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Moderne HR brauch Technik

Moderne HR-Kommunikation – Mit Werkzeugen und Know-How zum Erfolg

Teil 3 unserer Serie „Was ist Employer Branding? Und wenn ja, wie viele?“

Bevor wir in den nächsten drei Folgen der Blog-Serie „Employer Branding“ zeigen, wie Sie Mitarbeiter halten und zu Markenbotschaftern machen, stellen wir Werkzeuge vor, die für jede moderne HR -Abteilung wertvoll sind.
Wie wichtig und komplex Employer Branding ist, zeigt die Anzahl der teilweise sehr spezialisierten Software-Pakete, die dem Unternehmer oder HR-Manager die Arbeit erleichtern sollen. Wir stellen exemplarisch drei Tools vor die Zeit und Geld sparen. Diese Anwendungen stehen dabei stellvertretend für hunderte mit ähnlichen Funktionen.
LaunchPad und DynamicSignal sind Anwendungsprogramme, spezialisiert auf HR. Scompler ist eine Content-Marketing-Suite, mit der man auch das Employer Branding strategisch planen und durchführen kann. Abschließend stellen wir mit Oculus Rift und Augmented Reality zwei zukunftsweisende Technologien vor, die schon Anwendung im Recruiting finden und unserer Meinung einen festen Platz in der modernen HR haben werden.

 

Software für moderne HR-Kommunikation

 

Mit Mitarbeitern mit arbeiten

Eine der wichtigsten Ressourcen für Ihr Employer Branding ist die Kommunikation Ihrer Mitarbeiter (mehr dazu in Teil 6 der Blog-Serie). Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass Informationen geteilt werden, die das Unternehmen schlecht aussehen lassen, oder die Konkurrenz aufwertet. Software Dynamic Signals will diese Effekte verhindern.
Dynamic Signals bietet eine in Ihr Unternehmen integrierte Informationsplattform, die jeder Mitarbeiter mit seinen Social-Media-Kanälen verbinden kann. Die Plattform ermöglicht es sowohl dem Marketing als auch der HR gezielt Informationen an alle Mitarbeiter  zu verteilen. Die Kontrolle über die Informationen liegt bei den einzelnen Abteilungen. Dadurch vermeiden Sie einerseits PR-Desaster, andererseits können Mitarbeiter sicher sein, die richtigen Informationen über das Unternehmen zu teilen. Sorgfältig ausgewählter Content verhindert, dass Mitarbeiter versehentlich Markenbotschafter der Konkurrenz werden. Die integrierten Analyse-Tools ermöglichen es zu messen, welche Beiträge und welche Mitarbeiter besonders zu Ihrem Kommunikationserfolg beitragen, auf allen Kanälen. Integrierte Gamification-Elemente helfen dabei, Ihre Mitarbeiter zu motivieren sich mit den Inhalten Ihres Unternehmens zu beschäftigen, und diese Inhalte auf ihren privaten Social-Media-Kanälen zu teilen.

 

Mit Video mehr sehen

LaunchPad ist eine Recruitment Tool, dass sich auf Video Interviews spezialisiert hat. Ziel: Kandidaten kennen zu lernen und die Ernsthaftigkeit der Bewerbung zu überprüfen, bevor Kosten entstehen. Dazu stehen verschiedene Module zur Verfügung: Voraufgezeichnete Videobotschaften des Unternehmens, die von den Kandidaten angesehen und per WebCam-Interface beantwortet werden, oder LiveVideo-Formate. Beide Video-Formate werden in der App von LauchPad aufgezeichnet und archiviert. Im Anschluss können alle Entscheidungsträger im Unternehmen auf die Videointerviews zugreifen. Vorbereitete Videointerviews haben zwei Vorteile: 1. Einer großen Anzahl von Kandidaten können die gleichen Fragen gestellt werden. 2. In der Analyse können Antworten und Lebenslauf abgeglichen werden (Es ist zum Beispiel ein großer Unterschied ob jemand schreibt, er beherrsche verhandlungssicheres Englisch oder ob man diese Fähigkeit schon im Videoverfahren testet). Wie viele andere Programme, die Employer Branding vereinfachen wollen, begleitet auch LaunchPad die moderne HR -Kommunikation, wenn die Entscheidung für einen neuen Mitarbeiter schon gefallen ist.
Vorproduzierte Videos heißen die neuen Mitarbeiter im Unternehmen willkommen. Über das System kann die Schulung der Mitarbeiter durchgeführt werden oder verwaltet. Sogar an die letzte Station eines Mitarbeiters wurde gedacht: Ein persönliches Abschiedsvideo der Geschäftsleitung oder der Kollegen verstärkt die gute Erinnerung an das Unternehmen. Der ehemalige Mitarbeiter wird idealerweise zum Markenbotschafter und zum potentiellen Kunden.

