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Bildbearbeitung für Instagram: Tipps & Tricks!

Letzte Woche in meinem Post So machen Sie die besten Fotos für Instagram habe ich darüber gesprochen, worauf ich achte, wenn ich Fotos für Instagram mache. Der zweite Schritt zum Erfolg ist die Bildbearbeitung für Instagram. Ich benutze dafür ausschließlich mein Handy. Das hat verschiedene Gründe:

  1. Der Handyscreen ist der Ort, an dem das Foto am Ende betrachtet wird.
  2. Ich habe meine Tools für spontane Posts immer dabei.
  3. Handy-Apps sind intuitiv und erfordern keine Bildbearbeitungskenntnisse.

Meine Tipps zur Bildbearbeitung für Instagram

Zur Erinnerung: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D).
Zur Bearbeitung benutze ich VSCO (Android/iPhone), Snapseed (Android/iPhone), Android Nutzern könnten außerdem HandyPhoto und Aviary gefallen. iPhone-Nutzer sollten außerdem Mextures oder Superimpose eine Chance geben. Ausführliche technische Tutorials zur Bildbearbeitung für Instagram mit dem iPhone finden Sie hier.

 

Finden Sie Ihren Stil und bleiben Sie dabei!

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Fiona aus Australien @talesofthetide teilt Impressionen aus ihrer Heimat in ihrem wunderschönen Feed.

Ein gutes Foto ist noch keine Garantie für neue Abonnenten. Entscheidend ist die Wirkung Ihrer gesamten Galerie, bei Instagram „Feed“ genannt. Die erfolgreichsten Instagram-Kanäle haben einen konsistenten Look und ein wiederkehrendes Thema.

Schöne Beispiele sind @niphisi, @talesofthetide und @lillalivetandme. Einer meiner Lieblingskanäle @javrri erreicht den Effekt, indem er Umgebungen und Protagonisten in seinen Fotos wiederkehren lässt. Alle bearbeiten ihre Fotos, sodass sie sich harmonisch nebeneinander einreihen.

Tipp: @javrri ist außerdem ein schönes Beispiel, wie man mit Instagram Geschichten erzählen kann!

Natürlich sind Ihrer Kreativität bei der Bearbeitung keine Grenzen gesetzt. Meine persönliche Erfahrung zeigt: weniger ist mehr.
Ich vermeide es, die Sättigung eines Fotos zu verändern. Schwarzweiß-Fotos nehme ich entweder direkt mit der Handy-Kamera auf oder ich benutze einen der vielen Filter in meinen Apps.
VSCO bietet neben unzähligen Filtern auch die Möglichkeit, Farbebenen hinzuzufügen, eine Funktion, mit der ich Fotos gerne einen monotoneren Look gebe. Interessant ist auch der Temperaturregler der Apps. Entscheiden Sie sich möglichst für eine Richtung. Allein dadurch lässt sich ein einheitlicher Look für Ihre Galerie erzielen.

 

 

Verstärken Sie den besten Teil Ihres Fotos

 

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

Originalfoto, Kornblumenfeld Canon 700d/18-135mm, unbearbeitet

 

Instagrampost @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

Instagram-Post @tonivisual, bearbeitet in VSCO und Instagram

 

Dieses Bild ist mein bisher erfolgreichster Instagram-Post. Besonders beliebt bei meinen Mit-Instagramern ist der goldene Schimmer, den die untergehende Sonne zaubert. Um ihn zu fotografieren, musste ich einen überbelichteten Himmel in Kauf nehmen und wollte das Foto zunächst gar nicht für Instagram verwenden. Doch für Instagram müssen Fotos nicht unbedingt technisch perfekt sein. Die App VSCO und die Bearbeitungstools von Instagram selbst haben in diesem Fall geholfen.

1. Filterauswahl: In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besinders verstärkt.

1. Filterauswahl:
In diesem Fall habe ich einen Filter gewählt, der das Leuchten um die Blumen besonders verstärkt.

2. Feinabstimmung - Hier bearbeite ich meist nur: Belichtung: +1 Kontrast: +1 Schärfe: +12 Helligkeit schützen: +6 Temperatur: +1

2. Feinabstimmung – Hier bearbeite ich meist nur:
Belichtung: +1
Kontrast: +1
Schärfe: +12
Helligkeit schützen: +6
Temperatur: +1

3. Farbe: Ein besonders effektive Methode Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an. Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen. Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereich im Foto an die Blüten anzgleichen. Lichtfarbe Cremeweiß: +2 um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

3. Farbe:
Ein besonders effektive Methode, Bildern einen einheitlichen Instagram-Look zu geben. Ich nutze am liebsten VSCO, aber andere Apps und IG selbst bieten diese Funktion auch an.
Farbe: +4, um den goldenen Schimmer noch etwas wärmer erscheinen zu lassen.
Schattenfarbe Blau: +2, um alle dunklen Bereiche im Foto an die Blüten anzgleichen.
Lichtfarbe Cremeweiß: +2, um den goldenen Schimmer auf den zu hellen Himmel zu übertragen.

Nach dem Import in Instagram das Bild zuschneiden. ich mache dies gern erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Nach dem Import in Instagram schneide ich das Bild zu. Ich mache dies gerne erst in Instagram, da ich dort am ehesten einen Eindruck bekomme, wie das Bild meinen Abonnenten angezeigt wird.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter und die Feinabstimmung das Leuchten noch zu verstärken und den zu Hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

Manchmal nutze ich zusätzlich zu meinen Apps noch Instagram selbst, um meine Fotos zu bearbeiten. In diesem Fall hilft der Crema-Filter, um durch die Feinabstimmung das Leuchten zu verstärken und den zu hellen Himmel in eine schöne farbige Fläche zu verwandeln.

 

Tipp: Auch Instagram lässt sich zur reinen Fotobearbeitung nutzen. Stellen Sie bei Ihrem Handy einfach den Flugmodus ein, bevor Sie „Senden“ drücken und aktivieren Sie im Benutzermenü den Punkt „Originalfoto speichern“

 

Lassen Sie sich von der Community inspirieren

Instagram selbst ist eine nie versiegende Quelle für neue Ideen und Techniken. Viele Instagramer sind gerne bereit, ihre Tricks zu teilen. Anlässlich dieses Blogposts habe ich meine Mit-Instagramer gebeten, ihre Ideen zum Thema Bildbearbeitung für Instagram zu teilen. Vielen Dank, ihr Lieben, für die zahlreichen Antworten!

