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Instagram Stories – einfach Geschichten erzählen

Diesen Sommer stellte Instagram die Instagram Stories vor. Für die Snapchat-Nutzer unter uns bekanntes Terrain. Die Funktion erinnert stark an die Geschäftsidee der Konkurrenz. Wir haben ausführlich gescrollt, geswiped und getestet. Das Ergebnis: Toll! Unbedingt ausprobieren!

Was sind Instagram Stories?

Eines Tages waren sie einfach da: Die rot umrandeten Profilbilder unserer Instagram-Freunde.

 

Dahinter verbargen sich ihre Instagram Stories. Die Stories sind eine zweite Möglichkeit Content auf Instagram zu teilen – getrennt von der eigentlichen Galerie.

Das Besondere der Stories: Sie bleiben nur 24 Stunden sichtbar, danach verschwinden sie wieder. Sie bestehen aus einzelnen Slides, die ein Foto oder ein maximal 10 Sekunden langes Video enthalten können.

Was können IG Stories?

Mit der Story-Funktion lassen sich mehrere Fotos oder Videos zu einer Geschichte zusammenfügen, die App spielt die einzelnen Teile chronologisch ab und zeigt eine Forstschrittleiste. Im Gegensatz zu Snapchat lässt sich die Story aber mit permanentem Inhalt in der Galerie verknüpfen. So lässt sie die Geschichte hinter einem Foto erzählen.

Ein ganz besonders schönes Beispiel kommt von Malgosia (@malgo_f). Sie nutze ihre Instagram Story für eine eindrückliche Live-Fotoreportage vom „Black Monday“ am 4.10.2016 in Warschau.
Passend zu einem Bild in ihrer Galerie konnte man ihr in der Story durch den Tag folgen und Situationen und Emotionen direkt miterleben.

Schönes Beispiel für eine Instagram Story

So funktionierts!

Instagram Stories sind wie gemacht, um spontan Inhalte zu teilen. So geht’s:

 

Schritt 1 – Content auswählen

In das Story-Menü gelangt man vom Home-Screen aus. Durch den (+) Button oder Wischen nach rechts.

So sieht der Screen aus, wenn Du Instagram Stories erstellen möchtest

Der Screen für die Instagram Stories

Über das Zahnrad kann festgelegt werden, wer die Story sehen soll. Neben dem Kamerabutton lassen sich der Blitz und die Selfie-Kamera einschalten.
Durch kurzes drücken des Auslösers wird ein Foto aufgenommen. Hält man den Button gedrückt, zeichnet Instagram ein Video auf.

Es lassen sich aber auch bereits vorhandene Fotos teilen. Durch wischen von der oberen Bildkante nach unten gelangt man in eine Galerie, die alle Fotos und Videos der letzten 24h anzeigt.

Bilder zu den Instagram Stories aus der Galerie hinzu fügen.

Teilen von Bildern aus der Galerie

Tipp: Um ein Foto zu benutzen, das älter als 24 Stunden ist, dieses Bild einfach in eine Bearbeitungs-App, wie Snappseed oder VSCO laden und wieder exportieren. 😉

 

Schritt 2 –  Zeichnungen zum Foto hinzufügen

Wie mit einem Textmarker. Zur Verfügung stehen verschiedene „Stifte“, ein Schieberegler um die Strichbreite einzustellen, und eine Farbpalette.

Fotos für die Instagram Stories lassen sich einfach bearbeiten.

Einfach lassen sich Zeichnungen hinzufügen

Tipp: Wenn man einen einzelnen Farbpunkt länger gedrückt hält lässt sich die Farbauswahl feintunen.

 

Schritt 3 – Schrift und Emojies einfügen.

Hier gibt es ein viele Gestaltungsmöglichkeiten. Hält man die Schrift mit zwei Fingern fest, kann sie gedreht und in der Größe verändert werden.

Ganz einfach lassen sich Schriften und Emojies zu den Instagram Stories hinzufügen.

Schriften und Emojies runden die Story ab

 

Wir wünschen euch viel Spaß mit den IG Stories!

Taggt uns in eurem letzten Post mit @koefisocial, dann kommen wir auf einen Besuch vorbei – zum Stories gucken!

 

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Content Marketing - Ein langes und komplexes Spiel

Nahaufnahme: Unser Content Marketing

Die W&V liefert derzeit die Arena für eine spannende Grundsatzdebatte: Was ist Content Marketing?

Letzte Woche durfte sich die Branche an einem Schlagabtausch zwischen Thomas Strerath (Jung von Matt)  und Thomas Knüwer (Kpunktnull) erfreuen. Mittlerweile haben auch Matthias Schrader (SinnerSchrader) und Karsten Lohmeyer (The Digitale) sich geäußert.

Die Lektüre hat bei uns eine spannende Diskussion angeregt. Ist die Definition von Content Marketing eine Frage der Perspektive? Eine Frage der jeweiligen Ausrichtung?

Wenn ja, was heißt es für uns Content Marketing zu machen? Warum funktioniert Content Marketing für unsere Kunden? Und wie erklären wir es ihnen?

Unsere Definition des Begriffs „Content Marketing“ ist die von Joe Pulizzi:

„Content Marketing ist eine strategische Marketingmethode, die sich auf die Kreation und Verbreitung wertvoller, relevanter und konsistenter Inhalte konzentriert. Ziel ist eine klar definierte Zielgruppe zu gewinnen, zu halten und letztendlich eine profitable Kundenaktion zu erzeugen.“

Eine ziemlich eindeutige Definition. Eigentlich. – Interessant ist, wie man die Worte relevant und wertvoll definiert. Was bedeutet Konsistenz und was ist eigentlich Content?

Warum machen wir Content Marketing?

Klassische Werbung wird von Kunden als störend und negativ empfunden. Mit klassischer Werbung meinen wir Werbespots, Banner, Popups. Alles was stört um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Werbung wird geblockt, ignoriert oder gleich vermieden, indem Kanäle wie Netflix gewählt werden, die ganz auf Werbung verzichten. In unserer digitalen Welt ist Interaktion der neue Weg zum Kunden. Content Marketing erreicht das, indem es dem Kunden Inhalte anbietet, die ihn unterhalten, informieren, oder ihm helfen.

Was ist „Content“ im Content Marketing?

Das Wort Content wird in der Branche benutzt, wie ein Begriff für etwas ganz spezifisches: Ein Produkt, an dem unsere Kunden interessiert sind. In der täglichen Kommunikation braucht es dafür eine gemeinsame Sprache. Sieht man genauer hin, ist aber nicht klar, was Content eigentlich ist. Werbung sei kein Content, heißt es, das Know-how eines Unternehmens sei Content, den es zu kuratieren gilt, ein Video sei Content, oder ein Text. Content ist überall, heißt es. Man müsse ihn nur finden. Ist  denn schon eine Idee Content?

