist man zu weit weg um es bis zum Ladenschluss dort hin zu schaffen, wird man darauf hingewiesen: „Das Geschäft wird wahrscheinlich schon geschlossen sein, wenn Sie ankommen“

Sind keine besonderen Öffnungszeiten für die Weihnachtsfeiertage bekannt, wird dies als Warnung angezeigt.

Tipp für Ladenbesitzer: Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre Feiertags-Öffnungszeiten einzutragen. Ihre Kunden werden es Ihnen danken! Google erklärt hier wie es geht

 

 

  1. Leere Shops dank „Beliebte Zeiten“

Der Shop ist voll, die Kunden drängen sich am Eingang. Um nicht in dieses Chaos zu gelangen schaut man auf die Auslastungs-Historie des Geschäfts schauen. Ähnlich wie die Verkehrsinformationen sammelt Google seit Sommer 2015 die Daten seiner Nutzer spezifisch für bestimmte Geschäfte, Restaurants und Cafés.

Die zusammengefassten Daten zeigen über den Wochenverlauf, an welchen Tagen und zu welchen Stunden Geschäfte und Cafés am stärksten besucht sind. So lässt sich leicht planen, wann man dem Kaufrausch ausleben kann und wann eine Kaffeepause sinnvoll ist.
Diese Informationen gibt es auch für andere Einrichtungen wie Museen und öffentliche Gebäude.

Google Maps zeigt seit neuestem wann Gebäude gut besucht sind. Beispiel Museum Ludwig

Nicht nur auf Google Maps, sondern auch in der Google Suche nützlich: Beliebte Zeiten und Öffnungszeiten für Geschäfte, Restaurants, Cafés und öffentliche Gebäude, wie hier das Museum Ludwig

 

 

  1. Zurecht finden mit Google Maps „InsideStreetview“ und Gebäudeplänen

In großen Kaufhäusern und Shopping-Zentren ist die Navigation gelegentlich genauso  schwierig wie in der Innenstadt.

Deshalb hat Google weltweit fleißige Rucksackträger durch diese großen Malls geschickt und deren Innenleben in Streetview aufgenommen. Leider gibt es diesen Service nicht in Deutschland, aber für die Shopping-Tour nach Mailand, Paris und New York kann man sich die Mega-Malls schon vorher ausspähen.
Alle verfügbaren Flughäfen, Bahnstationen und Shopping-Zentren finden Sie in dieser interaktiven Karte:

 

In Deutschland verfügbar sind Gebäudepläne, die auf Google Maps eingepflegt werden können. Google setzt dabei auf die Eigeninitiative der Geschäftsinhaber, bzw. deren Marketingabteilungen. Jeder kann seinen Gebäudeplan hoch laden und mittels Handy ausrichten. Wie das genau geht lesen Sie hier.

In Google Maps kann jetzt jeder Gebäudepläne von seinem Geschäft hoch laden

Gebäudeplan des KaDeWe in Berlin. Über Google Maps ist es jetzt möglich den kürzesten Weg zum Shop-im-Shop der Wahl zu finden

 

So vorbereitet freuen wir uns schon auf die eigene Weihnachts-Shoppingtour.
Gibt es noch andere Werkzeuge von Google Maps, die Nerven schonen und die Weihnachtszeit erleichtern?
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Die Fülle der Aufgaben im Social Media Marketing können wie ein Wald wirken

Social Media Marketing: Alle müssen mitmachen! [RANT]

Der beste Content ist die Expertise der Mitarbeiter

 

Kennen Sie das?

Zig Kanäle, auch einen Plan, multimedial, Cross Channel und so – aber in der Umsetzung kommt einem gerne mal der Alltag dazwischen.

Konzeptionierung, Angebote schreiben, Meetings sind oft scheinbar wichtiger.

 

Falsch! Kontinuität im Social Media Marketing ist wichtiger!

 

Und am wichtigsten: Das gesamte Unternehmen muss mitziehen.

 

Um das zu erreichen muss jedem im Unternehmen klar sein, welche Ziele im Social Media Marketing verfolgt werden.

Und diese Ziele müssen immer für alle sichtbar sein. Was schon in der Studenten-WG funktionierte, klappt auch im kleinen Unternehmen. Damals war es der Putzplan heute ist es der Social Media Plan.

Der Social Media Plan hält fest welche Möglichkeiten es für Mitarbeiter gibt, sich zu beteiligen, welche Kanäle bespielt werden und wie häufig.

 

Wie der Social Media Plan funktioniert:

  • Erfassen Sie alle Social Media Aufgaben
  • Definieren Sie Aufgaben, die pro Tag, Woche und Monat zu erledigen sind
  • Veröffentlichen Sie den Plan für alle Mitarbeiter – online oder am Schwarzen Brett

Bei der Wahl der Aufgaben gibt es keine Grenzen. Kommentare bei Facebook, in Blogs, in Zeitungen oder Magazinen, Gruppenbeiträge und Gruppenkommentare in LinkedIN oder bei Facebook, Likes auf Pinterest, Bilder bei Instagram – sind sehr gute Möglichkeiten Ihre Mitarbeiter beim Social Media Marketing zu beteiligen.