Hier eine kleine Auswahl dessen, was sie erzählt haben:

  • · @findinghalffull
    I love editing, although I don’t usually get too fancy with it. I rarely use filters or editing apps besides the ones included on my phone. But I enjoy the process of playing around with a photo and making subtle tweaks, like straightening it, cropping and adjusting the brightness and contrast. When I’m lucky, little changes make the original photo much better, or at least post-worthy. I get excited when I can take a photo that seemed pretty blah at first glance and turn it into something I want to share and that people respond to.

 

  • · squids_eye
    Hi I’m a big editing fan using VSCO and Mextures. I usually don’t edit within IG. When I start editing I might have an idea how I want the image to look but I’m easily led down another path . Good luck with your blog I’d be really interested to read it

 

  • · @francimetalli
    Hi Antonia! I love editing using apps like snapseed, picsart, IG filters, sometimes VSCO sometimes none. I do not have a project, I like to play around and then publish it when I like it. It is a recent interest for me, I take pictures just with my mobile and I know I still have to learn a lot. The gallery is not exactly planned, it’s mostly what catches my eye or something from my trips.

 

  • · 81kristen0013
    Good morning Toni! I tend to edit as little as possible for both of the accounts I manage. If I do editing, it is in IG. The functions I use are- brightness, straightening, cropping, & zoom. For the @81kristen0013– I have no rhyme or reason what I post, its what catches my eye. For @chathamarboretum-I post mostly trees & flowers that are on-campus, with the occasional wildlife & human model. I try to add educational tidbits or identifying tips when possible.

 

  • · patyjjm
    I love editing, I like playing around with lights and colours. Editing allows you to give a personal touch to each photo, especially if it goes to Instagram. I love cohesive feeds on IG but is hard to stick to one. For the past couple of months I tried out few styles on Instagram, but only this week I decided to go for a specific theme, which will be a sort of Frida Kahlo inspired ( I cannot disclose more details but my new theme is due to new projects coming up). I always edit in my cell phone. My favourite app until yesterday was VSCO for three main reasons: their filters are the best, it is easy to batch, the grid allow(ed) you to visualize your IG feed. Other tools I sporadically use are: snapSeed, Afterlight, ColorStory, oohh and just yesterday I found out about  Unum (I am already in love with her grid features). Regardless of the app I use, I always customize the filters, settings etc, and never use IG for editing, neither lightroom nor photoshop.
Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

Eine schönes Beispiel, das @patyjjm mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis finden Sie in ihrem Instagram-Feed.

 

Hier eine Auflistung aller vorgestellten Apps für die Bildbearbeitung für Instagram:

 

Ich möchte nochmal allen lieben Instagramern danken, die mir erlaubt haben, ihre Tipps und Tricks für die Bildbearbeitung für Instagram zu teilen: @talesofthetide, @findinghalffull, @squids_eye, @francimetalli, @81kristen0013, @chathamarboretum und @patyjjm! Thank you so much! 😀

 

 

 

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die besten fotos für instagram

So machen Sie die besten Fotos für Instagram

Anfang Februar habe ich von unserem Einstieg bei Instagram berichtet und Maßnahmen geteilt, mit denen wir unserem Kanal den nötigen Schwung zum Start gegeben haben. Dazu gehörte: Gestaltung des Kanals, Hashtags, Bildbeschreibung, Gesamteindruck der Galerie und natürlich Fotos.

Instagram ist eine Plattform, um Bilder und deren Inhalt mit Hilfe von Nachbearbeitung, Hashtags und Bildbeschreibungen zu inszenieren. Das Foto ist dabei natürlich das Herz eines jeden Posts.

Deshalb zeige ich Ihnen jetzt, wie Sie die besten Fotos für Instagram machen.

Übrigens: alle Fotos in meinem persönlichen Kanal @tonivisual und in unserem kleineren Koenigsfilm Kanal @koefisocial mache ich zu je ca. 50% mit meinem Handy (Samsung Galaxy s6) und einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 700D). Zur Bearbeitung benutze ich ausschließlich Apps und Instagram selbst.

 

  1. Machen Sie Ihre Kamera zu einem festen Begleiter

Nehmen Sie ihre Kamera mit, egal, wohin Sie gehen. Zumindest die Kamera im Handy hat jeder immer dabei. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, sogar meine Spiegelreflexkamera immer dabei zu haben. Verpackt in einer schicken Tasche fällt sie niemandem auf. (z.B. http://shootbags.com/)
Ich musste zunächst auch Hemmungen abbauen, bei jeder Gelegenheit meine Kamera zu zücken und einfach drauf zu halten. Aber Sie und Ihre Kamera lernen sich so viel besser kennen! Wo war noch schnell der Button, um das Seitenverhältnis anzupassen? Wie bringe ich das Handy dazu, doch nicht überzubelichten? Wenn das richtige Motiv auftaucht, sind Sie vorbereitet.

  1. Viele, viele Fotos machen!

Ja, ich weiß! Sie denken jetzt sofort an den letzten Abend mit der Familie und an die Urlaubsfotos der Tante….die 1346 Urlaubsfotos!

Keine Sorge! Hier ein Tipp von @jjcommunity CEO Kevin Kuster (@kevinkuster): „Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten!“

Ein Mantra, das man nicht oft genug wiederholen kann. Ihr Fotoblick ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann! Machen Sie nie nur ein Foto von etwas. Wechseln Sie Perspektiven, die Entfernung zum Objekt und die Position des Objekts im Bild. Ich mache oft bis zu 20 Fotos von einem Objekt und wähle die besten Fotos für Instagram aus, bei denen mir Licht, Komposition, Schärfe und Farben am besten gefallen.

 

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Hier stimmt die Schärfe noch nicht hunderprozentig.

 

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Und hier ein Versuch, bei dem der Bildausschnitt noch nicht stimmt.

 

Hier das fertig bearbeitete Bild, das ich schließlich auf Instagram gepostet habe:

 

Um die besten Fotos für Instagram zu erstellen, versuche ich, mehrmals an einen Ort zurückzukehren. Das kann für Sie ein Baum am Wegrand sein, an dem Sie täglich mit dem Hund vorbeigehen.