Es ist also wichtig den „Begriff“ Content und das englische Wort „content“ (=Inhalt) voneinander zu trennen. Der Duden sagt:

Inhalt: Substantiv – etwas was in etwas ausgedrückt, dargestellt wird etwas, was etwas geistig ausfüllt; Sinn gebender geistiger Gehalt.

Inhalt ist die Botschaft, die wir verbreiten. Eine Idee, eine Tatsache, eine Geschichte. Ohne Inhalt gibt es keine Werbung, keine E-Mails, keinen Beitrag im Social Web oder was auch immer wir brauchen um all die Medien und Kanäle zu befüllen. Aus unserer Sicht ist also eine Idee oder das Know-how eines Unternehmens tatsächlich Inhalt. Doch damit daraus Content im Sinne von Content Marketing wird, muss Inhalt aufbereitet werden. Durch Produktion wird aus Inhalt ein Content-Piece.

Wann ist Content relevant?

relevant: Adjektiv – in einem bestimmten Zusammenhang bedeutsam, [ge]wichtig. (Duden)

Aus unserer Sicht ist ein gut gemachter Spot relevant, genauso wie eine Anleitung zum Reifenwechsel, ein Interview mit Nicole Kidman und der Terminkalender zur Ankündigung der nächsten Messeauftritte. Es kommt eben ganz darauf an, wen man fragt.

Branded Entertainment gehört deshalb genauso zu Content Marketing wie How-to’s, Termin-Updates über Twitter und zum Download angebotene Bedienungsanleitungen.
Mit dem Wort „Relevanz“ beschreiben wir den Nutzen eines Angebots für den Rezipienten.

Was macht Content wertvoll?

wertvoll: Adjektiv – von hohem [materiellem, künstlerischem oder ideellem] Wert, kostbar sehr gut zu verwenden, nützlich und hilfreich. (Duden)

Wir beschreiben mit dem Wort „wertvoll“ den emotionalen Wert eines Content-Piece. Eine Emotion kann Freude darüber sein, dass ein Problem gelöst wurde, Spaß an einer humorvollen Geschichte, Respekt vor einer außerordentlichen Leistung oder Ergriffenheit durch ein tragisches Ereignis. Mit wertvollem Content identifiziert sich der Kunde, teilt ihn, interagiert mit ihm und er wird sich an ihn erinnern.

Was bedeutet Konsistenz?

Konsistenz: Substantiv – Grad und Art des Zusammenhalts, konsistente Beschaffenheit; strenger gedanklicher Zusammenhang. (Duden)

Wir sind davon überzeugt, dass Konsistenz vor allem Berechenbarkeit garantiert. Der Nutzer soll lernen, sich in der Welt der Marke zurecht zu finden. Das gilt für die Gestaltung von Content und ebenso für dessen Wiedererkennbarkeit. Und es gilt für die Platzierung von Content. Der Kunde soll an der gleichen Stelle immer wieder gleichwertigen Content finden.

Hier also unsere Auslegung der Definition von Content Marketing:

 

1. Content Marketing ist Storytelling

Storytelling ist für uns Handwerk und Garant für Konsistenz. Es hält die Content Marketing Strategie langfristig zusammen. Dazu muss man drei Ebenen des Storytellings unterscheiden.

Ebene eins gibt einem Content-Piece Struktur. Wie Akte einem Theaterstück. Genau genommen handelt es sich nicht um Storytelling selbst, sondern um die Technik des Storytellings. Handwerk das Journalisten genauso beherrschen, wie Drehbuchautoren, Comedians oder Speaker bei einer Konferenz. Stichworte wie Plot, Textart und sogar Formatierung gehören in diese Ebene.

Ebene zwei wird allgemein als Brand Story bezeichnet. Dieser Begriff ist sehr irreführend. Mit Brand Story ist die Erfahrung mit der Marke gemeint, keine Geschichte, die erzählt wird. Brand Story definiert ihre Anmutung der Marke und das Gefühl, das sich beim Nutzer einstellt, wenn er mit dem Produkt in Kontakt kommt. Für uns stellt die Brand Story den Rahmen für Konsistenz des produzierten Contents dar.

Ebene drei des Storytellings zeichnet Content Marketing besonders aus. Storytelling verbindet einzelne Content-Pieces erst miteinander. Es baut die so dringend benötigte dauerhafte Bindung zwischen Marke und Kunde auf, denn es kreiert Vertrautheit und Erwartung. Begibt sich der Kunde in die Markenwelt und bewegt er sich von der einen Content-Einheiten zur nächsten, nimmt er das Wissen und den Eindruck aus Content-Piece A mit auf seinen Weg zu Piece B. Die Auseinandersetzung mit dem Erfahrenen und dem zu Erwartenden ist Storytelling, wenn Content konsistent und wertvoll ist.

Es gilt: Gutes Content Marketing erzählt eine Geschichte. Großartiges Content Marketing IST die Geschichte.

2. Content Marketing arbeitet mit Content, der produziert werden muss

Es ist ein Irrtum, dass schon genug Content da ist, wie manche sagen. Inhalte gibt es massenhaft in jedem Unternehmen und jeder Organisation, Content aber grundsätzlich nicht. Content muss produziert werden. Content zu produzieren ist ein komplexer Kreationsprozess. Auch wenn es nur um einen Text oder ein kurzes Video geht.

Ob es sich um ein journalistisches oder fiktionales Format handelt, macht aus unserer Sicht keinen Unterschied. Content Marketing muss den Nutzer durch den ganzen Kaufprozess führen. Von Attention bis Retention. Kreative Spots haben dort genauso Platz wie gut recherchierte Reportagen und How-to’s.

3. Content Marketing ist Selbstkontrolle

Das Internet spült uns unaufhörlich Daten zu. Das macht Content Marketing überprüfbar und verpflichtet uns zur Selbstkontrolle. Aber: Nicht alle Daten sind gleich wertvoll, nicht jeder Test liefert die richtigen Daten.
Natürlich muss überprüft werden, ob Content Marketing sein Ziel erreicht und Leads generiert. Für uns stellen die Daten aber vor allem Stellschrauben dar, um Storytelling, Gestaltung, Promotion und Kanäle zu optimieren. Zielgruppen kennen zu lernen ist ein Prozess, der andauernd fortgeführt werden muss. Datenerhebung nach wissenschaftlichen Grundsätzen und mit kreativen Testverfahren bestimmt die Wahl der Kennziffern, die relevant sind.