Strategisches Content Marketing

Scompler ist eine App, die strategisches Content Marketing vereinfacht. Botschaften, Ziele, Ressourcen, Zielgruppe und KPIs werden zu Beginn eines Projektes festgelegt. Während der Erstellung von Inhalten erleichtert die App dem Team, sich immer wieder auf diese Standardparameter zu beziehen und die produzierten Texte, Bilder und Videos mit definierten Zielen abzugleichen.
Scompler lässt sich leicht dem eigenen strategischen und taktischen Bedarf anpassen, auch eine Definition strategischer Kommunikationsziele ist vorgesehen. Diese sehr prozessorientierte Herangehensweise hat viele Vorteile: Über das System kann jeder Mitarbeiter im Kreationsprozess von Inhalten einen Rückbezug auf die definieren Parameter herstellen. Die Teamfähigkeit der App stellt sicher, dass alle am Employer Branding und am Recruiting beteiligten Abteilungen in den Prozess eingebunden sind. Viele Unternehmensteile können sich am Employer Branding beteiligen, weil es eine einheitliche Sprache und ein immer präsentes Ziel gibt.

 

Technologie für moderne HR-Kommunikation

 

Augmented Reality

Einen sehr innovativen Weg im Recruiting ging die ASB Bank in Neuseeland.
Die Bank entwickelte 2014 eine Augmented Reality App. Dadurch erwacht die Print-Anzeige in Fachmagazinen zum Leben. In einem 3D-Video erzählt der Kommunikations-Manager über das Unternehmen und seine Vision. ASB in Neuseeland möchte mit Technologie und den passenden Mitarbeitern Ansprechpartner für Großunternehmen werden. Dazu passt diese Herangehensweise. Die Bank präsentiert sich technikaffin und sucht auf diese Weise passende Mitarbeiter. Sie verbindet damit geschickt die im Banken-Sektor noch immer verbreitete Print-Werbung in Fachzeitschriften und eine innovative Technologie. Neben dem visuellen Gag des aus der Zeitungsseite herausspringenden 3D-Videos, bietet die App viele Tipps zur Gestaltung von Anschreiben und Lebensläufen, und vor allem die Möglichkeit, sich direkt für offenen Stellen registrieren zu lassen.

 

 

Oculus Rift

Einen ähnlich innovativen Weg ging das australische Minen-Unternehmen Barminco. Ziel war hier jedoch nicht nur Recruiting, sondern auch Retention, also Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.
Problem für Barminco: Arbeitsplätze in Minen sind befinden sich an abgelegenen Orten und sind für Laien ein gefährlicher Arbeitsplatz. Besuche der Bewerber waren deshalb ausgeschlossen, neue Arbeitnehmer lernten die ungewohnte Arbeitsumgebung erst „on the Job“ kennen. Ergebnis: Rund ein Drittel der Minenneulinge gaben nach spätestens 3 Monaten auf. Konstant mussten deshalb neue Mitarbeiter gefunden werden.

Moderne HR bei Barminco mit VR und Oculus

Screenshot der VR-Simulation einer Barminco Mine in Oculus Rift. Quelle: Immersive Technologies & Barminco

In 2015 begann das Unternehmen mit der Virtual Reality- Brille Oculus Rift eine Simulation der Mine für Bewerber erlebbar zu machen. Der 5-minütige realistische Besuch der Mine wird mit Informationen angereichert und vermittelt potentiellen Mitarbeitern einen Einblick in die neue Arbeitsumgebung. Durch das virtuelle Erleben können sich Kandidaten ein realistisches Bild davon machen, ob sie mit den dunklen, engen Räumen klar kommen. Das Unternehmen kann Kandidaten aufgrund der Reaktion auf die Arbeitsverhältnisse auswählen. Ein eindrucksvolles Beispiel, wie moderne HR -Kommunikation von richtig ausgewählter und eingesetzter Technik unterstützt werden kann.

 

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"Was ist Employer Branding und wenn ja wie viele."

