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CoSchedule – Schnell und einfach Content planen

Der Markt ist überflutet von mehr oder weniger nützlichen Werkzeugen, mit denen man das eigene Content Marketing in den Griff bekommen kann.
Selten sind diese Werkzeug genau auf den eigenen Bedarf zugeschnitten.
Sind sie es dann doch, ist der Preis meist exorbitant und kann nicht von einem kleinen Unternehmen gestemmt werden.
Deshalb war unsere Freude groß, als wir vor einem Monat das Planungstool CoSchedule entdeckt haben.

Schneller Einstieg in CoSchedule

CoSchedule macht es einem sehr leicht die WebApp zu nutzen. Mit einem kleinen Quiz auf der Landing Page wird ermittelt, welches Paket für den Nutzer am sinnvollsten ist.
Dann kann es gleich los gehen, ohne Kreditkarteneinsatz, 14 Tage lang – kostenlos.
CoSchedule begleitet den User mit cleveren How-To’s, einem Tutorium, und einem sehr ausgiebigem Email-Workshop mit einer Vielzahl von Lektionen und Arbeitsblättern. Man lernt eine Content Marketing Strategie zu erstellen und diese Strategie mit CoSchedule zu planen und durchzuführen. Die Blog-Posts zu den Themen Social Media und Blogging sind aktuell und sehr interessant.
Herausragend ist auch der Kundenservice. Der Support reagiert sehr schnell auf Anfragen und Anregungen und ist kompetent.
Ebenso schnell: die Installation des WordPress PlugIns. Dieses PlugIn ist die wahre Stärke von CoSchedule. Content kann aus der WebApp direkt auf WordPress gestellt werden. Umgekehrt kann aus WordPress heraus direkt die Ausspielung auf den Social-Media-Kanälen erledigt werden.

CoSchedules Social Queue wird nahtlos in WordPress integriert

So sieht das PlugIn von CoSchedule in WordPress aus. Unter jedem Blogpost lässt sich die Ausspielung des Blogs direkt planen. Auch Tasks an die Team-Mitglieder, wie zum Beispiel „Bitte Bilder einfügen“, oder „Bitte gegenlesen“, können direkt von hier vergeben werden.

Erstellen eines Kalendereintrags

In der klassischen Kalenderansicht kann per Klick ein neuer Eintrag vorgenommen werden. Dabei gibt es 6 Optionen:

  1. Note: Der kurze Notiz-Eintrag ist nur für den Ersteller sichtbar, kann aber auch öffentlich gemacht werden.
  2. Task: Aufgaben erstellen für den Ersteller oder die Team-Mitglieder – unabhängig von einem geplanten Beitrag.
  3. Event: Herkömmlicher Kalendereintrag. Bei uns oft Platzhalter für den Content- oder Social Media Eintrag den wir später zu diesem Event erstellen.
  4. Social Media Post: Ein einzelner Post in einem der zuvor festgelegten Social Media Kanäle. Derzeit sind das Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und Google+.
    Besonders schön: Es gibt die Option, einen alten WordPress Beitrag automatisch in das Tool zu laden und erneut auszuspielen.
  5. WordPress: Legt ein neues WordPress-Projekt an. Dieses Projekt kann dann direkt in WordPress bearbeitet werden. Die Ausspielung auf den Social Media Kanälen ist dabei sowohl von WordPress, als auch aus der WebApp von CoSchedule möglich.
  6. Content: Hier lassen sich Bilder, Videos, Evernotes, Texte und GoogleDocs sammeln, um daraus einen Blogeintrag zu erstellen, oder Social Media Posts zu schreiben. Die Erstellung eines Blogeintrags in WordPress ist dabei mit einem Knopfdruck erledigt.
So einfach erstellt man in CoSchedule einen neuen Eintrag

Die sechs Möglichkeiten einen Kalendereintrag zu erstellen: Blogeintrag für WordPress, Nachricht für Social Media, Sammlung von Inhalten, Ereignis, Notiz und Aufgabe.