4. Content Marketing ist nicht Omnipräsenz

Soziale Medien sind für Content Marketing unumgänglich. Content Marketing funktioniert in weiten Teilen im Internet, doch es müssen nicht alle Kanäle genutzt werden. Wir sind davon überzeugt: Qualität schlägt Quantität, bei gleich großem Budget. Wir gehen sogar noch weiter: Ein schlechtes Content-Piece kann die Arbeit von Monaten kaputt machen. Entscheidend ist die richtige Plattform zu finden unabhängig von ihrer Größe oder Bekanntheit.

Noch ein Wort zum Thema „Internet“. Digitale Kommunikation ist messbare Kommunikation und ermöglicht damit überhaupt erst eine Content Marketing Strategie. Aus unserer Sicht ist Content Marketing aber nicht ausschließlich auf das Internet angewiesen. So lange für einen Kanal konkrete und überprüfbare Aussagen über das Nutzungsverhalten der Rezipienten gemacht werden können, eignet er sich für Content Marketing. Kino und Out-Of-Home sind gute Beispiele dafür.

5. Content Marketing ist nicht kostenlos

Content-Produktion und Datenanalyse müssen kontinuierlich erfolgen. Sicherlich braucht es nicht ständige große Investitionen, wie in wechselnde Werbekampagnen, doch auch Content Marketing kommt ohne Attentiongrabber nicht aus. Sie sollen zwar keine Kaufaktionen auslösen, trotzdem aber Aufmerksamkeit für die Präsenz der Marke schaffen.
Content Marketing ersetzt Groß-Investitionen durch kontinuierliche Ausgaben, die gleichermaßen in die Budgettöpfe von Werbung, PR, Kundenservice und Human Resources greifen.

Und Content Marketing kommt nicht ohne Budget für Google, Facebook und Co aus. Warum? Weil auch guter Content so gut wie möglich vertrieben und beworben sein muss. Dazu gehört auch, die Reichweite durch Ads zu erhöhen. Entscheidend ist, hinter Ads guten Content zu stellen, sonst ist die Promotion von Content genauso nervig wie Werbung. Richtig eingesetzt werden Ad-Kampagnen immer weniger wichtig, je weiter der Kaufprozess voran schreitet. Aber Aufmerksamkeit bekommt nur, wer auf sich aufmerksam macht.

6. Content Marketing ist kreativ

Als Content Marketer konkurrieren wir mit Medienproduzenten und anderen Internet-Usern um die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppen. Das kann nur funktionieren, wenn wir unsere Inhalte so aufbereiten, dass sie auffallen und im Gedächtnis haften bleiben.

Content richtig zu gestalten und zu verbreiten braucht neben Kompetenz in Journalismus und Storytelling eine Kreativ-Strategie. Gerade ein ständig präsentes Digitalangebot muss sexy sein und bleiben. Denn was bilden wir uns ein? Das Rezipienten einen Unterschied machen zwischen den Anbietern von Content? Sicher nicht. Schon gar nicht, wenn Institutionen dahinter stehen denen Finanzkraft unterstellt wird. Selbst User-Generated-Content unterliegt mittlerweile harscher Kritik. Die Qualitätsstandards setzten die Zielgruppe, das Medium und der Kanal. Beim Thema Kreativität kann Content Marketing viel von Werbung und klassischen Medien lernen, auch in der Produktion und besonders hinsichtlich des Production Value.

Gut umgesetzt braucht ein Content-Piece dann auch keine Ads mehr um gesehen und geteilt zu werden. Sogar die offensichtliche Präsenz von Logos ist möglich.

 

Content Marketing kann auch ohne große Budgets erfolgreich sein und funktioniert sogar für unsere kleinsten Kunden:
Vor vier Jahren kam der Förderverein Freibad Wilhelmshöhe zu uns. Das Freibad im Kasseler Stadtteil Wilhelmshöhe stand kurz vor dem Aus. Die Stadt hatte die Anlage verkommen lassen und das beliebte Schwimmbad sollte geschlossen werden. Das Totschlagargument: Für eine Renovierung sei kein Geld da. Das Schwimmbad befindet sich außerdem auf einem Grundstück, das attraktives Bauland abgeben hätte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Kein Sprint, ein Marathonlauf. Es musste eine Marketingmethode her, die die Mitglieder langfristig aufrechterhalten konnten. Eine Methode, die Anwohner, Aktivisten, Politiker und Entscheider aus der Wirtschaft gleichermaßen ansprechen würde.
Die Lösung: Eine neue Website, Facebook, Vorträge und Veranstaltungen. Diese Kanäle befüllt der Förderverein seit 2012 mit wertvollem, relevanten und konsistenten Inhalten. Mit Erfolg. Das Schwimmbad ist gerettet und wird in diesem Jahr nun endlich renoviert.

Unser Beitrag zur Rettungsaktion ist ein Film, den wir mit einfachsten Mitteln hergestellt haben. Er sollte Aufmerksamkeit schaffen und die Badbesucher an die Marke binden. So schließt er die Lücke zwischen Informationen, politischen Positionen und den Emotionen der Anwohner. Das Medium Film als Emotionsträger war die richtige Wahl.

 

Im Grunde ist Content Marketing keine neue Disziplin. Vielmehr kombiniert es die Kompetenzen vieler verschiedener Medienschaffender miteinander. Wir sollten Fachkompetenz auf dem Gebiet unserer Kunden und Kreativität miteinander verbinden und lang erprobtes Handwerk aus Journalismus, Fiction und Medientechnologie voll ausnutzen. Anstatt also verzweifelt zu versuchen uns voneinander abzugrenzen, sollten wir voneinander lernen.

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Chauvet Höhlen das Instagram der Steinzeit: Pferde – Thomas T. - Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

Instagram: 6 Tipps für den schnellen Einstieg

Kennen Sie die Chauvet-Höhlen in Frankreich? Dort verbergen sich die ältesten bekannten von Menschen gemalten Bilder. Obwohl sie zwischen 20,000 und 35,000 Jahre alt sind verstehen wir sie. Sie erzählen Geschichten von Gefahren durch wilde Tiere und vom Überlebenskampf unserer Vorfahren.

Heute haben wir Instagram. Die einfach zu nutzende Handy-App hat mittlerweile 300 Millionen Nutzer. Prominente, Unternehmen, Künstler und Hobbyfotografen aller Art.

Wir sind jetzt auch dabei. Genauer gesagt ich bin jetzt auch dabei und ich liebe es! Heute möchte ich meine persönliche Strategie teilen, mit der ich organisch eine Follower-Basis aufbaue. Und natürlich Beispiele zeigen, warum ich Instagram so toll finde.