Für mich war dieser Ort ein Mohnblumenfeld, das ich vor ca. zwei Wochen neben der Autobahn auf dem Weg zur Arbeit entdeckt habe. Die besten Fotos für Instagram entstehen durch viel Übung und Geduld.

 

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Eine Variation des Mohnblumenfeldes an einem bedeckten Tag.

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Das Mohnblumenfeld an einem sehr verregneten Tag.

Das Mohnblumenfeld bei einem Sonnenuntergang:

 

  1. Vertrauen Sie auf Ihr Auge, bevor Sie die Kamera benutzen

Die Instagram-Community liebt Details, die uns täglich über den Weg laufen, besondere Beobachtungen im Alltag, die in uns eine Emotion hervorrufen, sei es Belustigung, Staunen oder Freude. Interessante Kombinationen von Details und Begebenheiten auf der Straße können spannend und anregend sein.  Mit etwas Übung und Ausdauer lassen sich diese schön in Szene setzen. Und manchmal entstehen dabei durch Zufall die interessantesten Fotos.

Dieses Foto illustriert eine solche Zufallsbegebenheit besonders schön: Die Fotografin Rachel Nyssen wollte ursprünglich nur das Kaninchen fotografieren und die Frau ist ihr im wahrsten Sinne des Wortes ins Bild gelaufen. Erst beim Sortieren der Bilder entdeckte @rachelnyssen die Komik dahinter. 


Dieses Bild lebt von der zufälligen Spannung zwischen dem Motiv auf der Werbetafel und einem Obdachlosen, der gerade vorbei läuft.

 

  1. Schlechtes Wetter ist schön!

Instagram ist kein Katalog. Bilder, die unter nicht idealen Bedingungen entstanden sind, gewähren einen Einblick in die Geschichte dahinter. Nasswerden und Frieren lohnt sich da manchmal! Natürliches Licht ist an graueren Tagen besser für Fotos geeignet, da es nicht so starke Schatten wirft wie direktes Sonnenlicht. Gerade Handy-Kameras mögen keine starken Kontraste zwischen Hell und Dunkel.

Manche Instagramer widmen sogar ihren ganzen Kanal dem Regen.

 

5. Komposition

Ein Kapitel, über das manch einer sicherlich Seiten schreiben könnte.
Mit seinem quadratischen Format stellt Instagram ganz eigene Anforderung an den Fotografen. Zwar gibt es auch die Möglichkeit, Fotos im Porträtformat (4:5) oder im Querformat zu posten, das Vorschaubild wird jedoch weiterhin als Quadrat angezeigt, von daher sind die besten Fotos für Instagram tatsächlich Bilder, die vor dem Posten auf Quadratformat geschnitten werden. Natürlich hält uns das nicht davon ab, andere Fotoformate zu benutzen, dennoch lohnt es sich, das quadratische Format immer zu berücksichtigen. Das winzige Vorschaubild ist es, das die Aufmerksamkeit des Betrachters zu unserer Galerie zieht.

Tipp: Instagram wählt bei nicht quadratischen Fotos immer die Bildmitte für die Vorschau.

Auch bei der Motivauswahl und der späteren Bearbeitung spielt das kleine Vorschaubild eine Rolle. Der Inhalt des Bildes muss leicht zu erfassen sein. Eine einheitliche Farbgebung sorgt zusätzlich dafür, dass das gesamte Quadrat zum Blickfang wird.

Für die besten Fotos für Instagram behalten Sie Folgendes immer im Hinterkopf:

Weniger ist mehr.

 

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Recruiting Blog-Serie

Recruiting – Der Arbeitnehmer als begehrter Kunde

Teil 2 unserer Serie „Was ist Employer Branding? Und wenn ja, wie viele?“


Auch wenn im folgenden Text die im Deutschen weiterhin am gängigsten verwendete männliche Form genutzt wird, richten wir uns an alle Menschen unabhängig ihrer geschlechtlichen Identität. Zur flüssigeren Lesbarkeit wird trotzdem auf den Einsatz des „Binnen I“ verzichtet.

 

Weshalb Recruiting

Großartige Mitarbeiter sind inzwischen genau so schwer zu bekommen, wie ein guter Geschäftsführer. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Besonders bei hochspezialisierten Fachkräften. Im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen ist diese Entwicklung am gravierendsten. Sie konkurrieren mit Konzernen um die besten Mitarbeiter und können in mancher Hinsicht nicht mithalten.
Und es wird schlimmer! Noch sind sich viele Arbeitnehmer nicht bewusst, welche Macht sie haben. Und noch ist eine Generation in der Mehrheit, die Jobsicherheit und lange Betriebszugehörigkeit schätzt. Millenials sind jedoch im Kommen. Und die wissen um ihren Wert.
Deshalb ist die Schärfung der eigenen Arbeitgebermarke wichtig. Mit einer langfristigen Recruiting -Strategie entdecken Sie frühzeitig Talente und binden sie an Ihr Unternehmen.
In der digitalen Welt kann das jedem Unternehmer gelingen, ohne teure Headhunter oder Jobagenturen.

 

Wie erreichen Sie Arbeitnehmer?

Ihr künftiger Arbeitnehmer ist ein Kunde. Wie jeden anderen Kunden, führen Sie ihn durch die Customer Journey. Die Erfahrung, die ein Kandidat dabei macht – vom ersten Kontakt an – beeinflusst seine Wahl erheblich. Die Entscheidung für einen neuen Job verändert das Leben. Derartige Entscheidungen trifft ein Mensch nicht oft und vor allem: nicht nur rational. Umso wichtiger ist es, Kandidaten auch emotional anzusprechen. Auf allen Ebenen.

Jobsuche im Sommer 2014
66,4% in Internetbörsen
37,9% auf Unternehmenswebseite
36,5% bei Karrierenetzwerke wie LinkedIn und Xing
27,5% auf Nischen-Internet-Stellenbörsen
24,7% auf Empfehlung eines Bekannten

Quelle: Statista

 

Grundvoraussetzung

Wenn Sie gute Kandidaten wollen, müssen Sie kontinuierlich und pausenlos suchen. Nur so erreichen Sie hochqualifizierte Kandidaten genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie bereit sind zu wechseln. Dabei ist Ihre Webseite das Aushängeschild. Sie sollte zeitgemäss aussehen, neugierig machen und übersichtlich und intuitiv bedienbar sein.