Die „Social Queue“ und der „Social Helper“

Inhalte müssen immer auch in den Sozialen Medien verbreitet werden. CoSchedule hat deswegen die „Social Queue“ direkt in die Content-Maske integriert.
Über die „Social Queue“ lässt sich die Ausspielung aller Inhalte in die Sozialen Medien präzise planen. Dabei stehen zwei Modi zur Verfügung: Das Planen relativ zum Veröffentlichungsdatum und das Planen nach konkreten Daten. Vorteil der ersten Variante: Verschiebt man den Beitrag, wird automatisch die Ausspielung an das neue Veröffentlichungsdatum angepasst.
Viele Inhalte werden mehrmals ausgespielt. Hierfür gibt es den „Social Helper“: Hier lassen sich Textbausteine erstellen, die über ein Drop-Down Menu in die verschiedenen Beiträge eingefügt werden können. Das spart Zeit und sorgt für Konsistenz.
Die vorgegebenen Social Helper Title{title},Permalink{permalink} & Excerpt{excerpt} werden von CoSchedule dabei schon sinnvoll in die Masken der einzelnen Post eingepflegt.

 

Social Helper und die Social Queue vereinfachen die Planung

Die „Social Queue“ und die „Social Helpers“ machen die Planung von Beiträgen für die Sozialen Medien schnell und einfach.

Teamarbeit

Der gesamte Prozess von der Idee bis zur Verbreitung des Beitrages kann aus der WebApp heraus gesteuert werden. Im „Team Marketing Abo“, das wir nutzen, kann man mit 5 Team-Mitgliedern an einem Kalender arbeiten. Hierbei lassen sich von allen Mitgliedern Aufgaben (Tasks)  für die anderen erstellen. Diese werden auf Wunsch per Email-Alert versandt und sind prominent auf dem Dashboard des Nutzers sichtbar. Besonders Praktisch: Für sich wiederholende Aufgaben kann man eine Vorlage anlegen.
Kollektives Arbeiten und Abnahmezyklen werden einem so sehr einfach gemacht und die notwendigen Schritte sind neuen Team-Mitgliedern schnell erklärt.

Zusammenarbeit wird mit der Teamfunktion in CoSchedule leicht gemacht

Die Team-Funktionen ermöglichen das Vergeben von Aufgaben an andere Team-Mitglieder.

Workflow in CoSchedule

Startet man eine neue Kampagne, kann jeder im Team jederzeit relevante Inhalte in den Content Tab der Kampagne einspeisen. Der Projektverantwortliche kann über die Tasks verschiedene Arbeiten koordinieren und zeitgerecht einfordern. Vom ersten Moment ist eine Planung des Kampagnen-Starts und der Ausspielung in den verschiedenen Social Media Kanälen übersichtlich darstellbar.

Auf diese Weise stellt man von Anfang an sicher, dass alle Bilder, Video und Texte rechtzeitig vorhanden sind und direkt nach der Abnahme durch den Redakteur komplett eingepflegt werden können. Am Tag der Ausspielung ist keine Aktion mehr notwendig.
Durch die übersichtliche und vollständige Sammlung aller Inhalte, lassen sie sich  sinnvoll auf Kanäle verteilen und vor allem: wieder verwerten.

 

Ausblick: Was fehlt?
  • Toll für englische Blogger ist der „Headline-Analyzer“. Wir würden uns wünschen, dass dieser auch in einer deutschen Version erscheint.
  • Neben GoogleDocs wäre natürlich auch eine Einbindung andere Dokumente wünschenswert. Insbesondere die Produkte einer kleine Firma aus Redmond, Washington würden wir uns wünschen.
  • Bisher nur für Google Chrome gibt es ein AddOn, das ähnlich wie Buffer fremden Content in den Kalender einfügt. Großartig für die Content-Kuration. Hoffentlich auch bald für Mozilla Firefox und andere Browser verfügbar.
  • Beiträge für die Sozial Media Kanäle lassen sich nicht per Drag&Drop erneut ausspielen.
  • Wünschenswert wäre die Möglichkeit, ein Programm für die „Social Queue“ als Vorlage zu speichern, um sicher zu stellen, dass die Beiträge zuverlässig auf die selbe Art vertrieben werden.

Wanna know more? Listen to the man himself – Garrett Moon von CoSchedule:

Ausprobieren: CoSchedule: Editorial Calender für WordPress

Fragen zur WebApp und deren Bedienung?
Kommentiert und wir helfen gerne weiter.

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Das Produktionsbudget kann auf die Socialen Median einzahlen.