IMG_20160207_212753IMG_20160206_184909IMG_20160206_183121Koenigsfilm jetzt auch auf Instagram: #mobilephotography

Diese vier Fotos aus unserer Instagram-Galerie habe ich mit meinem Handy gemacht und mit einer App bearbeitet. Meine aktuellen Lieblings-Apps sind Snapseed (Android/IPhone) und PhotoDirector (Android/IPhone).

Instagram gibt Unternehmen ein Gesicht und bietet die Möglichkeit Produkte attraktiv in Szene zu setzten. @generalelectric oder @starbucks zeigen, wie es geht.

Wir bei Koenigsfilm leben von Bildern und den Geschichten, die wir damit erzählen. Schöne Bilder und Geschichten sind unser Produkt. Wir denken in Bildern. Und das zu beschreiben, ist oft schwierig. Wir nutzen daher Instagram um die Welt um uns herum so einzufangen, wie wir in Bildern denken.

Instagram ist eine nie versiegende Quelle für Inspiration und den kreativen Austausch mit Gleichgesinnten. Jenseits von Katzenbildern und Selfies beherbergt Instagram eine Vielzahl von talentierten Fotografen, die hier ihre Kunst mit uns teilen.

Wenn Sie also eine spannende Dienstleistung oder ein Produkt zu vermarkten haben, dann ran an die Kamera und los geht’s!

1. Persönlich auf Instagram: auch als Unternehmen

Auch wenn @koefisocial zu Koenigfilm gehört war es uns wichtig das Instagram-Konto so persönlich wie möglich zu gestalten. Scheuen auch Sie sich nicht Ihren Namen mit anzugeben und seien Sie kreativ mit den 150 Zeichen, die für die Biografie zur Verfügung stehen. Besucher, die Ihre Galerie betrachten sollen sofort wissen wessen Foto ihnen gerade so gut gefällt.

2. Qualität zeichnet aus

„Amateure zeigen all ihre Fotos, Profis nur ihre Besten.“ Kevin Kuster (@kevinkuster)


Eine Regel der man folgen sollte. Wer auf Instagram gesehen werden will muss ein Mindestmaß an Qualität mitbringen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Fotos scharf sind, Linien wie der Horizont gerade, und Fotos nicht über- oder unterbelichtet sind. Die Bildgestaltung ist natürlich vollkommen frei.

3. Der #Hashtag-Wahnsinn

Reichweite ist auf Instagram gleichbedeutend mit kleinen roten Herzchen. Likes. Yeah, als hätten wir es gewusst! Erst durch Hashtags werden Fotos in Instagram suchbar und damit sichtbar für die Community.

Instagram liebt Hashtags. Anders als in Twitter kann man davon nie genug haben. Zu jedem Bild können bis zu 30 Hashtags hinzugefügt werden. Und das lohnt sich. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Hashtags gleichbedeutend sind mit vielen Likes. Wichtig ist nur, dass die Hashtags für das Bild relevant sind.

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Beschreibende #hashtags

Da Hashtags die einzige Möglichkeit sind ein Bild zu finden, sollten sie seinen Inhalt beschreiben. Das Bild oben habe ich mit #tasmania  #beach #flotsam #lowtide #sky und #branch getagged.

Story- #hashtags

Diese Art Hashtags nenne ich so, weil sie eine Emotion beschreiben, die ich mit dem Foto verbinde oder dessen Geschichte erzählen.  #ileftmyheart steht für die schönen Erinnerungen, die ich an diesen Ort habe und impliziert die Geschichte eines schönen Urlaubs, #naturelover macht das Foto für alle auffindbar, die auf der Suche nach schönen Landschaftsfotos sind.

Feature Accounts oder die kryptische #Hahstags

Wissen Sie auf Anhieb was #rsa_main #jj_forum_1465 oder #gloomgrabber bedeuten? Keine Sorge, da sind sie nicht alleine! Neben Prominenten und großen Marken gibt es eine weitere Gruppe von Meinungsbildnern in Instagram: Feature Accounts. Diese Accounts werden von Instagram Usern betrieben, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Dienst nach talentierten Fotografen zu durchforsten und deren Bilder auf ihren Konten zu präsentieren. Indem man ein Foto mit einem von diesen Gruppen ausgerufenen Hashtag markiert, macht man sie auf sich aufmerksam und kann sogar an täglich wechselnden Wettbewerben teilnehmen.

4. Der richtige #Hashtag

Instagram hilft dabei Hashtags ausfindig zu machen. Bildbeschreibende Hashtags können ganz einfach gefunden werden, indem man beginnt sie in der App einzutippen. Tippt man zum Beispiel #bea macht Instagram den Vorschlag #beach und zeigt gleich noch an, von wie vielen Usern der Hashtag verwendet wurde. Beliebte Hashtags sind gut, manchmal lohnt es sich aber einen weniger frequentieren Hashtag zu benutzen, da das eigene Foto dort nicht so schnell von den Beiträgen andere verdeckt wird.

Story-Hashtags und die beliebten Feature-Hashtags findet man am besten indem man von den alten Hasen lernt. Es lohnt sich gewissenhaft die Beschreibungen von Fotos durch zu gehen, die gefallen. Folgt man dann dem Link eines Hashtags kann man heraus finden, was andere Nutzer damit markiert haben. Beim Lesen der Bildbeschreibungen der Feature Accounts erschließt sich schnell, wie man an ihren Wettbewerben teilnehmen kann.

5. Caption – Die Bildbeschreibung

In Instagram geht es um Bilder, doch manchmal auch um ein bisschen Text. Viele Nutzer fügen ihren Fotos schöne Worte hinzu, manche erzählen die Geschichte der Bild-Entstehung, andere schreiben sogar Gedichte. Lesen lohnt sich, auch wegen der kreativen Hashtags. Denn Hashtags zu erfinden, ist auch erlaubt.

6. Kontinuität – Die eigene Sprache finden

south pier – by @jameasons –

south pier – by @jameasons – James

Nutzer werden in der Regel auf Sie aufmerksam, weil ihnen ein bestimmtes Foto gefällt. Versuchen Sie deshalb schnell, einen Stil zu finden, den Sie und Ihre Follower mögen. Besonders zu Beginn ist es wichtig, ein wenig zu experimentieren. Finden Sie heraus, welche Art Bild diejenigen Nutzer anzieht, die Sie sich für Ihre Galerie wünschen. Wie ein solcher Stil aussehen kann, lernt man am besten von erfahrenen Instagramern.

