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Bildbearbeitung für Instagram: Tipps & Tricks!

Letzte Woche in meinem Post So machen Sie die besten Fotos für Instagram habe ich darüber gesprochen, worauf ich achte, wenn ich Fotos für Instagram mache. Der zweite Schritt zum Erfolg ist die Bildbearbeitung für Instagram. Ich benutze dafür ausschließlich mein Handy. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Der Handyscreen ist der Ort, an dem das Foto am Ende betrachtet wird.
  2. Ich habe meine Tools für spontane Posts immer dabei.
  3. Handy-Apps sind intuitiv und erfordern keine Bildbearbeitungskenntnisse.

Meine Tipps zur Bildbearbeitung für Instagram

Zur Erinnerung: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D).
Zur Bearbeitung benutze ich VSCO (Android/iPhone), Snapseed (Android/iPhone), Android Nutzern könnten außerdem HandyPhoto und Aviary gefallen. iPhone-Nutzer sollten außerdem Mextures oder Superimpose eine Chance geben. Ausführliche technische Tutorials zur Bildbearbeitung für Instagram mit dem iPhone finden Sie hier.

 

Finden Sie Ihren Stil und bleiben Sie dabei!

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Ein gutes Foto ist noch keine Garantie für neue Abonnenten. Entscheidend ist die Wirkung Ihrer gesamten Galerie, bei Instagram „Feed“ genannt. Die erfolgreichsten Instagram-Kanäle haben einen konsistenten Look und ein wiederkehrendes Thema.

Schöne Beispiele sind @niphisi, @talesofthetide und @lillalivetandme. Einer meiner Lieblingskanäle @javrri erreicht den Effekt, indem er Umgebungen und Protagonisten in seinen Fotos wiederkehren lässt. Alle bearbeiten ihre Fotos, sodass sie sich harmonisch nebeneinander einreihen.

Tipp: @javrri ist außerdem ein schönes Beispiel, wie man mit Instagram Geschichten erzählen kann!

Natürlich sind Ihrer Kreativität bei der Bearbeitung keine Grenzen gesetzt. Meine persönliche Erfahrung zeigt: weniger ist mehr.
Ich vermeide es, die Sättigung eines Fotos zu verändern. Schwarzweiß-Fotos nehme ich entweder direkt mit der Handy-Kamera auf oder ich benutze einen der vielen Filter in meinen Apps.
VSCO bietet neben unzähligen Filtern auch die Möglichkeit, Farbebenen hinzuzufügen, eine Funktion, mit der ich Fotos gerne einen monotoneren Look gebe. Interessant ist auch der Temperaturregler der Apps. Entscheiden Sie sich möglichst für eine Richtung. Allein dadurch lässt sich ein einheitlicher Look für Ihre Galerie erzielen.

 

 

Verstärken Sie den besten Teil Ihres Fotos

 

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

 

Instagrampost @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

Instagram-Post @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

 

Dieses Bild ist mein bisher erfolgreichster Instagram-Post. Besonders beliebt bei meinen Mit-Instagramern ist der goldene Schimmer, den die untergehende Sonne zaubert. Um ihn zu fotografieren, musste ich einen überbelichteten Himmel in Kauf nehmen und wollte das Foto zunächst gar nicht für Instagram verwenden. Doch für Instagram müssen Fotos nicht unbedingt technisch perfekt sein. Die App VSCO und die Bearbeitungstools von Instagram selbst haben in diesem Fall geholfen.

1. Filterauswahl: In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besinders verstärkt.

1. Filterauswahl:
In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besonders verstärkt.

2. Feinabstimmung - Hier bearbeite ich meist nur: Belichtung: +1 Kontrast: +1 Schärfe: +12 Helligkeit schützen: +6 Temperatur: +1

2. Feinabstimmung – Hier bearbeite ich meist nur:
Belichtung: +1
Kontrast: +1
Schärfe: +12
Helligkeit schützen: +6
Temperatur: +1

3. Farbe: Ein besonders effektive Methode Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an. Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen. Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereich im Foto an die Blüten anzgleichen. Lichtfarbe Cremeweiß: +2 um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

3. Farbe:
Ein besonders effektive Methode, Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an.
Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen.
Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereiche im Foto an die Blüten anzgleichen.
Lichtfarbe Cremeweiß: +2, um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

Nach dem Import in Instagram das Bild zuschneiden. ich mache dies gern erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Nach dem Import in Instagram schneide ich das Bild zu. Ich mache dies gerne erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter und die Feinabstimmung das Leuchten noch zu verstärken und den zu Hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst, um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter, um durch die Feinabstimmung das Leuchten zu verstärken und den zu hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

 

Tipp: Auch Instagram lässt sich zur reinen Fotobearbeitung nutzen. Stellen Sie bei Ihrem Handy einfach den Flugmodus ein, bevor Sie „Senden“ drücken und aktivieren Sie im Benutzermenü den Punkt „Originalfoto speichern“

 

Lassen Sie sich von der Community inspirieren

Instagram selbst ist eine nie versiegende Quelle für neue Ideen und Techniken. Viele Instagramer sind gerne bereit, ihre Tricks zu teilen. Anlässlich dieses Blogposts habe ich meine Mit-Instagramer gebeten, ihre Ideen zum Thema Bildbearbeitung für Instagram zu teilen. Vielen Dank, ihr Lieben, für die zahlreichen Antworten!

Hier eine kleine Auswahl dessen, was sie erzählt haben:

  • · @findinghalffull
    I love editing, although I don’t usually get too fancy with it. I rarely use filters or editing apps besides the ones included on my phone. But I enjoy the process of playing around with a photo and making subtle tweaks, like straightening it, cropping and adjusting the brightness and contrast. When I’m lucky, little changes make the original photo much better, or at least post-worthy. I get excited when I can take a photo that seemed pretty blah at first glance and turn it into something I want to share and that people respond to.