10 Tipps, wie Sie Ihr Produktionsbudget voll ausnutzen

Film ist toll. Aber seien wir mal ehrlich: Es ist auf den ersten Blick nicht gerade die billigste Art mit Kunden zu kommunizieren. Manchem bleibt beim Anblick des Produktionsbudgets schon mal die Luft weg. Wir zeigen Ihnen wie sie mit dem gleichen Zeitaufwand und dem selben Produktionsbudget mehr aus ihrem Drehtag herausholen – besonders für ihren Social Media Auftritt.

 

1. B-Roll für spätere Produktionen

B-Roll ist Material, dass Sie ohne Mehraufwand zusätzlich zum tatsächlich benötigten Filmmaterial produzieren. Stellen Sie Ihrem Interviewpartner ein paar Fragen mehr, da Sie ihn sowieso schon vor der Kamera haben. Oder lassen Sie Ihren Chef in zwei verschiedenen Outfits den Flur hinuntergehen. Ihre Produktionsfirma kann Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, Ihr Film-Set und die Anwesenheit ihrer Protagonisten effizient zu nutzen. Aber Achtung: Diese Rechnung geht nur auf, wenn die zusätzlichen Szenen null Mehraufwand bedeuten.

2. Fotos des Films für andere Medien

Oft nutzen unsere Kunden einzelne Fotos aus einem Film für Print oder ihre Website. Diese Fotos nennt man Stills. Sie aus Videomaterial zu erstellen führt zu sehr unbefriedigenden Ergebnissen, da Kamera und Bildinhalt immer in Bewegung sind. Das führt zu Bewegungsunschärfe. Meistens ist auch die Bildauflösung des Videos zu niedrig. Für kleines Geld können Sie eine gute Fotokamera ans Set bringen und Stills produzieren lassen. Bitten Sie den Kameramann Fotos der interessantesten Szenen zu machen. Er kennt den Bildausschnitt der Videokamera und versteht etwas von Bildern – auch unbewegten.

3. Exklusive Stockfotos

Haben Sie Ihren Darsteller oder Ihr Produkt perfekt für den Film in Szene gesetzt? Dann machen Sie auch gleich ein paar neutrale Fotos davon. Ihre Social Media oder die nächste spontane Grafik-Aktion werden es Ihnen danken. Nebenbei legen Sie sich einen Fundus exklusiver Fotos aus der Bildwelt Ihres Unternehmens an.

4. Videovarianten machen Ihren Film flexibel

Drehen Sie verschiedene Varianten Ihres Produkts. Zum Beispiel Versionen der selben Einstellung mit und ohne Logo, geöffnet, geschlossen, in der Hand Ihres Darstellers, und frei auf einem Tisch. So lassen sich Videoclips in zukünftige oder ältere Filme homogen einfügen. Außerdem können unterschiedliche Varianten Ihres Videos erstellt werden.

5. Der Blick hinter die Kulissen

Wenn Sie schon den Flur der Chefetage für einen ganzen Vormittag blockieren, dann lassen Sie Ihre Kollegen doch daran teilhaben. Fotografieren Sie die Filmcrew bei der Arbeit. Solche Set-Fotos bieten einen lockeren Blick hinter die Kulissen und liefern gleichzeitig eine schöne Geschichte für Ihre Social Media Kanäle. Sie gehen schließlich nicht jeden Tag unter die Filmproduzenten.

Mit geringem Mehraufwand kann das Team bei der Arbeit gezeigt werden. So verlängern Sie Ihr Produktionsbudget

Unser Team bei der Arbeit. Regie, Kamera und Licht richten die Szene für den Film Hoppe Sertos ein.

6. Interviews mit der Filmcrew

Für viele unserer Kunden ist eine Produktion immer noch eine besondere Sache. Wenn Sie Ihrer Community davon berichten wollen, interviewen Sie den Regisseur, Produzenten oder Kameramann. Sprechen Sie über Ihre gemeinsame kreative Arbeit und die Highlights der Produktion. Tipp: Smartphone bereithalten.

7. Keine Zeit verschwenden

Wer am Set seinen Film umplant – und das kommt vor – verschwendet wertvolle Zeit. Ihre Produktionsfirma wird vor Beginn der Dreharbeiten einen Drehplan und eine Shotlist erstellen, die alle wichtigen Einstellungen Ihres Films enthält. Storyboards oder Beispiele aus anderen Videos können bei der Abstimmung helfen. Bleiben Sie am Set bei Ihrer Entscheidung für das Storyboard und vertrauen Sie Ihrer Produktionsfirma. Man kann eine Szene auch „tot drehen“.