Bonus: Unsere Favoriten

Ich bin erst seit zwei Wochen in Instagram unterwegs und habe schon eine Menge spannender Galerien gefunden. Zwei davon, die unseren Followern gehören, möchte ich gerne mit Ihnen teilen. Gefunden habe ich Sie auf der Suche nach Fotos, die Geschichten erzählen.

 

good night – by @jameasons – James

good night – by @jameasons – James

@jameasons fängt Menschen, Orte und Stimmungen ein und gibt Ihnen einen ganz eigenen Look. Mir gefällt, dass er seine Motive nicht künstlich inszeniert. #streetphotography bedeutet, wie ein Dokumentarfilmer auf  Lauer zu liegen und auf den perfekten Moment zu warten. Das Leben liefert die besten Motive. Außerdem hat James ein Auge für Farbe und Licht. Highlights, die das Look and Feel seiner Bilder  besonders interessant machen.

Mein zweiter Favorit: @infamous.sevens. Eine weitere eindrucksvolle Galerie mit #streetfotography und #architecture. Er gibt seinen Bildern eine einzigartige Stimmung. Durch interessante Perspektiven lässt er alltägliche Orte besonders aussehen und Licht ist immer Teil der Geschichte und ein Farbenfest.

Statten Sie den beiden einen Besuch ab und folgen Sie ihnen. Es lohnt sich! Fotos sind nicht weit entfernt vom bewegten Bild. Auch in Ihrem nächsten Video lassen sich Geschichten mit Licht und Schatten, Gesichtern und Orten erzählen.

Nur nette Menschen

Instagram ist eine freundliche und höfliche Community. Bedanken Sie sich für Kommentare anderer Nutzer. Folgen Sie treuen und engagierten Followern zurück. Bleiben Sie immer freundlich, wenn Sie das Bild eines andern Nutzers kommentieren. So bleibt die Instagram-Erfahrung eine Bereicherung des Tages.

Sind Sie bereit Ihre Geschichte auf der Höhlenwand des Internets zu erzählen? Dann Treffen wir uns doch in Instagram @koefisocial! Wenn Sie jetzt noch Fragen haben zu Bildauswahl und Gestaltung, Hashtags, Netiquette und all den anderen Dingen rund um Instagram, freue ich mich, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen.

 

Übrigens! Instagram ermöglicht es seit dieser Woche mit mehr als nur einem Account eingeloggt zu sein. Es gibt jetzt also keine Ausreden mehr 😉

Noch Fragen? Ruft an oder hinterlasst einen Kommentar.

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Quelle Beitragsbild: Chauvet Hölen: Pferde – Thomas T. – Etologic horse study, Chauvet´s Cave Uploaded by FunkMonk, CC BY-SA 2.0, https-::commons.wikimedia.org:w:index.php?curid=16624436

 

Content Marketing - Wem das Schaf den Weg weist

Content Marketing – Wem das Schaf den Weg weist

Was Content Marketing 2016 von seinen Agenturen fordert

Paradox: Der Beginn der Umwälzungen im Content Marketing liegt im Jahr des Schafes. Im Jahr der Ruhe, der Harmonie und Kreativität – glauben jedenfalls die Chinesen und dauert noch bis zum 7. Februar. Vielleicht stimmt das Ja(hr), denn: Kein radikaler Wandel im Content Marketing ohne die innere Beteiligung der Agenturen und Dienstleister, Mitarbeiter, Führungskräfte und Agenturchefs. Geheult wird schließlich genug: „Uihuihuih, was kommt da auf uns zu!“ Besser gewusst haben es schon viele: „Das habe ich doch schon immer prophezeit!“. Ursachen sind schnell erkannt: „Auslöser sind die Konsumenten“. Ich meine: Diese Haltungen sind konservativ, weil sie die eigene Grundausrichtung nicht in Frage stellen. Was gerade auf Dienstleisterseite im Content Marketing geschieht ist zwar keine Disruption, aber ein Wandel, dessen Radikalität alles in Frage stellt und der vor allem – von uns selbst ausgehen muss! Wenn nicht, ist es schnell zu spät. Bei uns war 2015 der Zeitpunkt mit dem Schaf gekommen, Zeit für eine persönliche Einschätzung.

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Content Promotion beherrschen

Dieses Jahr hatte schon im Vorfeld einen brutalen Aufschlag. Thema: Content Promotion. Wir mussten mit ansehen, wie Filmproduktionen nicht mehr die Reichweiten der Vorjahre erzielten, obwohl sie qualitativ besser waren. Der Wettbewerb um die Zuschauer hatte zunächst schleichend und unbemerkt leichte Erosionsspuren hinterlassen, dann exponentiell gesteigert zugenommen und schlechte Ergebnisse verursacht. Ein Klassiker: Erst merkst Du nichts, kurz danach hast Du ein blaues Auge.
Die Schlussfolgerung ist offensichtlich: Wer Content produziert, muss nicht nur für erfolgreiche  Distribution, sondern auch Promotion sorgen. Das können wir jetzt inhouse leisten, ebenso wie den Schritt danach: konvertieren.

Zum eigenen Kunden werden

Zu Beginn des vergangenen Jahres drängte sich bei uns eine Fragestellung in den Vordergrund: Wieviel Content Marketing benötigen wir selbst, um unsere Ziele zu erreichen? Die Schätzungen gingen weit auseinander, das Ergebnis unserer Researcher war eindeutig: reichlich. Plötzlich waren wir umgeben von neuen, hausinternen Projekten, die Geld kosten und deren ROI wir schon im Voraus so genau wie möglich berechnet haben wollten: neuer Webauftritt, Social Media, Blog. Mit der Entscheidung für diese Projekte wurden wir in der gleichen Sekunde unser eigener Customer, führten uns selbst durch die Journey und können uns nun guten Gewissens weiter empfehlen. Wir erfanden uns neu und bauten neu auf: Content war da, Strategie stand, Produktion lief und läuft kontinuierlich, und Performance sichern wir ab. Es entstand eine Kultur des permanenten Infragestellens. Die können wir jetzt moderieren, aufrechterhalten und jedem weiter empfehlen.