 

  • · squids_eye
    Hi I’m a big editing fan using VSCO and Mextures. I usually don’t edit within IG. When I start editing I might have an idea how I want the image to look but I’m easily led down another path . Good luck with your blog I’d be really interested to read it

 

  • · @francimetalli
    Hi Antonia! I love editing using apps like snapseed, picsart, IG filters, sometimes VSCO sometimes none. I do not have a project, I like to play around and then publish it when I like it. It is a recent interest for me, I take pictures just with my mobile and I know I still have to learn a lot. The gallery is not exactly planned, it’s mostly what catches my eye or something from my trips.

 

  • · 81kristen0013
    Good morning Toni! I tend to edit as little as possible for both of the accounts I manage. If I do editing, it is in IG. The functions I use are- brightness, straightening, cropping, & zoom. For the @81kristen0013– I have no rhyme or reason what I post, its what catches my eye. For @chathamarboretum-I post mostly trees & flowers that are on-campus, with the occasional wildlife & human model. I try to add educational tidbits or identifying tips when possible.

 

  • · patyjjm
    I love editing, I like playing around with lights and colours. Editing allows you to give a personal touch to each photo, especially if it goes to Instagram. I love cohesive feeds on IG but is hard to stick to one. For the past couple of months I tried out few styles on Instagram, but only this week I decided to go for a specific theme, which will be a sort of Frida Kahlo inspired ( I cannot disclose more details but my new theme is due to new projects coming up). I always edit in my cell phone. My favourite app until yesterday was VSCO for three main reasons: their filters are the best, it is easy to batch, the grid allow(ed) you to visualize your IG feed. Other tools I sporadically use are: snapSeed, Afterlight, ColorStory, oohh and just yesterday I found out about  Unum (I am already in love with her grid features). Regardless of the app I use, I always customize the filters, settings etc, and never use IG for editing, neither lightroom nor photoshop.
Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

 

Hier eine Auflistung aller vorgestellten Apps für die Bildbearbeitung für Instagram:

 

Ich möchte nochmal allen lieben Instagramern danken, die mir erlaubt haben, ihre Tipps und Tricks für die Bildbearbeitung für Instagram zu teilen: @talesofthetide, @findinghalffull, @squids_eye, @francimetalli, @81kristen0013, @chathamarboretum und @patyjjm! Thank you so much! 😀

 

 

 

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die besten fotos für instagram

So machen Sie die besten Fotos für Instagram

Anfang Februar habe ich von unserem Einstieg bei Instagram berichtet und Maßnahmen geteilt, mit denen wir unserem Kanal den nötigen Schwung zum Start gegeben haben. Dazu gehörte: Gestaltung des Kanals, Hashtags, Bildbeschreibung, Gesamteindruck der Galerie und natürlich Fotos.

Instagram ist eine Plattform, um Bilder und deren Inhalt mit Hilfe von Nachbearbeitung, Hashtags und Bildbeschreibungen zu inszenieren. Das Foto ist dabei natürlich das Herz eines jeden Posts.

Deshalb zeige ich Ihnen jetzt, wie Sie die besten Fotos für Instagram machen.

Übrigens: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem kleineren Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D). Zur Bearbeitung benutze ich ausschließlich Apps und Instagram selbst.

 

  1. Machen Sie Ihre Kamera zu einem festen Begleiter

Nehmen Sie ihre Kamera mit, egal, wohin Sie gehen. Zumindest die Kamera im Handy hat jeder immer dabei. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, sogar meine Spiegelreflexkamera immer dabei zu haben. Verpackt in einer schicken Tasche fällt sie niemandem auf. (z.B. http://shootbags.com/)
Ich musste zunächst auch Hemmungen abbauen, bei jeder Gelegenheit meine Kamera zu zücken und einfach drauf zu halten. Aber Sie und Ihre Kamera lernen sich so viel besser kennen! Wo war noch schnell der Button, um das Seitenverhältnis anzupassen? Wie bringe ich das Handy dazu, doch nicht überzubelichten? Wenn das richtige Motiv auftaucht, sind Sie vorbereitet.

  1. Viele, viele Fotos machen!

Ja, ich weiß! Sie denken jetzt sofort an den letzten Abend mit der Familie und an die Urlaubsfotos der Tante….die 1346 Urlaubsfotos!

Keine Sorge! Hier ein Tipp von @jjcommunity CEO Kevin Kuster (@kevinkuster): „Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten!“

Ein Mantra, das man nicht oft genug wiederholen kann. Ihr Fotoblick ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann! Machen Sie nie nur ein Foto von etwas. Wechseln Sie Perspektiven, die Entfernung zum Objekt und die Position des Objekts im Bild. Ich mache oft bis zu 20 Fotos von einem Objekt und wähle die besten Fotos für Instagram aus, bei denen mir Licht, Komposition, Schärfe und Farben am besten gefallen.

 

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Hier stimmt die Schärfe noch nicht hunderprozentig.

 

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Und hier ein Versuch, bei dem der Bildausschnitt noch nicht stimmt.

 

Hier das fertig bearbeitete Bild, das ich schließlich auf Instagram gepostet habe:

 

Um die besten Fotos für Instagram zu erstellen, versuche ich, mehrmals an einen Ort zurückzukehren. Das kann für Sie ein Baum am Wegrand sein, an dem Sie täglich mit dem Hund vorbeigehen.

Für mich war dieser Ort ein Mohnblumenfeld, das ich vor ca. zwei Wochen neben der Autobahn auf dem Weg zur Arbeit entdeckt habe. Die besten Fotos für Instagram entstehen durch viel Übung und Geduld.

 

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Eine Variation des Mohnblumenfeldes an einem bedeckten Tag.

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Das Mohnblumenfeld an einem sehr verregneten Tag.