Die Themen unserer Reihe „Was ist Employer Branding und wenn ja wie viele.“

  1. Was ist Employer Branding – und wie Sie Video dafür nutzen
  1. Recruiting –  Der Arbeitnehmer als begehrter Kunde
  1. Moderne HR – mit Werkzeugen und Know-How zum Erfolg
  1. Retention – Wie Sie Ihre Mitarbeiter langfristig binden: Interne Kommunikation
  1. Onboarding – Der schnellste Weg Ihre Mitarbeiter effektiv einzusetzen
  1. Employee Advocacy – So werden Ihre Mitarbeiter Markenbotschafter

Foto: Ausschnitt aus unserem Recruiting-Video für die Deutsche Bahn AG

 

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CoSchedule – Schnell und einfach Content planen

Der Markt ist überflutet von mehr oder weniger nützlichen Werkzeugen, mit denen man das eigene Content Marketing in den Griff bekommen kann.
Selten sind diese Werkzeug genau auf den eigenen Bedarf zugeschnitten.
Sind sie es dann doch, ist der Preis meist exorbitant und kann nicht von einem kleinen Unternehmen gestemmt werden.
Deshalb war unsere Freude groß, als wir vor einem Monat das Planungstool CoSchedule entdeckt haben.

Schneller Einstieg in CoSchedule

CoSchedule macht es einem sehr leicht die WebApp zu nutzen. Mit einem kleinen Quiz auf der Landing Page wird ermittelt, welches Paket für den Nutzer am sinnvollsten ist.
Dann kann es gleich los gehen, ohne Kreditkarteneinsatz, 14 Tage lang – kostenlos.
CoSchedule begleitet den User mit cleveren How-To’s, einem Tutorium, und einem sehr ausgiebigem Email-Workshop mit einer Vielzahl von Lektionen und Arbeitsblättern. Man lernt eine Content Marketing Strategie zu erstellen und diese Strategie mit CoSchedule zu planen und durchzuführen. Die Blog-Posts zu den Themen Social Media und Blogging sind aktuell und sehr interessant.
Herausragend ist auch der Kundenservice. Der Support reagiert sehr schnell auf Anfragen und Anregungen und ist kompetent.
Ebenso schnell: die Installation des WordPress PlugIns. Dieses PlugIn ist die wahre Stärke von CoSchedule. Content kann aus der WebApp direkt auf WordPress gestellt werden. Umgekehrt kann aus WordPress heraus direkt die Ausspielung auf den Social-Media-Kanälen erledigt werden.

CoSchedules Social Queue wird nahtlos in WordPress integriert

So sieht das PlugIn von CoSchedule in WordPress aus. Unter jedem Blogpost lässt sich die Ausspielung des Blogs direkt planen. Auch Tasks an die Team-Mitglieder, wie zum Beispiel „Bitte Bilder einfügen“, oder „Bitte gegenlesen“, können direkt von hier vergeben werden.

Erstellen eines Kalendereintrags

In der klassischen Kalenderansicht kann per Klick ein neuer Eintrag vorgenommen werden. Dabei gibt es 6 Optionen:

  1. Note: Der kurze Notiz-Eintrag ist nur für den Ersteller sichtbar, kann aber auch öffentlich gemacht werden.
  2. Task: Aufgaben erstellen für den Ersteller oder die Team-Mitglieder – unabhängig von einem geplanten Beitrag.
  3. Event: Herkömmlicher Kalendereintrag. Bei uns oft Platzhalter für den Content- oder Social Media Eintrag den wir später zu diesem Event erstellen.
  4. Social Media Post: Ein einzelner Post in einem der zuvor festgelegten Social Media Kanäle. Derzeit sind das Facebook, Twitter, Tumblr, LinkedIn und Google+.
    Besonders schön: Es gibt die Option, einen alten WordPress Beitrag automatisch in das Tool zu laden und erneut auszuspielen.
  5. WordPress: Legt ein neues WordPress-Projekt an. Dieses Projekt kann dann direkt in WordPress bearbeitet werden. Die Ausspielung auf den Social Media Kanälen ist dabei sowohl von WordPress, als auch aus der WebApp von CoSchedule möglich.
  6. Content: Hier lassen sich Bilder, Videos, Evernotes, Texte und GoogleDocs sammeln, um daraus einen Blogeintrag zu erstellen, oder Social Media Posts zu schreiben. Die Erstellung eines Blogeintrags in WordPress ist dabei mit einem Knopfdruck erledigt.
So einfach erstellt man in CoSchedule einen neuen Eintrag

Die sechs Möglichkeiten einen Kalendereintrag zu erstellen: Blogeintrag für WordPress, Nachricht für Social Media, Sammlung von Inhalten, Ereignis, Notiz und Aufgabe.