Und jeder Mitarbeiter der etwas zum Social Media Marketing beiträgt, hakt die entsprechende Position für diese Woche ab.

Falls Sie Probleme haben genug Mitarbeiter zu motivieren, machen Sie ein Spiel daraus. Eine monatliche Rangliste der Social Media Champions kann Wunder wirken.

 

Der Social Media Marketing Wald lichtet sich

Legen Sie für ihre Kollegen und Mitarbeiter die Brotkrumen aus, die Sie sicher durch den Social Media Wald führen.

 

Darf Social Media Marketing beliebig werden?

Natürlich nicht. Der Social Media Pro hält die Hand drüber: Audit und Analyse müssen sein. Selbstverständlich müssen Sie aber Ihre Mitarbeiter im Umgang mit den verschiedenen Kanälen schulen.

Wer welche der Social Media Aktivitäten durchführen soll, darf und vor allem möchte, muss besprochen sein. Sie müssen auch den Ton der Texte und  angebrachte Themen festlegen. Und damit es keine Shitstorms gibt natürlich auch, welche Themen besser nicht angefasst werden.

Und dann kann es losgehen – im gesamten Unternehmen.

Hat man eine halbe Stunde Zeit, kann man noch schnell vor Feierabend einen Facebook Post des Kunden kommentieren, kein Problem, abgehakt.

Der Marketing Chef kann kurz was zum Content Marketing kommentieren, der Ingenieur beurteilt die neuesten Softwareentwicklungen, die Designerin den neuen innovativen Bürostuhl auf Pinterest.

Bleiben Sie im Gespräch, diskutieren Sie mit, zeigen Sie ihre Kompetenz an so vielen Punkten wie möglich.

Nehmen Sie ihren Kollegen die Angst und ermutigen Sie sie, ihre wertvollen Einblicke in das Unternehmen zu teilen. Und haben sie keine Angst ihr Unternehmen zu öffnen.

Persönlich und unvermittelt sind die Gebote der Stunde.

Lässt sich das skalieren?

Natürlich. In großen Unternehmen gilt genauso: je näher der Kunde an das Produkt, an die Produktion usw. herankommt, umso authentischer nimmt er die Marke war. Das heißt: Ingenieure an die Social Media Marketing Front.

Und wer weiß, vielleicht hat ja einer von ihnen ein Talent fürs Geschichten erzählen.

 

Falls Sie Hilfe beim Erstellen Ihres Social Media Plans benötigen oder Fragen zu den Themen Video, Content Marketing oder Social Media haben: Rufen Sie uns an!

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Mit Gifografik lernen wie Kaffee angebaut wird

Gifografik – Mehr Bewegung, mehr Information

Gifografik

 

Die Vor- und Nachteile der Gifografik und einige großartige Beispiele

 

Fotos werten jeden Beitrag im Internet auf. Noch besser ist es allerdings, wenn sich etwas bewegt.

Fotos wurden zu Gifs, Zeichnungen zu Animationen. Und jetzt wird die Allzweckwaffe des digitalen Contents – die Infografik – zur Gifografik. Die Infografik soll informieren –  steht da so im Namen. Die Gifografik soll zusätzlich auch auffallen.

Nach dem Betrachten einiger überfrachteter Gifografiken kann ich Euch beruhigen: Trotz Reizüberflutung mit heftig blinkenden Icons, habe ich keinen epileptischen Anfall erlitten. Zusammengefasst sieht das so aus:

Nachteile:

–    Animation kann vom Inhalt ablenken, wenn schlecht gemacht
–    Lange Ladezeit kann zu Downranking bei Google führen
–    Herstellung benötigt mehr Zeit
–    Auf kleinen Screens eventuell nicht ideal angezeigt

Vorteile:

–    Prozesse können sehr übersichtlich und auch im Detail dargestellt werden
–    Man hebt sich ab von der Konkurrenz
–    Relativ einfach herzustellen
–    Live-action Gifs können eingebaut werden

Für die beweglichen Infografiken gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Wenn schon animiert, dann so gezielt, dass Wissen untermalt wird.

Hier ein paar gelungene Beispiele:

Gifografik by Jacob O'neil

ANIMAGRAFFS by Jacob O’Neil

Gifografik Geothermale Energiegewinnung

Gifografik Wie funktioniert Geothermale Energiegewinnung by ClimateMaster

 

Großartig und scrollactiviert:
Diese Gifografik vermittelt alles, was man über Kaffe wissen sollte

 

Brought to you by:BizBrain.org | Open in a New Window

 

Wenn Sie das auch mal versuchen wollen und Hilfe brauchen, kontaktieren Sie uns.
Wir teilen unseren Spaß an den Gifografiken gern mit Ihnen.

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