Das Mohnblumenfeld bei einem Sonnenuntergang:

 

  1. Vertrauen Sie auf Ihr Auge, bevor Sie die Kamera benutzen

Die Instagram-Community liebt Details, die uns täglich über den Weg laufen, besondere Beobachtungen im Alltag, die in uns eine Emotion hervorrufen, sei es Belustigung, Staunen oder Freude. Interessante Kombinationen von Details und Begebenheiten auf der Straße können spannend und anregend sein.  Mit etwas Übung und Ausdauer lassen sich diese schön in Szene setzen. Und manchmal entstehen dabei durch Zufall die interessantesten Fotos.

Dieses Foto illustriert eine solche Zufallsbegebenheit besonders schön: Die Fotografin Rachel Nyssen wollte ursprünglich nur das Kaninchen fotografieren und die Frau ist ihr im wahrsten Sinne des Wortes ins Bild gelaufen. Erst beim Sortieren der Bilder entdeckte @rachelnyssen die Komik dahinter. 


Dieses Bild lebt von der zufälligen Spannung zwischen dem Motiv auf der Werbetafel und einem Obdachlosen, der gerade vorbei läuft.

 

  1. Schlechtes Wetter ist schön!

Instagram ist kein Katalog. Bilder, die unter nicht idealen Bedingungen entstanden sind, gewähren einen Einblick in die Geschichte dahinter. Nasswerden und Frieren lohnt sich da manchmal! Natürliches Licht ist an graueren Tagen besser für Fotos geeignet, da es nicht so starke Schatten wirft wie direktes Sonnenlicht. Gerade Handy-Kameras mögen keine starken Kontraste zwischen Hell und Dunkel.

Manche Instagramer widmen sogar ihren ganzen Kanal dem Regen.

 

5. Komposition

Ein Kapitel, über das manch einer sicherlich Seiten schreiben könnte.
Mit seinem quadratischen Format stellt Instagram ganz eigene Anforderung an den Fotografen. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, Fotos im Porträtformat (4:5) oder im Querformat zu posten, das Vorschaubild wird jedoch weiterhin als Quadrat angezeigt, von daher sind die besten Fotos für Instagram tatsächlich Bilder, die vor dem Posten auf Quadratformat geschnitten werden. Natürlich hält uns das nicht davon ab, andere Fotoformate zu benutzen, dennoch lohnt es sich, das quadratische Format immer zu berücksichtigen. Das winzige Vorschaubild ist es, das die Aufmerksamkeit des Betrachters zu unserer Galerie zieht.

Tipp: Instagram wählt bei nicht quadratischen Fotos immer die Bildmitte für die Vorschau.

Auch bei der Motivauswahl und der späteren Bearbeitung spielt das kleine Vorschaubild eine Rolle. Der Inhalt des Bildes muss leicht zu erfassen sein. Eine einheitliche Farbgebung sorgt zusätzlich dafür, dass das gesamte Quadrat zum Blickfang wird.

Für die besten Fotos für Instagram behalten Sie Folgendes immer im Hinterkopf:

Weniger ist mehr.

 

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CoSchedule – Schnell und einfach Content planen

Der Markt ist überflutet von mehr oder weniger nützlichen Werkzeugen, mit denen man das eigene Content Marketing in den Griff bekommen kann.
Selten sind diese Werkzeug genau auf den eigenen Bedarf zugeschnitten.
Sind sie es dann doch, ist der Preis meist exorbitant und kann nicht von einem kleinen Unternehmen gestemmt werden.
Deshalb war unsere Freude groß, als wir vor einem Monat das Planungstool CoSchedule entdeckt haben.

Schneller Einstieg in CoSchedule

CoSchedule macht es einem sehr leicht die WebApp zu nutzen. Mit einem kleinen Quiz auf der Landing Page wird ermittelt, welches Paket für den Nutzer am sinnvollsten ist.
Dann kann es gleich los gehen, ohne Kreditkarteneinsatz, 14 Tage lang – kostenlos.
CoSchedule begleitet den User mit cleveren How-To’s, einem Tutorium, und einem sehr ausgiebigem Email-Workshop mit einer Vielzahl von Lektionen und Arbeitsblättern. Man lernt eine Content Marketing Strategie zu erstellen und diese Strategie mit CoSchedule zu planen und durchzuführen. Die Blog-Posts zu den Themen Social Media und Blogging sind aktuell und sehr interessant.
Herausragend ist auch der Kundenservice. Der Support reagiert sehr schnell auf Anfragen und Anregungen und ist kompetent.
Ebenso schnell: die Installation des WordPress PlugIns. Dieses PlugIn ist die wahre Stärke von CoSchedule. Content kann aus der WebApp direkt auf WordPress gestellt werden. Umgekehrt kann aus WordPress heraus direkt die Ausspielung auf den Social-Media-Kanälen erledigt werden.

CoSchedules Social Queue wird nahtlos in WordPress integriert

So sieht das PlugIn von CoSchedule in WordPress aus. Unter jedem Blogpost lässt sich die Ausspielung des Blogs direkt planen. Auch Tasks an die Team-Mitglieder, wie zum Beispiel „Bitte Bilder einfügen“, oder „Bitte gegenlesen“, können direkt von hier vergeben werden.