Seien Sie persönlich. Stellen Sie Ihr Recruiting-Team vor, also diejenigen Personen, mit denen ein Kandidat den ersten Kontakt hat. Und führt der Chef selbst das Interview durch, dann muss das auch gesagt werden. Je transparenter der Prozess, desto größer das Vertrauen des Kandidaten in die Kommunikation des Unternehmens.

 

Die Bewerber-Reise

Aufmerksamkeit

Ihr Wunschkandidat muss von Ihrem Unternehmen erfahren. Ist banal, hat sich aber noch nicht bei allen Unternehmen durchgesetzt (s.u.). Nach einem Erstkontakt kann sich ein Kandidat überhaupt mit dem Gedanken beschäftigen, ob das Unternehmen und er zueinander passen. In dieser Phase der Employee Journey spielen Soziale Medien die wichtigste Rolle: Twitter, Facebook, LinkedIn oder Xing sind Plattformen, über die Kandidaten vermutlich sogar schon Kontakt mit Ihrem Unternehmen hatten. Hoffentlich (s.o.). Für die Karrierenetzwerke LinkedIn und Xing gilt: Suchen Sie aktiv nach bestimmten Kandidaten-Profilen. Das wird erwartet…

45% der Stellensuchenden und Karriereinteressierten wünschen sich von ihrem zukünftigen Arbeitgeber angesprochen zu werden.
42% sagen, dass ihr Wunscharbeitgeber nicht auf LinkedIn, Xing etc. aktiv nach Arbeitgebern sucht.
Quelle: Statista

Die Botschaft: Kandidaten, die sich mit ihrem Unternehmen auseinandersetzen gibt es schon, sie möchten nur angesprochen werden. Selbst wenn Sie also schon als gute Arbeitgebermarke gelten: werden Sie aktiv. Verbinden Sie sich mit Ihren Wunschkandidaten und planen Sie strategisch und langfristig. Kontakte die sie jetzt knüpfen, können in 5 Jahren Gold wert sein.

Recruiting ist nicht mehr ein Solo-Projekt der HR-Abteilung, sondern auch Teil der Marketing Strategie. Die ersten Kontakte mit Ihrer Employer Brand sollten einen guten Eindruck hinterlassen, „´cause you never have a second chance …“. Zeigen Sie Ihr Team, Ihre Kompetenz und den Arbeitsalltag. Diese Informationen sind nicht nur für den Produkt-Kunden wichtig (Content Marketing!), sondern auch für den Bewerber-Kunden. Bauen Sie regelmäßig Beiträge in Ihren Social-Media Content-Plan ein, die gezielt auf Recruiting und Employer Branding einzahlen.

Eine Stellenanzeige soll von den genau passenden Kandidaten gefunden werden. Das ist klassische SEO! Benutzen Sie Begriffe, nach denen potentielle Kandidaten suchen könnten. Taggen Sie den freien Job so, dass relevante Berufsfelder abgedeckt sind. Kleiner Tipp: Ansehen, wie Branchenführer Jobs bezeichnen. Diese Anzeigen werden mit Sicherheit zuerst gefunden und dienen den Suchenden anschließend als Vorlage für die Verwendung von Suchbegriffen.

Egal ob Ihre Stellenanzeige über Google, Jobsuchmaschinen, Karrierenetzwerke oder Jobbörsen gefunden wird, die Kandidaten sollen letztlich im Owned-Media-Kosmos Ihres Unternehmens landen. Erstellen Sie dafür eine Landing Page. Wie das geht, ist hier hervorragend erklärt. Auf der Landingpage finden Interessenten alle relevanten Informationen, Bilder und Videos, die den Unterschied machen. Ein Call-To-Action erleichtert die Wahl, sich bei Ihnen zu bewerben.

 

Abwägung

Ein Wunschkandidat hat Ihre Stellenanzeige gefunden und ist interessiert. Was nun?

Machen Sie den Bewerbungsprozess so einfach wie möglich. Und persönlich. Viele kleine Maßnahmen helfen dabei:

  • Machen Sie von Anfang an klar, mit welchem Unternehmensvertreter der Kandidat kommuniziert
  • Stellen Sie dafür möglichst viele Kanäle bereit, auch mobil
  • Entweder Online-Formular oder Schreiben des Kandidaten – nicht beides
  • Erläutern Sie genau den Auswahlprozess und verfahren Sie danach
  • Halten Sie sich an eine klar kommunizierte Timeline
  • Seien Sie erreichbar, auch über Sozialen Medien
  • Beantworten Sie alle Fragen schnell und präzise
  • Nutzen Sie technische Hilfsmittel wie Videointerviews. Das spart Zeit – für alle
  • Stellen Sie klar, wer beim Interview anwesend ist und wie es abläuft: In Stresssituation mag niemand Überraschungen
  • Bieten Sie die Übernahme von Reisekosten an
  • Geben Sie Feedback zu jedem Meilenstein: Bewerbung erhalten, Interview vereinbart, Interview durchgeführt
  • Stellen Sie schwierige Fragen – Ihre Bewerber werden später zufriedener mit ihrem Job sein.
Recruiting - Interview Fragen nicht zu leicht machen

In einer groß angelegten Studie hat glassdoor analysiert, wie die Schwierigkeit des Jobinterviews und spätere Jobzufriedenheit zusammen hängen. Bewerber die ihr Jobinterview als schwer eingeschätzt haben, waren später mit ihrem Job am ufriedensten. Source: Glassdoor Economic Research (glassdoor.com/research)

 

Aktion

Das Interview ist vorbei, der Kandidat ist der Wunschkandidat. Aber er zweifelt und hat noch andere Angebote. Was dann?

Bleiben Sie am Ball. Haken Sie nach. Vernetzen Sie sich in verschiedenen Sozialen Medien. Bedanken Sie sich für das gute Interview. Fragen Sie offen nach den Gründen für das Zögern. Zeigen Sie sich bereit, den Übergang in den neuen Job so einfach und unkompliziert wie möglich zu machen. Machen Sie deshalb den Kandidaten mit ihrem Onboardingprozess vertraut. So zeigen Sie, dass Sie wirklich interessiert sind und dass Sie sich um Sorgen und Nöte kümmern. Spätestens jetzt sollten Sie ihn davon überzeugt haben, dass Sie zueinander passen.