8. Kommunikation

Bereiten Sie alle Betroffenen rechtzeitig auf die Dreharbeiten vor. Wissen alle Mitarbeiter, dass Sie einen Film drehen wollen? Auch die Reinigungskraft mit dem lärmenden Staubsauger? Haben Sie den Schlüssel zum Drehort und wissen Sie, wo der Sicherungskasten ist? Störungen kosten Zeit und die Möglichkeit mehr „in den Kasten“ zu bekommen.

9. Content Marketing Strategie im Auge behalten

Ihr Video erfüllt eine Funktion innerhalb Ihrer Content Marketing Maßnahmen. Wo werden Sie es zeigen? Wer soll und wird es sehen, und welche Mitarbeiter nutzen es? Erstellen Sie eine Liste der Maßnahmen mit denen Sie Ihren neuen Video-Content promoten wollen. Ihre Produktionsfirma kann die Tipps 1-7 für Sie in den Drehtag einplanen.

10. Nutzen Sie Ihren ganzen Drehtag

In der Regel werden Produktionsteams nach Drehtag bezahlt. Besprechen Sie mit Ihrer Produktionsfirma, für wie viele Stunden das Team zur Verfügung steht. Wenn Sie Ihre Dreharbeiten nicht den ganzen Tag benötigen, planen Sie zusätzlich die hier beschriebenen Aktionen ein.

 

Mit diesen 10 Tipps nutzen Sie Ihr Produktionsbudget optimal aus. Gründlich voraus geplant und sorgfältig vorbereitet, liefert Ihnen Ihr Drehtag Material für weitere Videos, Geschichten und Bilder für Ihr Content Marketing.
Fragen zu Produktionsbudget, Produktionsplanung und Mehrfachverwertung von Filmen beantworten wir gerne.
Kommentieren Sie oder rufen Sie an.

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Die Fülle der Aufgaben im Social Media Marketing können wie ein Wald wirken

Social Media Marketing: Alle müssen mitmachen! [RANT]

Der beste Content ist die Expertise der Mitarbeiter

 

Kennen Sie das?

Zig Kanäle, auch einen Plan, multimedial, Cross Channel und so – aber in der Umsetzung kommt einem gerne mal der Alltag dazwischen.

Konzeptionierung, Angebote schreiben, Meetings sind oft scheinbar wichtiger.

 

Falsch! Kontinuität im Social Media Marketing ist wichtiger!

 

Und am wichtigsten: Das gesamte Unternehmen muss mitziehen.

 

Um das zu erreichen muss jedem im Unternehmen klar sein, welche Ziele im Social Media Marketing verfolgt werden.

Und diese Ziele müssen immer für alle sichtbar sein. Was schon in der Studenten-WG funktionierte, klappt auch im kleinen Unternehmen. Damals war es der Putzplan heute ist es der Social Media Plan.

Der Social Media Plan hält fest welche Möglichkeiten es für Mitarbeiter gibt, sich zu beteiligen, welche Kanäle bespielt werden und wie häufig.

 

Wie der Social Media Plan funktioniert:

  • Erfassen Sie alle Social Media Aufgaben
  • Definieren Sie Aufgaben, die pro Tag, Woche und Monat zu erledigen sind
  • Veröffentlichen Sie den Plan für alle Mitarbeiter – online oder am Schwarzen Brett

Bei der Wahl der Aufgaben gibt es keine Grenzen. Kommentare bei Facebook, in Blogs, in Zeitungen oder Magazinen, Gruppenbeiträge und Gruppenkommentare in LinkedIN oder bei Facebook, Likes auf Pinterest, Bilder bei Instagram – sind sehr gute Möglichkeiten Ihre Mitarbeiter beim Social Media Marketing zu beteiligen.

Und jeder Mitarbeiter der etwas zum Social Media Marketing beiträgt, hakt die entsprechende Position für diese Woche ab.

Falls Sie Probleme haben genug Mitarbeiter zu motivieren, machen Sie ein Spiel daraus. Eine monatliche Rangliste der Social Media Champions kann Wunder wirken.