Erstellen eines Kalendereintrags

In der klassischen Kalenderansicht kann per Klick ein neuer Eintrag vorgenommen werden. Dabei gibt es 6 Optionen:

  1. Note: Der kurze Notiz-Eintrag ist nur für den Ersteller sichtbar, kann aber auch öffentlich gemacht werden.
  2. Task: Aufgaben erstellen für den Ersteller oder die Team-Mitglieder – unabhängig von einem geplanten Beitrag.
  3. Event: Herkömmlicher Kalendereintrag. Bei uns oft Platzhalter für den Content- oder Social Media Eintrag den wir später zu diesem Event erstellen.
  4. Social Media Post: Ein einzelner Post in einem der zuvor festgelegten Social Media Kanäle. Derzeit sind das Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und Google+.
    Besonders schön: Es gibt die Option, einen alten WordPress Beitrag automatisch in das Tool zu laden und erneut auszuspielen.
  5. WordPress: Legt ein neues WordPress-Projekt an. Dieses Projekt kann dann direkt in WordPress bearbeitet werden. Die Ausspielung auf den Social Media Kanälen ist dabei sowohl von WordPress, als auch aus der WebApp von CoSchedule möglich.
  6. Content: Hier lassen sich Bilder, Videos, Evernotes, Texte und GoogleDocs sammeln, um daraus einen Blogeintrag zu erstellen, oder Social Media Posts zu schreiben. Die Erstellung eines Blogeintrags in WordPress ist dabei mit einem Knopfdruck erledigt.
So einfach erstellt man in CoSchedule einen neuen Eintrag

Die sechs Möglichkeiten einen Kalendereintrag zu erstellen: Blogeintrag für WordPress, Nachricht für Social Media, Sammlung von Inhalten, Ereignis, Notiz und Aufgabe.

Die „Social Queue“ und der „Social Helper“

Inhalte müssen immer auch in den Sozialen Medien verbreitet werden. CoSchedule hat deswegen die „Social Queue“ direkt in die Content-Maske integriert.
Über die „Social Queue“ lässt sich die Ausspielung aller Inhalte in die Sozialen Medien präzise planen. Dabei stehen zwei Modi zur Verfügung: Das Planen relativ zum Veröffentlichungsdatum und das Planen nach konkreten Daten. Vorteil der ersten Variante: Verschiebt man den Beitrag, wird automatisch die Ausspielung an das neue Veröffentlichungsdatum angepasst.
Viele Inhalte werden mehrmals ausgespielt. Hierfür gibt es den „Social Helper“: Hier lassen sich Textbausteine erstellen, die über ein Drop-Down Menu in die verschiedenen Beiträge eingefügt werden können. Das spart Zeit und sorgt für Konsistenz.
Die vorgegebenen Social Helper Title{title},Permalink{permalink} & Excerpt{excerpt} werden von CoSchedule dabei schon sinnvoll in die Masken der einzelnen Post eingepflegt.

 

Social Helper und die Social Queue vereinfachen die Planung

Die „Social Queue“ und die „Social Helpers“ machen die Planung von Beiträgen für die Sozialen Medien schnell und einfach.

Teamarbeit

Der gesamte Prozess von der Idee bis zur Verbreitung des Beitrages kann aus der WebApp heraus gesteuert werden. Im „Team Marketing Abo“, das wir nutzen, kann man mit 5 Team-Mitgliedern an einem Kalender arbeiten. Hierbei lassen sich von allen Mitgliedern Aufgaben (Tasks)  für die anderen erstellen. Diese werden auf Wunsch per Email-Alert versandt und sind prominent auf dem Dashboard des Nutzers sichtbar. Besonders Praktisch: Für sich wiederholende Aufgaben kann man eine Vorlage anlegen.
Kollektives Arbeiten und Abnahmezyklen werden einem so sehr einfach gemacht und die notwendigen Schritte sind neuen Team-Mitgliedern schnell erklärt.

Zusammenarbeit wird mit der Teamfunktion in CoSchedule leicht gemacht

Die Team-Funktionen ermöglichen das Vergeben von Aufgaben an andere Team-Mitglieder.

Workflow in CoSchedule

Startet man eine neue Kampagne, kann jeder im Team jederzeit relevante Inhalte in den Content Tab der Kampagne einspeisen. Der Projektverantwortliche kann über die Tasks verschiedene Arbeiten koordinieren und zeitgerecht einfordern. Vom ersten Moment ist eine Planung des Kampagnen-Starts und der Ausspielung in den verschiedenen Social Media Kanälen übersichtlich darstellbar.

Auf diese Weise stellt man von Anfang an sicher, dass alle Bilder, Video und Texte rechtzeitig vorhanden sind und direkt nach der Abnahme durch den Redakteur komplett eingepflegt werden können. Am Tag der Ausspielung ist keine Aktion mehr notwendig.
Durch die übersichtliche und vollständige Sammlung aller Inhalte, lassen sie sich  sinnvoll auf Kanäle verteilen und vor allem: wieder verwerten.

 

Ausblick: Was fehlt?
  • Toll für englische Blogger ist der „Headline-Analyzer“. Wir würden uns wünschen, dass dieser auch in einer deutschen Version erscheint.
  • Neben GoogleDocs wäre natürlich auch eine Einbindung andere Dokumente wünschenswert. Insbesondere die Produkte einer kleine Firma aus Redmond, Washington würden wir uns wünschen.
  • Bisher nur für Google Chrome gibt es ein AddOn, das ähnlich wie Buffer fremden Content in den Kalender einfügt. Großartig für die Content-Kuration. Hoffentlich auch bald für Mozilla Firefox und andere Browser verfügbar.
  • Beiträge für die Sozial Media Kanäle lassen sich nicht per Drag&Drop erneut ausspielen.
  • Wünschenswert wäre die Möglichkeit, ein Programm für die „Social Queue“ als Vorlage zu speichern, um sicher zu stellen, dass die Beiträge zuverlässig auf die selbe Art vertrieben werden.

Wanna know more? Listen to the man himself – Garrett Moon von CoSchedule:

Ausprobieren: CoSchedule: Editorial Calender für WordPress

Fragen zur WebApp und deren Bedienung?
Kommentiert und wir helfen gerne weiter.