Tanker sein oder Katamaran

Die Welt des Content Marketing in Deutschland hat 2015 zunächst die Elefantenhochzeit von Burda Creative plus KircherBurkhardt gesehen, danach folgten sogar zwei Dinosaurierhochzeiten: Medienfabrik Gütersloh plus G&J CE, außerdem Edelmann plus Ergo. Unserem eigenen Geschäft als schneller, agiler Dienstleister soll diese Konzentration in Zukunft nicht schaden. Gegen Mitte des Jahres mussten wir uns deswegen erneut in Teilen abschaffen und neu erfinden. Unsere Welt ist digital, die Welt unserer Kunden ist es aber nicht nur. Das gesamte Spektrum des Content Marketing und Corporate Publishing decken wir jetzt zusammen mit unseren Partnern ab. Ich glaube die Zukunft der Agenturen liegt in der Entscheidung: Tanker sein oder Katamaran-Flotte, Big Player oder agiles Spezialistennetzwerk. Eindeutig, wer schneller ist. Wer besser ist, wird man sehen. Das hängt auch davon ab, ob die interneren Teams mitziehen, ob jeder Einzelne bereit ist, sich selbst neu zu erfinden.

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Den Feueraffen raus lassen

Am 8. Februar beginnt das Jahr des Feueraffen, geprägt von Ansporn, Siegeswillen und dem Anspruch, jede zwischenzeitliche Niederlage in einen Sieg zu verwandeln. Das glauben jedenfalls die Chinesen. Viel Erfolg also in 2016! Und gern schon ab dem 1. Januar.

4 Fragen die weiter bringen

Die Fragestellung für 2016 erscheint übersichtlich: Wo ist Deine schwächste Stelle? Was wäre, wenn Dich dort jemand angreift? Kannst Du Dich selbst dort angreifen? Bist Du bereit, Dich grundsätzlich in Frage zu stellen und neu zu erfinden?

Was glauben Sie? Was fordert Content Marketing von seinen Agenturen?
Schreiben Sie mir. Ich freue mich auf eine Diskussion.

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Film-Klassiker & Content Marketing Teil 2

10 Film-Klassiker, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte

Teil 2 – Von Helden, Schönheit und Mut

 

Abgucken von Hollywood ist erlaubt und kann vielen Filmproduktionen im Content Marketing helfen. Die Budgets sind zwar nicht mit denen der Film-Klassiker zu vergleichen, Kreative und Produzenten arbeiten aber genauso engagiert für einen erfolgreichen Film. Sie nutzen die gleichen Prinzipien. Im ersten Teil präsentierten 5 Film-Klassiker die Themen Timing, Plots und Szenenbild. Hier die nächsten 5 herausragenden Filme, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte.

Helden – Slumdog Millionaire

Jeder Film braucht einen Helden. Mit Held ist kein Krieger gemeint. Ein Held kann auch ein Stotterer sein („The Kings Speech“). Die Reise des Helden ist Teil der besten Geschichten in allen Kulturen. Egal ob in Berlin oder Bombay. Und wenn dann noch die perfekt passende Dosis Pathos dazu kommt, entsteht daraus ein erfolgreicher Film wie „Slumdog Millionaire“. Aus dem Slum in die Bettelbande, von dort in die TV-Show – Jamal hungert, wird gefoltert, verprügelt, getreten, und schlägt sich durch, bis er die Liebe seiner Kindheit wieder findet: Latika. In diesem Moment ist die Heldenreise beendet, wie der Film, der aus vielen Miniatur-Heldenreisen besteht. In einer wird Jamal in Sekunden vom Straßenjungen zum gut verdienenden und cleveren Tour-Guide…

Sound – Matrix

Dieser Film ist berühmt für die Bullet-Time-Effekte. Kampfszenen in denen Neo und Agent Smith waagerecht in der Luft stehen bleiben, während die Kamera um sie herum fährt. Daran erinnert sich jeder Zuschauer, der „Matrix“ gesehen hat. Erinnert man sich an Soundtrack, Sound-Design und Ton-Schnitt? Eher nicht, obwohl es den Sound-Designern gelang, das Geräusch fliegender Pistolenprojektile zu „verbiegen“, identisch zum biegen der Zeit in den Bullet-Time-Szenen. Man kann sogar behaupten: Der Sound macht den Film. Wer’s nicht glaubt, sehe sich diese Szene ohne Ton an… Zwei Oscars verlieh die Academy für „Bester Tonschnitt“ und „Bester Ton“. Selbstverständlich nicht nur für die großen Effekte, sondern für den Gesamteindruck. Dazu gehören eben auch Details die nicht teuer sind, aber den Unterschied machen, wie das Unheil verkündende Rascheln der Zeitung im U-Bahnhof…

Zeit – Der Pate

Drei Minuten lang ist die Eröffnungseinstellung dieses Films. Drei Minuten ohne Schnitt. Drei Minuten lang erzählt ein italienischer Geschäftsmann vom Schicksal seiner Tochter, die überfallen wurde. Am Ende flüstert er dem Paten seinen Rachewunsch ins Ohr. Drei Minuten. Ohne Schnitt. Zeit bekommt eine neue Dimension in Francis Ford Coppolas „Der Pate“. Er nutzt sie aus bis zum letztmöglichen Moment. Die scheinbar nicht endende Kamerabewegung zieht den Zuschauer förmlich in das Geschehen hinein. Handbewegungen in dieser Einstellung sind spärlich und langsam und verstärken den Sog. Zum Zeitpunkt des Umschnitts auf das Gesicht von Don Corleone kommt man schon nicht mehr von diesem Film los…

Schönheit – Tiger and Dragon

Ästhetik ist das Werk des Director of Photography. Peter Pau heisst der Mann, der „Tiger and Dragon“ zu dieser Schönheit verholfen hat, und damit einen Oscar gewann. Der Film von Ang Lee ist eine Komposition anmutiger Bildern, die sogar Kampfszenen zu Gemälden machen. Dabei beeindruckt der Film nicht durch üppige Ausstattung wie das „Grand Budapest Hotel“. Im Gegenteil. Die Reduktion auf das Notwendige macht die Kameraarbeit noch wichtiger. Martial-Arts-Ästhetik, schwebende Kämpfer, fliegende Schwerter, fliessende Bewegungen: Beeindruckend wie die Kamera ein Teil dieser Welt wird, wie sie Sinnlichkeit und Schönheit multipliziert. Und das unaufdringlich, als gäbe es sie nicht. Die Originalversion in Chinesisch ist eine der schönsten Kampfszenen im Film …