 

Der Social Media Marketing Wald lichtet sich

Legen Sie für ihre Kollegen und Mitarbeiter die Brotkrumen aus, die Sie sicher durch den Social Media Wald führen.

 

Darf Social Media Marketing beliebig werden?

Natürlich nicht. Der Social Media Pro hält die Hand drüber: Audit und Analyse müssen sein. Selbstverständlich müssen Sie aber Ihre Mitarbeiter im Umgang mit den verschiedenen Kanälen schulen.

Wer welche der Social Media Aktivitäten durchführen soll, darf und vor allem möchte, muss besprochen sein. Sie müssen auch den Ton der Texte und  angebrachte Themen festlegen. Und damit es keine Shitstorms gibt natürlich auch, welche Themen besser nicht angefasst werden.

Und dann kann es losgehen – im gesamten Unternehmen.

Hat man eine halbe Stunde Zeit, kann man noch schnell vor Feierabend einen Facebook Post des Kunden kommentieren, kein Problem, abgehakt.

Der Marketing Chef kann kurz was zum Content Marketing kommentieren, der Ingenieur beurteilt die neuesten Softwareentwicklungen, die Designerin den neuen innovativen Bürostuhl auf Pinterest.

Bleiben Sie im Gespräch, diskutieren Sie mit, zeigen Sie ihre Kompetenz an so vielen Punkten wie möglich.

Nehmen Sie ihren Kollegen die Angst und ermutigen Sie sie, ihre wertvollen Einblicke in das Unternehmen zu teilen. Und haben sie keine Angst ihr Unternehmen zu öffnen.

Persönlich und unvermittelt sind die Gebote der Stunde.

Lässt sich das skalieren?

Natürlich. In großen Unternehmen gilt genauso: je näher der Kunde an das Produkt, an die Produktion usw. herankommt, umso authentischer nimmt er die Marke war. Das heißt: Ingenieure an die Social Media Marketing Front.

Und wer weiß, vielleicht hat ja einer von ihnen ein Talent fürs Geschichten erzählen.

 

Falls Sie Hilfe beim Erstellen Ihres Social Media Plans benötigen oder Fragen zu den Themen Video, Content Marketing oder Social Media haben: Rufen Sie uns an!

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Zukunft Video

7 Antworten zur Zukunft von Video im Content Marketing

Die Zündung der Disruption wird vom Erzählen kommen

 

Das disruptive im Bewegtbildmarkt wird nicht von der Technik getrieben.
Es wird aus der Kreation kommen, es ist sogar schon da, aber keiner merkt es. Dazu später mehr. Zunächst aber die Frage: Warum merkt es kaum jemand?

Antwort Eins. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.
Dienstleister und Agenturen, die ursprünglich aus der gedruckten Welt des Corporate Publishing kommen, verfügen nicht über ausreichend Know-how für den Bewegtbildeinsatz im Content Marketing. Wie sollten sie auch. Woher sollte das Wissen kommen? Kein Filmregisseur würde es wagen dem Chefredakteur eines Magazins Tipps zu geben, kein Filmproduzent würde einem Verleger sagen, wie man eine Zeitung macht.
Umgekehrt erleben wir das aber leider im Content Marketing. Die Erklärung ist einfach. Jeder der Filme sieht, glaubt auch zu wissen, wie man sie macht. Dadurch werden die Filme schlechter und die Auftraggeber nicht schlauer. Leider. Dennoch sehe ich eine Entwicklung. Kunden kommen auf uns zu und sagen: „Macht uns fit! Bringt uns mindestens die Basics bei. Damit wir Euch Kreative verstehen. Dann verstehen wir vielleicht, warum man erst ein Drehbuch braucht um eine Produktion zu kalkulieren. Und wozu ein Grader gut ist!“ Also zusammengefasst: Immer mehr Content Marketing Dienstleister sind bereit zu akzeptieren, dass sie nicht alles (wissen) können. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.

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Auf den Medientagen in München in der vergangenen Woche haben wir unter dem anachronistischen Titel „Kein Content Marketing ohne Bewegtbild?“ diskutiert und die Frage beantwortet, ob Bewegtbild schon zum Medienrepertoire des Content Marketing gehört.