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Content Marketing - Wem das Schaf den Weg weist

Content Marketing – Wem das Schaf den Weg weist

Was Content Marketing 2016 von seinen Agenturen fordert

Paradox: Der Beginn der Umwälzungen im Content Marketing liegt im Jahr des Schafes. Im Jahr der Ruhe, der Harmonie und Kreativität – glauben jedenfalls die Chinesen und dauert noch bis zum 7. Februar. Vielleicht stimmt das Ja(hr), denn: Kein radikaler Wandel im Content Marketing ohne die innere Beteiligung der Agenturen und Dienstleister, Mitarbeiter, Führungskräfte und Agenturchefs. Geheult wird schließlich genug: „Uihuihuih, was kommt da auf uns zu!“ Besser gewusst haben es schon viele: „Das habe ich doch schon immer prophezeit!“. Ursachen sind schnell erkannt: „Auslöser sind die Konsumenten“. Ich meine: Diese Haltungen sind konservativ, weil sie die eigene Grundausrichtung nicht in Frage stellen. Was gerade auf Dienstleisterseite im Content Marketing geschieht ist zwar keine Disruption, aber ein Wandel, dessen Radikalität alles in Frage stellt und der vor allem – von uns selbst ausgehen muss! Wenn nicht, ist es schnell zu spät. Bei uns war 2015 der Zeitpunkt mit dem Schaf gekommen, Zeit für eine persönliche Einschätzung.

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Content Promotion beherrschen

Dieses Jahr hatte schon im Vorfeld einen brutalen Aufschlag. Thema: Content Promotion. Wir mussten mit ansehen, wie Filmproduktionen nicht mehr die Reichweiten der Vorjahre erzielten, obwohl sie qualitativ besser waren. Der Wettbewerb um die Zuschauer hatte zunächst schleichend und unbemerkt leichte Erosionsspuren hinterlassen, dann exponentiell gesteigert zugenommen und schlechte Ergebnisse verursacht. Ein Klassiker: Erst merkst Du nichts, kurz danach hast Du ein blaues Auge.
Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Wer Content produziert, muss nicht nur für erfolgreiche  Distribution, sondern auch Promotion sorgen. Das können wir jetzt inhouse leisten, ebenso wie den Schritt danach: konvertieren.

Zum eigenen Kunden werden

Zu Beginn des vergangenen Jahres drängte sich bei uns eine Fragestellung in den Vordergrund: Wieviel Content Marketing benötigen wir selbst, um unsere Ziele zu erreichen? Die Schätzungen gingen weit auseinander, das Ergebnis unserer Researcher war eindeutig: reichlich. Plötzlich waren wir umgeben von neuen, hausinternen Projekten, die Geld kosten und deren ROI wir schon im Voraus so genau wie möglich berechnet haben wollten: neuer Webauftritt, Social Media, Blog. Mit der Entscheidung für diese Projekte wurden wir in der gleichen Sekunde unser eigener Customer, führten uns selbst durch die Journey und können uns nun guten Gewissens weiter empfehlen. Wir erfanden uns neu und bauten neu auf: Content war da, Strategie stand, Produktion lief und läuft kontinuierlich, und Performance sichern wir ab. Es entstand eine Kultur des permanenten Infragestellens. Die können wir jetzt moderieren, aufrechterhalten und jedem weiter empfehlen.

Tanker sein oder Katamaran

Die Welt des Content Marketing in Deutschland hat 2015 zunächst die Elefantenhochzeit von Burda Creative plus KircherBurkhardt gesehen, danach folgten sogar zwei Dinosaurierhochzeiten: Medienfabrik Gütersloh plus G&J CE, außerdem Edelmann plus Ergo. Unserem eigenen Geschäft als schneller, agiler Dienstleister soll diese Konzentration in Zukunft nicht schaden. Gegen Mitte des Jahres mussten wir uns deswegen erneut in Teilen abschaffen und neu erfinden. Unsere Welt ist digital, die Welt unserer Kunden ist es aber nicht nur. Das gesamte Spektrum des Content Marketing und Corporate Publishing decken wir jetzt zusammen mit unseren Partnern ab. Ich glaube die Zukunft der Agenturen liegt in der Entscheidung: Tanker sein oder Katamaran-Flotte, Big Player oder agiles Spezialistennetzwerk. Eindeutig, wer schneller ist. Wer besser ist, wird man sehen. Das hängt auch davon ab, ob die interneren Teams mitziehen, ob jeder Einzelne bereit ist, sich selbst neu zu erfinden.

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Den Feueraffen raus lassen

Am 8. Februar beginnt das Jahr des Feueraffen, geprägt von Ansporn, Siegeswillen und dem Anspruch, jede zwischenzeitliche Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Das glauben jedenfalls die Chinesen. Viel Erfolg also in 2016! Und gern schon ab dem 1. Januar.

4 Fragen die weiter bringen

Die Fragestellung für 2016 erscheint übersichtlich: Wo ist Deine schwächste Stelle? Was wäre, wenn Dich dort jemand angreift? Kannst Du Dich selbst dort angreifen? Bist Du bereit, Dich grundsätzlich in Frage zu stellen und neu zu erfinden?

Was glauben Sie? Was fordert Content Marketing von seinen Agenturen?
Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf eine Diskussion.

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Film-Klassiker & Content Marketing Teil 2

10 Film-Klassiker, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte

Teil 2 – Von Helden, Schönheit und Mut

 

Abgucken von Hollywood ist erlaubt und kann vielen Filmproduktionen im Content Marketing helfen. Die Budgets sind zwar nicht mit denen der Film-Klassiker zu vergleichen, Kreative und Produzenten arbeiten aber genauso engagiert für einen erfolgreichen Film. Sie nutzen die gleichen Prinzipien. Im ersten Teil präsentierten 5 Film-Klassiker die Themen Timing, Plots und Szenenbild. Hier die nächsten 5 herausragenden Filme, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte.