Die „Social Queue“ und der „Social Helper“

Inhalte müssen immer auch in den Sozialen Medien verbreitet werden. CoSchedule hat deswegen die „Social Queue“ direkt in die Content-Maske integriert.
Über die „Social Queue“ lässt sich die Ausspielung aller Inhalte in die Sozialen Medien präzise planen. Dabei stehen zwei Modi zur Verfügung: Das Planen relativ zum Veröffentlichungsdatum und das Planen nach konkreten Daten. Vorteil der ersten Variante: Verschiebt man den Beitrag, wird automatisch die Ausspielung an das neue Veröffentlichungsdatum angepasst.
Viele Inhalte werden mehrmals ausgespielt. Hierfür gibt es den „Social Helper“: Hier lassen sich Textbausteine erstellen, die über ein Drop-Down Menu in die verschiedenen Beiträge eingefügt werden können. Das spart Zeit und sorgt für Konsistenz.
Die vorgegebenen Social Helper Title{title},Permalink{permalink} & Excerpt{excerpt} werden von CoSchedule dabei schon sinnvoll in die Masken der einzelnen Post eingepflegt.

 

Social Helper und die Social Queue vereinfachen die Planung

Die „Social Queue“ und die „Social Helpers“ machen die Planung von Beiträgen für die Sozialen Medien schnell und einfach.

Teamarbeit

Der gesamte Prozess von der Idee bis zur Verbreitung des Beitrages kann aus der WebApp heraus gesteuert werden. Im „Team Marketing Abo“, das wir nutzen, kann man mit 5 Team-Mitgliedern an einem Kalender arbeiten. Hierbei lassen sich von allen Mitgliedern Aufgaben (Tasks)  für die anderen erstellen. Diese werden auf Wunsch per Email-Alert versandt und sind prominent auf dem Dashboard des Nutzers sichtbar. Besonders Praktisch: Für sich wiederholende Aufgaben kann man eine Vorlage anlegen.
Kollektives Arbeiten und Abnahmezyklen werden einem so sehr einfach gemacht und die notwendigen Schritte sind neuen Team-Mitgliedern schnell erklärt.

Zusammenarbeit wird mit der Teamfunktion in CoSchedule leicht gemacht

Die Team-Funktionen ermöglichen das Vergeben von Aufgaben an andere Team-Mitglieder.

Workflow in CoSchedule

Startet man eine neue Kampagne, kann jeder im Team jederzeit relevante Inhalte in den Content Tab der Kampagne einspeisen. Der Projektverantwortliche kann über die Tasks verschiedene Arbeiten koordinieren und zeitgerecht einfordern. Vom ersten Moment ist eine Planung des Kampagnen-Starts und der Ausspielung in den verschiedenen Social Media Kanälen übersichtlich darstellbar.

Auf diese Weise stellt man von Anfang an sicher, dass alle Bilder, Video und Texte rechtzeitig vorhanden sind und direkt nach der Abnahme durch den Redakteur komplett eingepflegt werden können. Am Tag der Ausspielung ist keine Aktion mehr notwendig.
Durch die übersichtliche und vollständige Sammlung aller Inhalte, lassen sie sich  sinnvoll auf Kanäle verteilen und vor allem: wieder verwerten.

 

Ausblick: Was fehlt?
  • Toll für englische Blogger ist der „Headline-Analyzer“. Wir würden uns wünschen, dass dieser auch in einer deutschen Version erscheint.
  • Neben GoogleDocs wäre natürlich auch eine Einbindung andere Dokumente wünschenswert. Insbesondere die Produkte einer kleine Firma aus Redmond, Washington würden wir uns wünschen.
  • Bisher nur für Google Chrome gibt es ein AddOn, das ähnlich wie Buffer fremden Content in den Kalender einfügt. Großartig für die Content-Kuration. Hoffentlich auch bald für Mozilla Firefox und andere Browser verfügbar.
  • Beiträge für die Sozial Media Kanäle lassen sich nicht per Drag&Drop erneut ausspielen.
  • Wünschenswert wäre die Möglichkeit, ein Programm für die „Social Queue“ als Vorlage zu speichern, um sicher zu stellen, dass die Beiträge zuverlässig auf die selbe Art vertrieben werden.

Wanna know more? Listen to the man himself – Garrett Moon von CoSchedule:

Ausprobieren: CoSchedule: Editorial Calender für WordPress

Fragen zur WebApp und deren Bedienung?
Kommentiert und wir helfen gerne weiter.

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