Mut – Russian Ark
Sie hatten noch einen Versuch. Für eine Kamerafahrt reichte die Kapazität des Festplattenrekorders noch. Aber diese Fahrt war lang. Sehr lang. Sie führte in 90 Minuten durch 35 Räume an 1500 Schauspielern und Komparsen vorbei. Ein Film in einer Einstellung, in einer Streadicam-Fahrt – so etwas hatte noch niemand gewagt. „Russian Ark“ ist der erste Spielfilm, der in nur einer Einstellung gedreht wurde. Solch eine Produktion erfordert ungeheuren Mut und handwerkliche Präzision, um das Risiko beherrschbar zu machen. Ohne Mut keine herausragenden Filme.„Russian Ark“ verlangte penible Arbeit in der Konzeptionsphase und Produktionsvorbereitung. Regisseur Alexander Sokurow und Kameramann Tilman Büttner („Lola rennt“, „Der Untergang“) mussten nicht nur ein passendes Drehbuch für einen Film ohne Schnitt entwickeln. Sie mussten für den Film ohne Schnittmöglichkeit viel Lichttechnik verstecken. Proben in der Eremitage in St. Petersburg gab es nicht. Am Tag des Drehs musste alles funktionieren…

 

Was Content Marketer von Film-Klassikern lernen können:

– Helden inszenieren, egal ob Menschen oder Produkte
– Sound gestalten, der pusht jeden Film
– Zeit nutzen, dehnen oder komprimieren
– Schönheit wollen, und so produzieren
– Mut haben, und auf den des Kunden hoffen

Interesse an Teil 1 zu Szenenbild, Plots und Timing?
Welche Film-Klassiker würden Sie empfehlen? Schreiben Sie mir.

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Film-Klassiker und was man im Content marketing daraus lernen kann

10 Film-Klassiker, die jeder Content Marketer gesehen haben sollte

Teil 1 – Von Timing bis Szenenbild

Filmproduktionen im Content Marketing haben nicht das Budget der Film-Klassiker, dafür aber genauso engagierte Kreative und Produzenten an ihrer Seite. Und die erreichen ihre Erfolge nach den gleichen Prinzipien. Abgucken von Hollywood ist erlaubt und hilft.

Timing – One, Two, Three

Timing ist nicht alles, aber hilft jedem Film. Wenn jemand uns Nachhilfe in Timing geben darf, dann Hanns Lothar und James Cagney in „Eins, Zwei, Drei“. Sie spielen, wie der Titel es verlangt. Die Dialoge sind auf den Punkt geschrieben und von den Schauspielern mit dem Glanz perfekten Timings versehen. Und Timing ist nicht nur Tempo. Legendär der Auftritt von Schlemmer. Der Film ist ein Meisterstück von Billy Wilder, denn die Rasanz zieht sich durch den ganzen Film. Ein Coca-Cola-Geschäftsführer versucht in Berlin die Tochter seines Bosses davon abzubringen, einen Kommunisten zu heiraten. Zunächst muss sich der Manager aber an Deutschland im Jahr 1961 gewöhnen…

Brüche – Skyfall

Dass Helden zu Beginn eines Films sterben, funktioniert nur bei Game of Thrones. Und dann auch nur, weil schon neue Helden aufgebaut sind. Darf James Bond sterben? Nein. Oder besser: zumindest nur vorübergehend. In „Skyfall“ glaubt man nur Sekunden daran, dass Bond tot ist. Er wird auferstehen, irgendwie. Aber wie? 007 kehrt zurück als Trinker, der zu langsam für den Job geworden ist und die Tests beim MI6 nicht besteht. Peinlich. Und deswegen großes Kino. Unversehrte Roger-Moore-Gesichter nach einer minutenlangen Schlägerei kann kein Publikum mehr sehen. Ein Held ist erst dann einer, wenn er etwas verliert, wenn er einen Preis zahlen muss, wenn er – Brüche hat. Und es uns zeigt …

Plot – Pulp Fiction

Plot. Man könnte auch sagen: Überraschung. Der Plot verändert die Vorstellung der Zuschauer davon, wie sich die Story weiter entwickelt. Jeder Film hat Plot-Points, aber auch jede gute Szene. Die Story ändert danach ihre Richtung hin auf ein bisher unbekanntes Ziel. Genauso wie Jules und Vincent in „Pulp Fiction“ ihr Fahrtziel ändern müssen. Schuld daran ist ein Hubbel in der Straße. Und diese Bodenwelle wiederum ist Schuld am Tod von Marvin, einem Komplizen. Und wenn ich so weiter schreibe, entsteht nie ein Plot-Point. Deswegen hier ein Ausschnitt aus einem grotesken Film, dem wir aber immer glauben, weil Quentin Tarrantinos absurde Plots die Story permanent in eine unerwartete Richtung treiben…

Dramatisierung – All the President’s Men

Knarzende Kellertreppe in einem schaurigen Motel – ist spannend. Duell in der Westernstadt – spannend. Riesenwelle vor Fischkutter – auch spannend. Aber eine Unterhaltung in einem Parkhaus? Ein Film über zwei Journalisten holt vier Oscars?! Wie ist das möglich? Weil „All the President’s Men“ fast ohne Dramatisierung auskommt, und dennoch Spannung aufbaut – durch fein dosierte Inszenierung. „Just follow the money!“ raunt Deep Throat in der Tiefgarage. Sein Gesicht sieht man nie. Dennoch entsteht eine knisternde Spannung. Schafft es Journalist Woodward den entscheidenden Tipp vom Informanten zu bekommen, um die Machenschaften der Republikaner im Wahlkampf aufzudecken? Als der Film 1976 Premiere hatte, waren Watergate, Washington Post, Woodward und Bernstein schon Legende. Und dennoch ist „Die Unbestechlichen“ spannend bis zum Schluss. Wie Journalismus eben sein kann, wenn man auf Mätzchen verzichtet, wo sie nicht passen…

Szenenbild – Grand Budapest Hotel
„Our task was to find a great old hotel, and build a production around that“, sagt Wes Anderson über die Produktion des „Grand Budapest Hotel“. Das grandiose Szenenbild und Kostümdesign entführt in eine eigene Welt und ist made in Görlitz, Germany. Szenenbild im Content Marketing? Ja. Das Prinzip bleibt, egal wieviel Budget im Spiel ist. Ein gut überlegtes Szenenbild unterstützt die Botschaft des Films oder zerstört sie. Allein das Aufräumen des Vorstandsschreibtisches im Hintergrund eines Interviews kann das Szenenbild erheblich verbessern. Für das „Grand Budapest Hotel“ ist Anderson natürlich den entgegen gesetzten Weg gegangen. Welchen, erklärt er selbst…

Was Content Marketer von Filmklassikern lernen können:
– Timing etablieren, im Bild und in der Montage
– Brüche erlauben, die machen das Publikum neugierig
– Plots entwickeln, am besten mehrere
– Dramatisierung überprüfen, weniger ist mehr
– Szenenbild beachten, auch ohne Budget

In der kommenden Woche Teil 2 mit Helden, Filmmusik, Schönheit, Mut und Zeit
Welche Film-Klassiker würden Sie empfehlen? Schreiben Sie mir.