 

Wie wird nach Jobs gesucht?

Eine Antwort: Mobil!
Laut einer Studie von Glasdoor nutzen 90% aller Bewerber mobile Geräte zur Jobsuche.
45% benutzen sie sogar täglich, 44% wollen sich über mobile Geräte bewerben.
Nutzen sie deshalb nur Jobportale, die mobil optimiert sind und stellen Sie sicher, dass das auch für Ihre Webseite gilt.

Überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, Bewerbungen auf rein mobile Kommunikationsmittel auszurichten. Instagram und Snapchat sind gute Werkzeuge sich bekannt zu machen, besonders bei jungen Zielgruppen. WhatsApp eignet sich in diesem Personenkreis für Fragen, Terminabsprachen und das Versenden von Dokumenten, inlusive Lebensläufe und Anschreiben.

Wie wichtig ist Mobile im Recruiting und Bewerbungsprozess

Glassdoor Survey:State of mobile for job search/

 

Video im Recruiting

Schauen Sie sich diesen Film an:

 

Ein mitreißender Film mit toller Musik, schönen Bildern und einer eindeutigen Botschaft: „What’s the color of your heart?“ – „Welche Farbe hat Dein Herz?“
Passend zur Marke Brillux, die ein Marktführer im Bereich Wandfarben ist.

Warum funktioniert das Video? Weil es Emotionen anspielt. Wie im ersten Teil der Blogserie beschrieben, sind für Arbeitnehmer neben Gehalt und Aufstiegschancen vor allem weiche Faktoren wichtig – keine Fakten, sondern Sympathie gegenüber Kollegen, Chefs und dem gesamten Unternehmen.

 

Verschiedene Videos im Bewerbungsprozess:

Die Grundlage: Employer Branding Video

Der Klassiker: Das Recruiting Video für ein definiertes Aufgabengebiet

Das Fortschrittliche: Identische Fragen an alle Kandidaten per Video, dennoch persönlich

Das Direkte: Live-Interview auf Skype oder einer anderen Plattform

Der Nachtrag: Dankesvideo im Anschluss, oft auch per WhatsApp verschickt

 

Produzieren Sie keine eierlegende Wollmilchsau

Ein Video, „das alles abdeckt“, löst keine Probleme, es erschafft welche. Sie verkaufen eine Position im Unternehmen. Der Bewerber ist Ihr Kunde. Begegnen Sie ihm auf emotionaler Ebene und nutzen Sie diesen Moment, um den USP des Unternehmens oder der Position zu vermitteln. Das reicht nicht nur, das ist ein anspruchsvolles Ziel! Und: es kann erfolgreich erreicht werden.

Wir haben für die Deutsche Bahn drei Recruiting -Filme für den selben Job produziert. So erhalten Bewerber in jedem Video Informationen zu je einem Aspekt der Position: Karriere, Weiterbildung, Lebensqualität. Die Protagonisten, ihre Statements, die Anmutung der Bilder und die Kameraarbeit sind je Film auf einen dieser Aspekte abgestimmt. Die Videos waren erfolgreich, die Position schnell besetzt. Reaktion der eingeladenen Kandidaten, als sie ihre neuen Kollegen kennen lernten: „Ich kenne Sie aus dem Video. Sie sind ja genauso, wie ich Sie erlebt habe!?“

 

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"Was ist Employer Branding und wenn ja wie viele."

 

Die Themen unserer Reihe „Was ist Employer Branding und wenn ja wie viele.“

  1. Was ist Employer Branding – und wie Sie Video dafür nutzen
  1. Recruiting –  Der Arbeitnehmer als begehrter Kunde
  1. Moderne HR – mit Werkzeugen und Know-How zum Erfolg
  1. Retention – Wie Sie Ihre Mitarbeiter langfristig binden: Interne Kommunikation
  1. Onboarding – Der schnellste Weg Ihre Mitarbeiter effektiv einzusetzen
  1. Employee Advocacy – So werden Ihre Mitarbeiter Markenbotschafter

 

Foto: Ausschnitt aus unserem Recruiting-Video für die Deutsche Bahn AG

Chauvet Höhlen das Instagram der Steinzeit: Pferde – Thomas T. - Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

Instagram: 6 Tipps für den schnellen Einstieg

Kennen Sie die Chauvet-Höhlen in Frankreich? Dort verbergen sich die ältesten bekannten von Menschen gemalten Bilder. Obwohl sie zwischen 20,000 und 35,000 Jahre alt sind verstehen wir sie. Sie erzählen Geschichten von Gefahren durch wilde Tiere und vom Überlebenskampf unserer Vorfahren.

Heute haben wir Instagram. Die einfach zu nutzende Handy-App hat mittlerweile 300 Millionen Nutzer. Prominente, Unternehmen, Künstler und Hobbyfotografen aller Art.

Wir sind jetzt auch dabei. Genauer gesagt ich bin jetzt auch dabei und ich liebe es! Heute möchte ich meine persönliche Strategie teilen, mit der ich organisch eine Follower-Basis aufbaue. Und natürlich Beispiele zeigen, warum ich Instagram so toll finde.

IMG_20160207_212753IMG_20160206_184909IMG_20160206_183121Koenigsfilm jetzt auch auf Instagram: #mobilephotography

Diese vier Fotos aus unserer Instagram-Galerie habe ich mit meinem Handy gemacht und mit einer App bearbeitet. Meine aktuellen Lieblings-Apps sind Snapseed (Android/IPhone) und PhotoDirector (Android/IPhone).

Instagram gibt Unternehmen ein Gesicht und bietet die Möglichkeit Produkte attraktiv in Szene zu setzten. @generalelectric oder @starbucks zeigen, wie es geht.

Wir bei Koenigsfilm leben von Bildern und den Geschichten, die wir damit erzählen. Schöne Bilder und Geschichten sind unser Produkt. Wir denken in Bildern. Und das zu beschreiben, ist oft schwierig. Wir nutzen daher Instagram um die Welt um uns herum so einzufangen, wie wir in Bildern denken.