Helden – Slumdog Millionaire

Jeder Film braucht einen Helden. Mit Held ist kein Krieger gemeint. Ein Held kann auch ein Stotterer sein („The Kings Speech“). Die Reise des Helden ist Teil der besten Geschichten in allen Kulturen. Egal ob in Berlin oder Bombay. Und wenn dann noch die perfekt passende Dosis Pathos dazu kommt, entsteht daraus ein erfolgreicher Film wie „Slumdog Millionaire“. Aus dem Slum in die Bettelbande, von dort in die TV-Show – Jamal hungert, wird gefoltert, verprügelt, getreten, und schlägt sich durch, bis er die Liebe seiner Kindheit wieder findet: Latika. In diesem Moment ist die Heldenreise beendet, wie der Film, der aus vielen Miniatur-Heldenreisen besteht. In einer wird Jamal in Sekunden vom Straßenjungen zum gut verdienenden und cleveren Tour-Guide…

Sound – Matrix

Dieser Film ist berühmt für die Bullet-Time-Effekte. Kampfszenen in denen Neo und Agent Smith waagerecht in der Luft stehen bleiben, während die Kamera um sie herum fährt. Daran erinnert sich jeder Zuschauer, der „Matrix“ gesehen hat. Erinnert man sich an Soundtrack, Sound-Design und Ton-Schnitt? Eher nicht, obwohl es den Sound-Designern gelang, das Geräusch fliegender Pistolenprojektile zu „verbiegen“, identisch zum biegen der Zeit in den Bullet-Time-Szenen. Man kann sogar behaupten: Der Sound macht den Film. Wer’s nicht glaubt, sehe sich diese Szene ohne Ton an… Zwei Oscars verlieh die Academy für „Bester Tonschnitt“ und „Bester Ton“. Selbstverständlich nicht nur für die großen Effekte, sondern für den Gesamteindruck. Dazu gehören eben auch Details die nicht teuer sind, aber den Unterschied machen, wie das Unheil verkündende Rascheln der Zeitung im U-Bahnhof…

Zeit – Der Pate

Drei Minuten lang ist die Eröffnungseinstellung dieses Films. Drei Minuten ohne Schnitt. Drei Minuten lang erzählt ein italienischer Geschäftsmann vom Schicksal seiner Tochter, die überfallen wurde. Am Ende flüstert er dem Paten seinen Rachewunsch ins Ohr. Drei Minuten. Ohne Schnitt. Zeit bekommt eine neue Dimension in Francis Ford Coppolas „Der Pate“. Er nutzt sie aus bis zum letztmöglichen Moment. Die scheinbar nicht endende Kamerabewegung zieht den Zuschauer förmlich in das Geschehen hinein. Handbewegungen in dieser Einstellung sind spärlich und langsam und verstärken den Sog. Zum Zeitpunkt des Umschnitts auf das Gesicht von Don Corleone kommt man schon nicht mehr von diesem Film los…

Schönheit – Tiger and Dragon

Ästhetik ist das Werk des Director of Photography. Peter Pau heisst der Mann, der „Tiger and Dragon“ zu dieser Schönheit verholfen hat, und damit einen Oscar gewann. Der Film von Ang Lee ist eine Komposition anmutiger Bildern, die sogar Kampfszenen zu Gemälden machen. Dabei beeindruckt der Film nicht durch üppige Ausstattung wie das „Grand Budapest Hotel“. Im Gegenteil. Die Reduktion auf das Notwendige macht die Kameraarbeit noch wichtiger. Martial-Arts-Ästhetik, schwebende Kämpfer, fliegende Schwerter, fliessende Bewegungen: Beeindruckend wie die Kamera ein Teil dieser Welt wird, wie sie Sinnlichkeit und Schönheit multipliziert. Und das unaufdringlich, als gäbe es sie nicht. Die Originalversion in Chinesisch ist eine der schönsten Kampfszenen im Film …

Mut – Russian Ark
Sie hatten noch einen Versuch. Für eine Kamerafahrt reichte die Kapazität des Festplattenrekorders noch. Aber diese Fahrt war lang. Sehr lang. Sie führte in 90 Minuten durch 35 Räume an 1500 Schauspielern und Komparsen vorbei. Ein Film in einer Einstellung, in einer Streadicam-Fahrt – so etwas hatte noch niemand gewagt. „Russian Ark“ ist der erste Spielfilm, der in nur einer Einstellung gedreht wurde. Solch eine Produktion erfordert ungeheuren Mut und handwerkliche Präzision, um das Risiko beherrschbar zu machen. Ohne Mut keine herausragenden Filme.„Russian Ark“ verlangte penible Arbeit in der Konzeptionsphase und Produktionsvorbereitung. Regisseur Alexander Sokurow und Kameramann Tilman Büttner („Lola rennt“, „Der Untergang“) mussten nicht nur ein passendes Drehbuch für einen Film ohne Schnitt entwickeln. Sie mussten für den Film ohne Schnittmöglichkeit viel Lichttechnik verstecken. Proben in der Eremitage in St. Petersburg gab es nicht. Am Tag des Drehs musste alles funktionieren…

 

Was Content Marketer von Film-Klassikern lernen können:

– Helden inszenieren, egal ob Menschen oder Produkte
– Sound gestalten, der pusht jeden Film
– Zeit nutzen, dehnen oder komprimieren
– Schönheit wollen, und so produzieren
– Mut haben, und auf den des Kunden hoffen

Interesse an Teil 1 zu Szenenbild, Plots und Timing?
Welche Film-Klassiker würden Sie empfehlen? Schreiben Sie mir.

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Film-Klassiker und was man im Content marketing daraus lernen kann

10 Film-Klassiker, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte

Teil 1 – Von Timing bis Szenenbild

Filmproduktionen im Content Marketing haben nicht das Budget der Film-Klassiker, dafür aber genauso engagierte Kreative und Produzenten an ihrer Seite. Und die erreichen ihre Erfolge nach den gleichen Prinzipien. Abgucken von Hollywood ist erlaubt und hilft.