Antwort Zwei. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.
Ja, natürlich. Und wenn nicht, liegt das nicht an der Qualifikation des Mediums für eine erfolgreiche Kommunikation. Wenn nicht, müssten sich Kunden und Agenturen fragen: Wie lange können wir es uns noch leisten darauf zu verzichten? Ich will hier keine Zahlen anführen zum Thema warum Bewegtbild wirkt. Die kennen wir alle. Die sind eindeutig. Wir müssen gleichzeitig aber auch fest stellen: Bewegtbild kann nicht alles. Wer das Gegenteil behauptet, arbeitet unseriös. Beispiel Recruiting. Eine Stellenanzeige, egal ob analog oder digital, kann man durch Film nicht ersetzen. Warum? Weil es langweilig ist, sobald Film Dinge kommunizieren soll, für die er nicht gemacht ist, nämlich eine faktische Beschreibung. Sobald Emotion ins Spiel kommt, sobald Geschichten erzählt werden müssen, ist Film der Champion. Insofern hat Video seinen festen Platz im Medienrepertoire des Content Marketing. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.

Na, dann lassen wir schnell noch einen Film machen, ist dann oft die Denke. Wenn noch Budget übrig ist? Wieso nicht? Vorsicht, hier wird Geld verbrannt. Wurde Video denn nicht schon beim Aufsetzen der Content Strategie mit eingeplant?

Antwort Drei. Bewegtbild-Agenturen schon beim Aufsetzen der Content Strategie an den Tisch holen.
Meine Gegenfrage: Gibt es denn eine Content Strategie beim Kunden? Das wissen wir ja aus Umfragen z.B. des Content Marketing Forum cmf: Viele Unternehmen brauchen da Unterstützung. Und natürlich wird Video inzwischen eingeplant. Leider aber oft für die falschen Aufgaben. Auch hier stellen wir fest, dass Kunden und auch Agenturen zu wenig über die Möglichkeiten von Bewegtbild wissen. Wir Film-Produzenten wissen aber ganz genau, an welcher Stelle der Customer Journey welches Video-Format erfolgreich ist. Man muss uns nur früh genug mit an den Tisch holen.

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Dienstleistern und Auftraggeber im Content Marketing wollen messbare Ergebnisse. Und sie wollen Erfolg! Lassen wir mal die KPI-Definitions-Diskussion beiseite. Sind denn Content Distribution und Promotion überhaupt eingeplant?

Antwort Vier. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.
Bei einigen Bewegtbild- und Filmagenturen gehören Distribution und Promotion zum Leistungspaket dazu, bei den meisten aber nicht. Video, Film, Bewegtbild, egal wie man es nennt, sind ja kein neues Medium. Seit es öffentliche Vorführungen gibt, die erste im kommerziellen Kino 1895 in Berlin, entscheiden Zuschauerzahlen. Erfolgsdruck kennen wir, dass unsere Produkte gute Ergebnisse erzielen müssen, sind wir gewohnt. Was wir aber lernen mussten – und insofern sehe ich Video da in einer Reihe mit anderen Medien – ist, dass wir inzwischen den Zuschauer zum Film bringen müssen. Video an sich ist ja keine Content Promotion wie 1895. Video braucht unbedingt Promotion. Insofern haben sich Kreation und Produktion gewaltig verändert, und wir stehen erst am Anfang. „Spray and Pray“ war gestern. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.

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Distribution und Promotion müssen natürlich einer Strategie folgen und verursachen Aufwand und Kosten, die ab heute als notwendiger Teil der Produktionskosten angesehen werden sollten. Ohne Kamera kein Bild, ohne Promotion keine Zuschauer. „Dann wird Bewegtbild ja noch teurer!“ unken diejenigen, die vor jeder Konzeption schon wissen wollen, wieviel ein Film kostet.

Antwort Fünf. Den Aufwand für eine Produktion können wir präzise bestimmen.
„Ich mach’ Ihnen das kostenfrei“, ist meine Antwort. Jetzt und hier, oder dort, von wo Sie mich erreichen. Dann hole ich meine 4K-Kamera raus und los geht’s (ist ein iPhone 6s). Eine Einstellung, Schuss, fertig ist das Video. OK. Sie möchten noch eine andere Einstellung. Machen wir. Ach, und auch noch einen Schuss vom Firmengelände, Tonstudio, Krankenhaus, oder der Großbaustelle. Da kommen wir dann in die Kosten. Drei Einstellungen benötigen mehr Zeit und müssen montiert werden. Schneiden kann ich im Telefon, ist aber auch Zeitaufwand. Dann möchten Sie noch Musik, Sound-Design und einen Sprecher? Die müssen natürlich bezahlt werden und dann wird klar: eine hochwertige Projektdokumentation ist mit Aufwand verbunden. Den kann man ganz präzise bestimmen, aber nicht vorhersehen. Im Gegensatz dazu. Wir produzieren auch einen Kinospot für 5000 Euro. Kein Problem.