Instagram ist eine nie versiegende Quelle für Inspiration und den kreativen Austausch mit Gleichgesinnten. Jenseits von Katzenbildern und Selfies beherbergt Instagram eine Vielzahl von talentierten Fotografen, die hier ihre Kunst mit uns teilen.

Wenn Sie also eine spannende Dienstleistung oder ein Produkt zu vermarkten haben, dann ran an die Kamera und los geht’s!

1. Persönlich auf Instagram: auch als Unternehmen

Auch wenn @koefisocial zu Koenigfilm gehört war es uns wichtig das Instagram-Konto so persönlich wie möglich zu gestalten. Scheuen auch Sie sich nicht Ihren Namen mit anzugeben und seien Sie kreativ mit den 150 Zeichen, die für die Biografie zur Verfügung stehen. Besucher, die Ihre Galerie betrachten sollen sofort wissen wessen Foto ihnen gerade so gut gefällt.

2. Qualität zeichnet aus

„Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten.“ Kevin Kuster (@kevinkuster)


Eine Regel der man folgen sollte. Wer auf Instagram gesehen werden will muss ein Mindestmaß an Qualität mitbringen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Fotos scharf sind, Linien wie der Horizont gerade, und Fotos nicht über- oder unterbelichtet sind. Die Bildgestaltung ist natürlich vollkommen frei.

3. Der #Hashtag-Wahnsinn

Reichweite ist auf Instagram gleichbedeutend mit kleinen roten Herzchen. Likes. Yeah, als hätten wir es gewusst! Erst durch Hashtags werden Fotos in Instagram suchbar und damit sichtbar für die Community.

Instagram liebt Hashtags. Anders als in Twitter kann man davon nie genug haben. Zu jedem Bild können bis zu 30 Hashtags hinzugefügt werden. Und das lohnt sich. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Hashtags gleichbedeutend sind mit vielen Likes. Wichtig ist nur, dass die Hashtags für das Bild relevant sind.

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Beschreibende #hashtags

Da Hashtags die einzige Möglichkeit sind ein Bild zu finden, sollten sie seinen Inhalt beschreiben. Das Bild oben habe ich mit #tasmania  #beach #flotsam #lowtide #sky und #branch getagged.

Story- #hashtags

Diese Art Hashtags nenne ich so, weil sie eine Emotion beschreiben, die ich mit dem Foto verbinde oder dessen Geschichte erzählen.  #ileftmyheart steht für die schönen Erinnerungen, die ich an diesen Ort habe und impliziert die Geschichte eines schönen Urlaubs, #naturelover macht das Foto für alle auffindbar, die auf der Suche nach schönen Landschaftsfotos sind.

Feature Accounts oder die kryptische #Hahstags

Wissen Sie auf Anhieb was #rsa_main #jj_forum_1465 oder #gloomgrabber bedeuten? Keine Sorge, da sind sie nicht alleine! Neben Prominenten und großen Marken gibt es eine weitere Gruppe von Meinungsbildnern in Instagram: Feature Accounts. Diese Accounts werden von Instagram Usern betrieben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Dienst nach talentierten Fotografen zu durchforsten und deren Bilder auf ihren Konten zu präsentieren. Indem man ein Foto mit einem von diesen Gruppen ausgerufenen Hashtag markiert, macht man sie auf sich aufmerksam und kann sogar an täglich wechselnden Wettbewerben teilnehmen.

4. Der richtige #Hashtag

Instagram hilft dabei Hashtags ausfindig zu machen. Bildbeschreibende Hashtags können ganz einfach gefunden werden, indem man beginnt sie in der App einzutippen. Tippt man zum Beispiel #bea macht Instagram den Vorschlag #beach und zeigt gleich noch an, von wie vielen Usern der Hashtag verwendet wurde. Beliebte Hashtags sind gut, manchmal lohnt es sich aber einen weniger frequentieren Hashtag zu benutzen, da das eigene Foto dort nicht so schnell von den Beiträgen andere verdeckt wird.

Story-Hashtags und die beliebten Feature-Hashtags findet man am besten indem man von den alten Hasen lernt. Es lohnt sich gewissenhaft die Beschreibungen von Fotos durch zu gehen, die gefallen. Folgt man dann dem Link eines Hashtags kann man heraus finden, was andere Nutzer damit markiert haben. Beim Lesen der Bildbeschreibungen der Feature Accounts erschließt sich schnell, wie man an ihren Wettbewerben teilnehmen kann.

5. Caption – Die Bildbeschreibung

In Instagram geht es um Bilder, doch manchmal auch um ein bisschen Text. Viele Nutzer fügen ihren Fotos schöne Worte hinzu, manche erzählen die Geschichte der Bild-Entstehung, andere schreiben sogar Gedichte. Lesen lohnt sich, auch wegen der kreativen Hashtags. Denn Hashtags zu erfinden, ist auch erlaubt.

6. Kontinuität – Die eigene Sprache finden

south pier – by @jameasons –

south pier – by @jameasons – James

Nutzer werden in der Regel auf Sie aufmerksam, weil ihnen ein bestimmtes Foto gefällt. Versuchen Sie deshalb schnell, einen Stil zu finden, den Sie und Ihre Follower mögen. Besonders zu Beginn ist es wichtig, ein wenig zu experimentieren. Finden Sie heraus, welche Art Bild diejenigen Nutzer anzieht, die Sie sich für Ihre Galerie wünschen. Wie ein solcher Stil aussehen kann, lernt man am besten von erfahrenen Instagramern.

Bonus: Unsere Favoriten

Ich bin erst seit zwei Wochen in Instagram unterwegs und habe schon eine Menge spannender Galerien gefunden. Zwei davon, die unseren Followern gehören, möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Gefunden habe ich Sie auf der Suche nach Fotos, die Geschichten erzählen.

 

good night – by @jameasons – James

good night – by @jameasons – James

@jameasons fängt Menschen, Orte und Stimmungen ein und gibt Ihnen einen ganz eigenen Look. Mir gefällt, dass er seine Motive nicht künstlich inszeniert. #streetphotography bedeutet, wie ein Dokumentarfilmer auf  Lauer zu liegen und auf den perfekten Moment zu warten. Das Leben liefert die besten Motive. Außerdem hat James ein Auge für Farbe und Licht. Highlights, die das Look and Feel seiner Bilder  besonders interessant machen.