Timing – One, Two, Three

Timing ist nicht alles, aber hilft jedem Film. Wenn jemand uns Nachhilfe in Timing geben darf, dann Hanns Lothar und James Cagney in „Eins, Zwei, Drei“. Sie spielen, wie der Titel es verlangt. Die Dialoge sind auf den Punkt geschrieben und von den Schauspielern mit dem Glanz perfekten Timings versehen. Und Timing ist nicht nur Tempo. Legendär der Auftritt von Schlemmer. Der Film ist ein Meisterstück von Billy Wilder, denn die Rasanz zieht sich durch den ganzen Film. Ein Coca-Cola-Geschäftsführer versucht in Berlin die Tochter seines Bosses davon abzubringen, einen Kommunisten zu heiraten. Zunächst muss sich der Manager aber an Deutschland im Jahr 1961 gewöhnen…

Brüche – Skyfall

Dass Helden zu Beginn eines Films sterben, funktioniert nur bei Game of Thrones. Und dann auch nur, weil schon neue Helden aufgebaut sind. Darf James Bond sterben? Nein. Oder besser: zumindest nur vorübergehend. In „Skyfall“ glaubt man nur Sekunden daran, dass Bond tot ist. Er wird auferstehen, irgendwie. Aber wie? 007 kehrt zurück als Trinker, der zu langsam für den Job geworden ist und die Tests beim MI6 nicht besteht. Peinlich. Und deswegen großes Kino. Unversehrte Roger-Moore-Gesichter nach einer minutenlangen Schlägerei kann kein Publikum mehr sehen. Ein Held ist erst dann einer, wenn er etwas verliert, wenn er einen Preis zahlen muss, wenn er – Brüche hat. Und es uns zeigt …

Plot – Pulp Fiction

Plot. Man könnte auch sagen: Überraschung. Der Plot verändert die Vorstellung der Zuschauer davon, wie sich die Story weiter entwickelt. Jeder Film hat Plot-Points, aber auch jede gute Szene. Die Story ändert danach ihre Richtung hin auf ein bisher unbekanntes Ziel. Genauso wie Jules und Vincent in „Pulp Fiction“ ihr Fahrtziel ändern müssen. Schuld daran ist ein Hubbel in der Straße. Und diese Bodenwelle wiederum ist Schuld am Tod von Marvin, einem Komplizen. Und wenn ich so weiter schreibe, entsteht nie ein Plot-Point. Deswegen hier ein Ausschnitt aus einem grotesken Film, dem wir aber immer glauben, weil Quentin Tarrantinos absurde Plots die Story permanent in eine unerwartete Richtung treiben…

Dramatisierung – All the President’s Men

Knarzende Kellertreppe in einem schaurigen Motel – ist spannend. Duell in der Westernstadt – spannend. Riesenwelle vor Fischkutter – auch spannend. Aber eine Unterhaltung in einem Parkhaus? Ein Film über zwei Journalisten holt vier Oscars?! Wie ist das möglich? Weil „All the President’s Men“ fast ohne Dramatisierung auskommt, und dennoch Spannung aufbaut – durch fein dosierte Inszenierung. „Just follow the money!“ raunt Deep Throat in der Tiefgarage. Sein Gesicht sieht man nie. Dennoch entsteht eine knisternde Spannung. Schafft es Journalist Woodward den entscheidenden Tipp vom Informanten zu bekommen, um die Machenschaften der Republikaner im Wahlkampf aufzudecken? Als der Film 1976 Premiere hatte, waren Watergate, Washington Post, Woodward und Bernstein schon Legende. Und dennoch ist „Die Unbestechlichen“ spannend bis zum Schluss. Wie Journalismus eben sein kann, wenn man auf Mätzchen verzichtet, wo sie nicht passen…

Szenenbild – Grand Budapest Hotel
„Our task was to find a great old hotel, and build a production around that“, sagt Wes Anderson über die Produktion des „Grand Budapest Hotel“. Das grandiose Szenenbild und Kostümdesign entführt in eine eigene Welt und ist made in Görlitz, Germany. Szenenbild im Content Marketing? Ja. Das Prinzip bleibt, egal wieviel Budget im Spiel ist. Ein gut überlegtes Szenenbild unterstützt die Botschaft des Films oder zerstört sie. Allein das Aufräumen des Vorstandsschreibtisches im Hintergrund eines Interviews kann das Szenenbild erheblich verbessern. Für das „Grand Budapest Hotel“ ist Anderson natürlich den entgegen gesetzten Weg gegangen. Welchen, erklärt er selbst…

Was Content Marketer von Filmklassikern lernen können:
– Timing etablieren, im Bild und in der Montage
– Brüche erlauben, die machen das Publikum neugierig
– Plots entwickeln, am besten mehrere
– Dramatisierung überprüfen, weniger ist mehr
– Szenenbild beachten, auch ohne Budget

In der kommenden Woche Teil 2 mit Helden, Filmmusik, Schönheit, Mut und Zeit
Welche Film-Klassiker würden Sie empfehlen? Schreiben Sie mir.

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Mit Gifografik lernen wie Kaffee angebaut wird

Gifografik – Mehr Bewegung, mehr Information

Gifografik

 

Die Vor- und Nachteile der Gifografik und einige großartige Beispiele

 

Fotos werten jeden Beitrag im Internet auf. Noch besser ist es allerdings, wenn sich etwas bewegt.

Fotos wurden zu Gifs, Zeichnungen zu Animationen. Und jetzt wird die Allzweckwaffe des digitalen Contents – die Infografik – zur Gifografik. Die Infografik soll informieren –  steht da so im Namen. Die Gifografik soll zusätzlich auch auffallen.

Nach dem Betrachten einiger überfrachteter Gifografiken kann ich Euch beruhigen: Trotz Reizüberflutung mit heftig blinkenden Icons, habe ich keinen epileptischen Anfall erlitten. Zusammengefasst sieht das so aus:

Nachteile:

–    Animation kann vom Inhalt ablenken, wenn schlecht gemacht
–    Lange Ladezeit kann zu Downranking bei Google führen
–    Herstellung benötigt mehr Zeit
–    Auf kleinen Screens eventuell nicht ideal angezeigt

Vorteile:

–    Prozesse können sehr übersichtlich und auch im Detail dargestellt werden
–    Man hebt sich ab von der Konkurrenz
–    Relativ einfach herzustellen
–    Live-action Gifs können eingebaut werden

Für die beweglichen Infografiken gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Wenn schon animiert, dann so gezielt, dass Wissen untermalt wird.