Dann ist ja doch alles nicht so schlimm mit diesem Bewegtbild. Da kann man dann ja auch mal was produzieren lassen. Und je mehr Dienstleister, desto niedriger die Preise, oder? Der Moderator erwartet eine Antwort, die das Wort „Preisverfall“ enthält.

Antwort Sechs. Der Wettbewerb zwingt alle zu gutem Storytelling – Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.
Nein. Kein Preisverfall. Wir beobachten Verschiebungen. Auf zwei Ebenen. Erstens: Tatsächliche Produktionskosten. Wir wissen alle: Es gibt immer einen, der es billiger macht. Ob man den engagieren will ist die Frage. Die stellt jemand spätestens dann, wenn die Nachträge kommen. Die Verschiebung zeichnen sich hier insofern ab, dass die Anzahl der Aufträge mit kleinen Budgets zunimmt auf die sich immer mehr Dienstleister stürzen. Die Anzahl der Aufträge mit mittleren Budgets schmilzt ab, Produktionen mit größeren Budgets nehmen zu. Das mittlere Segment wird langsam wie zwischen Mühlsteinen zermahlen.
Zweitens. Verschiebungen gibt es innerhalb der Budgets. Mehr Wert wird inzwischen auf erstklassige Konzeption gelegt. Dort wandert der Aufwand hin, der zum Beispiel im Technikbereich gespart werden kann. Insgesamt: Der Wettbewerb im Bewegtbildmarkt zwingt alle zu gutem Storytelling und durchdachter Dramaturgie – Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.

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Das disruptive im Bewegtbildmarkt wird also nicht von der Technik getrieben. Technische Entwicklungen haben immer geholfen, unsere Geschichten schöner-besser-anders zu erzählen. Das disruptive Element wird aber von den Kreativen kommen. Warum?

Antwort Sieben. Filmisches Erzählen wird das disruptive Element der Bewegtbildkommunikation.
„Und dann? Wie wollen wir denn jetzt weiter erzählen?“, sagte der Cutter unbeeindruckt, als ich ihm viele Minuten von supergeilen Flugaufnahmen einer Oktokopter-Kameradrohne auf seine Timeline schütten wollte. Das ist 5 Jahre her und ich kann mich immer noch an diesen Satz erinnern. Vor allem, als ich eines der ersten 360-Grad-Videos ansah, fragte ich mich genau das: Was wollen die mir erzählen? Ist das geil, wenn jemand aus dem Bild geht und ich per Maus die Kamera hinterher schwenken kann? Nein. Was fehlt ist eine kreative Erzählform die die Vorteile dieser Technik nutzen kann. Das ist aber nur ein Beispiel. In 24 Monaten wird es soweit sein. Dann wird aus Video im Content Marketing tatsächlich Film. Weil die kreativen Filmemacher dann den Raum erhalten, anders zu erzählen. Die Voraussetzung dafür ist, das analogische Denken in der Konzeption zu minimieren. Das geht nur mit externen Partnern. Der Verantwortliche des Kunden denkt immer analogisch: „Vor einem Jahr hat’s meinem Chef nicht gefallen, dann wird er’s diesmal wieder killen.“ Das ist der Tod der Kreativität, also auch der Weg in den mainstream, also auch die Position in der Todeszone der kommunikativen Austauschbarkeit, also auch der sichere Misserfolg. Das kann sich niemand leisten in Zeiten, in denen Kommunikation die einzige Möglichkeit ist, austauschbare Produkte gegeneinander abzugrenzen. Deswegen wird zielgenaues, filmisches Erzählen den Markt grundlegend verändern.