Mein zweiter Favorit: @infamous.sevens. Eine weitere eindrucksvolle Galerie mit #streetfotography und #architecture. Er gibt seinen Bildern eine einzigartige Stimmung. Durch interessante Perspektiven lässt er alltägliche Orte besonders aussehen und Licht ist immer Teil der Geschichte und ein Farbenfest.

Statten Sie den beiden einen Besuch ab und folgen Sie ihnen. Es lohnt sich! Fotos sind nicht weit entfernt vom bewegten Bild. Auch in Ihrem nächsten Video lassen sich Geschichten mit Licht und Schatten, Gesichtern und Orten erzählen.

Nur nette Menschen

Instagram ist eine freundliche und höfliche Community. Bedanken Sie sich für Kommentare anderer Nutzer. Folgen Sie treuen und engagierten Followern zurück. Bleiben Sie immer freundlich, wenn Sie das Bild eines andern Nutzers kommentieren. So bleibt die Instagram-Erfahrung eine Bereicherung des Tages.

Sind Sie bereit Ihre Geschichte auf der Höhlenwand des Internets zu erzählen? Dann Treffen wir uns doch in Instagram @koefisocial! Wenn Sie jetzt noch Fragen haben zu Bildauswahl und Gestaltung, Hashtags, Netiquette und all den anderen Dingen rund um Instagram, freue ich mich, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Übrigens! Instagram ermöglicht es seit dieser Woche mit mehr als nur einem Account eingeloggt zu sein. Es gibt jetzt also keine Ausreden mehr 😉

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Quelle Beitragsbild: Chauvet Hölen: Pferde – Thomas T. – Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

 

Big Data

Hosen runter: Twitter-Analyse 2015

Learning by doing – Twitter-Analyse für @koefisocial

Auch Big Data fängt klein an. Im Januar 2015 starteten wir mit 139 Twitter-Followern. 365 Tage später waren es 2550.
Zeit für einen Rückblick, eine detaillierte Twitter-Analyse der 4350 Tweets und einen Ausblick was euch und uns 2016 erwartet. Überraschungen inklusive!

Twitter-Analyse Follower Entwicklung Koenigsfilm 2015

Entwicklung der Follower-Zahlen auf dem Account @KoefiSocial im Jahr 2015

 

Entwicklung der Follower-Zahlen

Das erste Quartal 2015 nutzten wir, um zunächst die Follower-Zahlen zu pushen. Unser Ziel: Möglichst nur „echte“ Follower gewinnen, keine Bots, keine Spammer, nur Leute, die sich für unsere Themen interessierten. Zweites Ziel: Einen möglichst hohen Prozentsatz deutschsprachiger Accounts zu erreichen. Die Arbeit begann im April mit einem Test. Neben Tweets auf Deutsch oder Englisch statteten wir einige Tweets (283) mit englischen Quellen und einem deutschen Kommentar aus. Wir wollten die deutsche Leserschaft für englischsprachige Inhalte gewinnen. Der erfolgreichste zweisprachige Beitrag laut unsere Twitter-Analyse war der hier:

Überraschendes Ergebnis: Die zweisprachigen Beiträge erzielten eine um 10% höhere Interaktionsrate als rein englischsprachige Beiträge. Allerdings war der redaktionelle  Mehraufwand beträchtlich. Das World Wide Web und Twitter sind primär englischsprachige Medien. Knapp 65% unserer Follower kommunizieren in Englisch. Überraschend ist der Anteil  deutschsprachiger Follower, die wir gewinnen konnten: 27,7 % . Verglichen mit dem Anteil der deutschen Accounts im Twitterverse (1,5 % im April 2014) haben wir unser Ziel mehr als erreicht. Wir wenden uns überproportional an deutsche Accounts, an potentielle Kunden.

Twitter-Analyse verwendete sprachen Social Bro

Sprache in der unsere Twitter-Follower kommunizieren

 

Themen

Die nackten Zahlen des Twitter-Analyse Tools sind zwar interessant, wir wollten aber mehr wissen: Welche Themen waren für unsere Follower von Bedeutung? Um dies analysieren zu können, kategorisierten wir alle Tweets mit Links nach Themenbereichen. Besonderes Augenmerk legten wir dabei auf einzelne Social Media Plattformen und unsere Kernthemen „Social Media“ und „Content Marketing“. Twitter-Analyse Koenigsfilm 2015  Überraschendes Ergebnis der Twitter-Analyse war die große Reichweite von Tweets zum Thema „SEO“ (Search Engine Optimization). Wir begannen erst im 2. Halbjahr SEO zum Inhalt unserer Kommunikation zu machen und trafen damit offensichtlich ein Interessenfeld unserer Follower. Mit Trend-Themen wie Meerkat, dem Wiedererwachen des Podcasts und dem Wearable-Wahnsinn zur Einführung der iWatch generierten wir auch respektabel viele Interaktionen. Eine Bestätigung dafür, im richtigen Teil des Twitterverse unterwegs zu sein. Als Themen der  Zukunft sehen wir das starke Interesse an aufstrebenden Plattformen wie Instagram, Snapchat und  Slideshare, dem LinkedIn-Ableger. Die Daten zeigen, dass wir uns hier engagieren müssen, um 2016 mitreden zu können.

 

Blog

Nach unserer Twitter-Analyse ist das erfolgreichste Thema im Koenigsfilm-Blog „Content Marketing“. Film- und Nerd-Themen fanden unsere Follower auch interessant, Beiträge zum Thema „Social Media“ wurden eher weniger beachtet. Was uns sehr freute: Der am meisten gelikete Tweet bezog sich auf eigenen Content, einen unsere Blogbeiträge:

Impressionen

Die meisten Twitterer erreichen wir mit dem #ff (Follow Friday) und über paper.li. paper.li ist eine Plattform zur Veröffentlichung eines digitalen Magazins. In unserem Magazin zum Thema „Content Marketing“ stammen die Inhalte von Top-Twitterern, bei denen wir uns täglich für deren Beiträge bedanken:

#ff und paper.li haben einen Vorteil gemein: sie richten sich direkt an bestimmte Accounts. Sie werden deswegen stärker wahrgenommen und erzielen in unserer Twitter-Analyse die höchste Reichweite.