Hier ein paar gelungene Beispiele:

Gifografik by Jacob O'neil

ANIMAGRAFFS by Jacob O’Neil

Gifografik Geothermale Energiegewinnung

Gifografik Wie funktioniert Geothermale Energiegewinnung by ClimateMaster

 

Großartig und scrollactiviert:
Diese Gifografik vermittelt alles, was man über Kaffe wissen sollte

 

Brought to you by:BizBrain.org | Open in a New Window

 

Wenn Sie das auch mal versuchen wollen und Hilfe brauchen, kontaktieren Sie uns.
Wir teilen unseren Spaß an den Gifografiken gern mit Ihnen.

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Richtiges Briefing für Videoproduktionen

Briefing für Videoproduktionen – So geht es richtig!

„Das habe ich mir aber alles ganz anders vorgestellt!“ Dieser Satz ist der Super-GAU für jeden Kreativen – und seinen Auftraggeber. Ein gutes Briefing erspart Ihnen das. Es ist schnell gemacht und hilft, Fehlentwicklungen und Zusatzkosten zu vermeiden. Oft reichen die folgenden acht Punkte:

1. Stellen Sie sich vor

Stellen Sie sich und Ihr Projekt vor. Wie sind Sie am Markt positioniert? Wer sind Ihre Kunden? Wie wird Ihr Unternehmen von Ihren Kunden wahrgenommen? Wer sind Ihre Mitarbeiter? Was ist das Besondere an Ihren Produkten oder Dienstleistungen?
Mit der Beantwortung dieser Fragen helfen Sie der Produktionsfirma, Ihr Unternehmen und seine Umgebung zu verstehen, sozusagen die Welt, in der sich das Video befinden wird.

2. Warum wollen Sie ein Video produzieren?

Warum produzieren Sie dieses Video, und was soll es konkret erreichen? Möchten Sie Ihre Kunden informieren, Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen generieren oder Ziele der Content Marketing Strategie verfolgen? Wie und woran werden Sie den Erfolg messen?
Vielleicht können Sie auch schon eine klare „Call-to-Action“-Aussage formulieren: „Besuchen Sie unsere Website!“, „Probieren Sie es aus!“, „Rufen Sie uns an!“ Wenn Sie bei der Beantwortung dieser Frage feststellen, dass es möglicherweise mehr als eine gewünschte Zuschauerreaktion gibt, ist es ratsam die Inhalte auf mehrere aufeinander folgende Videos zu verteilen.

3. Für wen produzieren Sie Ihr Video?

Wer ist Ihre Zielgruppe und wo wird sie Ihr Video anschauen? Seien Sie mutig und fokussieren Sie Ihre Botschaft, um die Produktion einer „Eierlegenden Videowollmilchsau“ zu vermeiden.  Ein guter Filmdienstleister hilft Ihnen, ein scharfes Profil ihrer Zuschauer zu zeichnen.
Machen Sie sich bewusst, wo, wann und in welcher Situation Ihre Zielgruppe zuschaut. Wir alle sind täglich einer Flut von Informationen und ausgesetzt. Genau zu wissen, wo Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen, garantiert den Erfolg Ihres Videos.

4. Botschaft

Fassen Sie zusammen, welche Botschaft Sie Ihrer Zielgruppe vermitteln wollen. Dazu gehören die besonderen Eigenschaften des Produkts, eine besondere Entwicklung im Unternehmen oder die Eigenschaften eines neuen Mitarbeiters, den Sie suchen. Je genauer diese Beschreibung, desto zielgerichteter kann die Entwicklung des Filmkonzepts sein.

5. Umsetzung

Damit Ihnen die Produktionsfirma eine passende Idee ausarbeiten kann, sollten Sie in Ihrem Briefing auch grob beschreiben, wie Sie sich die Umsetzung vorstellen. Ist es denkbar, dass Mitarbeiter im Film mitwirken? Könnten Animationen zum Verständnis beitragen? Soll es einen Moderator geben, wären Interviews hilfreich oder möchten Sie Schauspieler einsetzen?

6. Look and Feel

Die einfachste Art, Ihre Vorstellung zu beschreiben: Fügen Sie Ihrem Briefing Videos bei, die Ihnen gefallen. Es geht ja nicht darum, fremde Ideen zu kopieren, sondern den Stil Ihres geplanten Videos anschaulich zu beschreiben. Wünschen Sie sich eine bestimmte optische Umsetzung? Welche Farben und Formen stehen für Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt? Welches Gefühl soll der Zuschauer haben, wenn er sich das Video angesehen hat?

7. Budget

Ein Budgetrahmen ist für eine Produktionsfirma wie ein Kompass. Ihr Dienstleister kann damit einschätzen, welche Story realisiert werden kann. Um ein eher kleines Budget zu schonen, können Drehtage verringert oder eine günstigere Kameratechnik eingesetzt werden. Mit einem größeren Budget kann an Details gefeilt, der production value erhöht und langfristig verwendbares Rohmaterial hergestellt werden.

8. Deadline

Je nach Aufwand beansprucht eine normale Film-Produktion vom Briefing bis zur Abnahme zwischen ein und drei Monaten Produktionszeit. Bei aktuellen Themen kann das Video auch innerhalb von 24 Stunden fertiggestellt sein. Ein aufwändiges Unternehmensporträt oder ein Imagefilm können auch bis zu neun Monate Produktionszeit verlangen. Denken Sie auch daran, Abnahmeprozesse innerhalb Ihres Unternehmens in Ihren Zeitplan miteinzubeziehen.

Wenn Sie noch unsicher sind, wie Sie Ihr Briefing formulieren sollten, helfen wir Ihnen gern!

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