Die Zukunft von Video im Content Marketing wird sich an diesen sieben Leitplanken ausrichten:

1. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.
2. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.
3. Bewegtbild-Agenturen schon beim Aufsetzen der Content Strategie an den Tisch holen.
4. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.
5. Den Aufwand für eine Produktion können wir präzise bestimmen, aber nicht vorhersehen.
6. Der Wettbewerb im Bewegtbildmarkt zwingt alle zu gutem Storytelling und durchdachter Dramaturgie: Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.
7. Zielgenaues, filmisches Erzählen wird das disruptive Element der Bewegtbildkommunikation und den Markt grundlegend verändern.

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Bild zu unserer neuen Website

Willkommen auf unserer neuen Website!

Eine neue Website ist wie ein neues Leben. Die Liste der Änderungen hatte ich Anfang April schnell geschrieben: analog, auf einen Notizblock, zehn Punkte, schnell erledigt an Gleis 15 am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Ich ahnte, welche Lawine damit ausgelöst war und dachte: „Egal, machen!“ Eine Woche später saßen wir vor den ersten Layout-Scribbles. Die waren gerade so „Ooh Keh“ und im Raum breitete sich dieses Gefühl aus, das man hat, wenn man weiß: „Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu!“ Ursprünglich wollten wir Layout und Inhalte nur anpassen. Blöd, dass mit jedem kleinen Tuning klar wurde: „Da musst Du ganz bei Null anfangen, so wird das nix!“ Wir mussten uns kurz und heftig schütteln, und dann ging’s los! Ende Mai stimmte dann die Richtung, aber ich musste trotzdem schwer schlucken. Vor uns lag eine Wüste aus Blindtext und die Gewissheit: „Da müssen wir jetzt durch!“ Wir lieben Projekte, die Stehvermögen verlangen und kontinuierliche Verbesserung, Überprüfung und wieder Anpassung. Das wird sich auch nicht ändern, wenn wir heute live gehen. Aber einmal durchatmen ist erlaubt 😉
Und jetzt viel Spaß auf unserer neuen Website!

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Willkommen- Wir machen auch Social Media und Content Marketing

Warum machen die jetzt auch Social Media und Content Marketing?

Zunächst einmal: Willkommen auf unserer neuen Website. Schön, dass Sie da sind. Wenn Sie uns kennen und sich hier schon etwas umgesehen haben, werden Sie sich vielleicht die Frage gestellt haben: Warum machen die jetzt auch Social Media und Content Marketing?

Ganz einfach! Weil wir das immer schon gemacht haben. Jetzt geben wir unserer täglichen Arbeit auch den verdienten Namen.

Filmemacher sind vor allem eins: Geschichtenerzähler. Gute Ideen zu haben, ist dabei nur eine Seite der Medaille. Das Handwerk eines Filmemachers besteht aus Dramaturgie, Charakterentwicklung und dem richtigen Umgang mit Bildern. Doch der beste kreative Geschichtenerzähler ist nichts ohne das solide Fundament einer strategischen Herangehensweise. Wir wollen, dass unsere Ideen Ihre Kunden erreichen und Erfolg haben. Gerade als Produzenten von Unternehmensfilmen sind wir ständig mit der Frage nach der Wirksamkeit konfrontiert. Stellen Sie sich unsere Verwunderung vor, wenn wir unseren Film dann versteckt in einem Downloadbereich finden. Jeder Wirksamkeit beraubt!

Also haben wir Strategie und Promotion zu unserem Alltag gemacht, damit unsere Filme und unsere Kunden das erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Ganz selbstverständlich stellen wir uns bei jedem neuen Projekt drei Fragen:
Ihre Zuschauer – wer sind die und was gucken die sich so an?
Ihre Mitbewerber – was senden die den ganzen Tag?
Sie – Wer sind Sie eigentlich? Was macht Sie einzigartig? Welche Geschichten können Sie erzählen?

Diese Informationen sind das Fundament, auf dem wir das Storytelling für Ihren Film aufbauen. Social Media ist der direkte Weg zu Ihren Zuschauern. Die richtige Promotion erhöht Ihre Reichweite um ein Vielfaches. Und natürlich kann man Ihre Social Media-Aktivitäten auch erst so richtig mit Video beleben.

Sie in Ihrem Content Marketing zu unterstützen, liegt im Kern unserer Kompetenz als Geschichtenerzähler. Mit Social Media verbinden wir Sie und Ihre Geschichten mit Ihren Zuschauern.

Rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre Projekte.

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