Hashtags#

Um ein bessere Bild bezüglich der thematischen Verwendung von Hashtags zu bekommen, betrachteten wir nur Tweets mit Link.

Die meisten Impressionen erreichten die Hashtags #IoT (Internet of things), #Webdesign, #best, #TheDarkening (Skandal auf Reddit) und #confused. Die meisten Interaktionen erzielten die Hashtags #theDarkening, #pmf15, #corporateblogs, #cinematography und #aprilsfool. Die höchste Interaktionsrate hatten die Hashtags #aprilsfool, #because, #TFB (Team Follow Back), #help, #MGWV.

Schlussfolgerung aus dieser Analyse: Hashtags mit spezifischem – am besten tagesaktuellem Kontext – funktionieren am besten.  Wenn wir unseren gesamten Datensatz ansehen, scheinen kurze Hashtags wie #IoT, #CEO und #SEO mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Dagegen verlieren generische Hashtags wie #socialmedia und #contentmarketing.

Take-away der Twitter-Analyse
  • Zweisprachige Tweets erzielen eine 10% höhere Interaktionsrate
  • SEO war das wichtigste Thema 2015
  • Unser Blog ist auf dem richtigen Weg
  • #ff und paper.li sind effiziente Maßnahmen um die Reichweite zu erhöhen
  • Spezifische und kurze Hashtags sind erfolgreich
Was 2016 kommt

Wir werden persönlicher mit unseren Followern kommunizieren, Beziehungen vertiefen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erörtern –Twitter ist kein Selbstzweck.

 

Dies ist nur ein Ausschnitt der Daten, die wir erhoben haben. Falls es Fragen zur Erhebung, Analyse oder weiteren Ergebnissen gibt, beantworte ich sie gerne. In den Kommentaren, per DM @koefisocial oder Email.

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Die Fülle der Aufgaben im Social Media Marketing können wie ein Wald wirken

Social Media Marketing: Alle müssen mitmachen! [RANT]

Der beste Content ist die Expertise der Mitarbeiter

 

Kennen Sie das?

Zig Kanäle, auch einen Plan, multimedial, Cross Channel und so – aber in der Umsetzung kommt einem gerne mal der Alltag dazwischen.

Konzeptionierung, Angebote schreiben, Meetings sind oft scheinbar wichtiger.

 

Falsch! Kontinuität im Social Media Marketing ist wichtiger!

 

Und am wichtigsten: Das gesamte Unternehmen muss mitziehen.

 

Um das zu erreichen muss jedem im Unternehmen klar sein, welche Ziele im Social Media Marketing verfolgt werden.

Und diese Ziele müssen immer für alle sichtbar sein. Was schon in der Studenten-WG funktionierte, klappt auch im kleinen Unternehmen. Damals war es der Putzplan heute ist es der Social Media Plan.

Der Social Media Plan hält fest welche Möglichkeiten es für Mitarbeiter gibt, sich zu beteiligen, welche Kanäle bespielt werden und wie häufig.

 

Wie der Social Media Plan funktioniert:

  • Erfassen Sie alle Social Media Aufgaben
  • Definieren Sie Aufgaben, die pro Tag, Woche und Monat zu erledigen sind
  • Veröffentlichen Sie den Plan für alle Mitarbeiter – online oder am Schwarzen Brett

Bei der Wahl der Aufgaben gibt es keine Grenzen. Kommentare bei Facebook, in Blogs, in Zeitungen oder Magazinen, Gruppenbeiträge und Gruppenkommentare in LinkedIN oder bei Facebook, Likes auf Pinterest, Bilder bei Instagram – sind sehr gute Möglichkeiten Ihre Mitarbeiter beim Social Media Marketing zu beteiligen.

Und jeder Mitarbeiter der etwas zum Social Media Marketing beiträgt, hakt die entsprechende Position für diese Woche ab.

Falls Sie Probleme haben genug Mitarbeiter zu motivieren, machen Sie ein Spiel daraus. Eine monatliche Rangliste der Social Media Champions kann Wunder wirken.

 

Der Social Media Marketing Wald lichtet sich

Legen Sie für ihre Kollegen und Mitarbeiter die Brotkrumen aus, die Sie sicher durch den Social Media Wald führen.

 

Darf Social Media Marketing beliebig werden?

Natürlich nicht. Der Social Media Pro hält die Hand drüber: Audit und Analyse müssen sein. Selbstverständlich müssen Sie aber Ihre Mitarbeiter im Umgang mit den verschiedenen Kanälen schulen.

Wer welche der Social Media Aktivitäten durchführen soll, darf und vor allem möchte, muss besprochen sein. Sie müssen auch den Ton der Texte und  angebrachte Themen festlegen. Und damit es keine Shitstorms gibt natürlich auch, welche Themen besser nicht angefasst werden.

Und dann kann es losgehen – im gesamten Unternehmen.

Hat man eine halbe Stunde Zeit, kann man noch schnell vor Feierabend einen Facebook Post des Kunden kommentieren, kein Problem, abgehakt.

Der Marketing Chef kann kurz was zum Content Marketing kommentieren, der Ingenieur beurteilt die neuesten Softwareentwicklungen, die Designerin den neuen innovativen Bürostuhl auf Pinterest.

Bleiben Sie im Gespräch, diskutieren Sie mit, zeigen Sie ihre Kompetenz an so vielen Punkten wie möglich.

Nehmen Sie ihren Kollegen die Angst und ermutigen Sie sie, ihre wertvollen Einblicke in das Unternehmen zu teilen. Und haben sie keine Angst ihr Unternehmen zu öffnen.

Persönlich und unvermittelt sind die Gebote der Stunde.

Lässt sich das skalieren?

Natürlich. In großen Unternehmen gilt genauso: je näher der Kunde an das Produkt, an die Produktion usw. herankommt, umso authentischer nimmt er die Marke war. Das heißt: Ingenieure an die Social Media Marketing Front.

Und wer weiß, vielleicht hat ja einer von ihnen ein Talent fürs Geschichten erzählen.

 

Falls Sie Hilfe beim Erstellen Ihres Social Media Plans benötigen oder Fragen zu den Themen Video, Content Marketing oder Social Media haben: Rufen Sie uns an!

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