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Redaktion Journalisten und Marketer

Journalisten und Marketer: Ähnlicher als gewollt! [BLOG]

Old School ist das nächste große Ding [Gastblog]

Es gibt zwei Berufsgruppen, die traditionell nicht gut aufeinander zu sprechen sind, Journalisten und Marketer. Dabei haben beide Gruppen mehr Gemeinsamkeiten, als den einen lieb und den anderen bewusst sein mag. Zum Beispiel: Ein mieses Image. Und: Eine einzige Chance, in Zukunft nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Aber der Reihe nach.

 

Gemeinsamkeit 1: Beide Berufe sind entzaubert.

Im Ranking der angesehensten Berufe landen Journalisten und Marketer regelmäßig auf den hintersten Plätzen, gerade mal noch vor Versicherungsvertretern und Politikern. Dem Selbstverständnis beider Berufsgruppen tut das keinen Abbruch. Die einen sehen sich als unverzichtbare Weltenerklärer, die anderen als smarte Verbraucherflüsterer. Da ist einiges zu optimieren bei der Selbst- und der Fremdwahrnehmung.

 

Gemeinsamkeit 2: Beide Berufsgruppen haben einen neuen Chef, den Nutzer.

Über dieses Internetz hat sich ein neuer Bestimmer in das Leben der Inhaltsanbieter geschlichen, der Nutzer. Der Nutzer ist ein ungnädiges Wesen. Wenn ihm etwas nicht gefällt, wird er zum Troll und behauptet: „Ich bin das Volk!“ Oder er bleibt einfach weg, für immer.

Journalisten und Marketer haben einen neuen Chef, den Nutzer

ems – (c) Thomas Knetsch

Gemeinsamkeit 3: Der Chef hat ADHS.

Was waren das noch für Zeiten, als es gerade mal drei Fernsehsender, ein paar Radiosender und eine Handvoll wichtiger Zeitungen gegeben hat. Da hat man mit einer Anzeige, mit einem Beitrag gleich tausende von Menschen erreicht. Und heute? Da gibt es hunderte von Sendern und Mediatheken, es gibt YouTube und dieses Facebook. Kein Wunder, dass der Chef zwischen knalligen Überschriften und bunten Bildern hin- und herspringt wie ein hyperaktiver Teenie mit Aufmerksamkeits-Störung. Mit Ausdauer und Treue hat er´s gar nicht mehr.

 

Gemeinsamkeit 4: Der Chef macht´s sich selbst.

Manche Journalisten und Marketer geben sich inzwischen mehr Mühe als früher, aber auch sie können den Chef nicht davon abhalten, immer öfter selbst den Weltenerklärer und Verbraucherflüsterer zu spielen. Er schreibt Buchrezensionen bei Amazon, kommentiert das Weltgeschehen bei spiegel.tv und veröffentlicht halbe Reisereportagen bei ab-in-den-urlaub.de. Bei Facebook und Twitter führt sich inzwischen jeder wie ein Influencer auf. Das Geschäftsmodell der hauptamtlichen Inhaltsanbieter und Einflussnehmer ist ramponiert.

 

Gemeinsamkeit 5: Journalisten und Marketer sind käuflich.

Journalisten sehen gern auf Marketer herab, weil die ja ihre Texte, Bilder und Infos gegen Geld verbreiten und nichts anderes sind als die Stimme ihrer Herren. Ja und?

Marketer geben im besten Fall Unternehmen, Verbänden und Menschen eine Stimme, die etwas Sinnvolles anzubieten haben, aber keine Kommunikations-Profis sind. Weswegen sollten sie das unentgeltlich tun? Und auch Journalisten arbeiten ja nicht ehrenamtlich. Sie brauchen das Geld und das Wohlwollen von Werbekunden und Käufern, von Politikern und Interessenvertretern. Und so finden immer wieder Beiträge Eingang in den redaktionellen Teil, die – na, sagen wir: nicht direkt aus journalistischen Erwägungen heraus entstanden sind.

Journalisten und Marketer sind Getriebene

ems – (c) Thomas Knetsch

Gemeinsamkeit 6: Journalisten und Marketer sind Getriebene.

Nicht genug, dass die Anbieter von Inhalten den Nutzern heute hinterjagen müssen, hinzu kommt, dass sich die Spielregeln dafür auch noch dauernd ändern. Hier ein neues Werkzeug, da ein neues Endgerät. Sehr unübersichtllich das Ganze, sowohl für Journalisten als auch für Marketer.

Also sollen sich beide Berufsgruppen gleich zusammenschmeißen, gegenseitig ihr Leid klagen und die Sinnfrage stellen? Gemach, gemach. Es gibt ja nicht nur Gemeinsamkeiten.

Der feine Unterschied: Journalisten und Marketer verfolgen unterschiedliche Ziele. Die einen wollen die Welt möglichst wirklichkeitsgetreu beschreiben, die anderen die Wirklichkeit im Sinne ihrer Auftraggeber in ein eigenes Licht setzen. Beides ist legitim, und beides kann nützlich sein. Aber beides funktioniert in Zukunft nur noch dann, wenn Journalisten und Marketer dem Chef nicht länger mit hohlen Sprüchen, halbgaren Geschichten und Lügenmärchen kommen.

Gemeinsamkeit 7: Beide Berufsgruppen müssen sich ganz old school auf Relevanz und Ethik besinnen.

In Zeiten von Multimedia-Kanälen mit Kommentarfunktion und Sozialen Netzwerken kommt keiner mehr mit Lieblosigkeit und verdrehten Wahrheiten durch. Die Netzgemeinschaft spießt gnadenlos jeden Fehler auf, prangert Widersprüche an und straft jeden ab, der Zeit stiehlt und Unfug behauptet.

Wer heute professionell Inhalte herstellt und verbreitet, muss sich mehr noch als früher fragen: Was bringt das dem Nutzer? Erfährt der eine wertvolle Neuigkeit? Hilft ihm das, sich in seinem Leben zu orientieren? Amüsiert ihn das, berührt ihn das? Und schafft das eine Grundlage für Sympathie und Vertrauen, damit er auch in stürmischen Zeiten zu mir hält?

Journalisten und Marketer verkaufen heute „Storytelling“ als großes Ding. Das ist ein hübscher neuer Begriff – und in Wahrheit ein alter Hut, weil Storytelling nichts anderes ist als die Besinnung auf lang vernachlässigte Tugenden.

 

Mein persönliches Fazit: In diesem Internetz kann heutzutage grundsätzlich jeder seine Stimme erheben und eine Welle oder einen Sturm auslösen. Langfristig Erfolg haben aber nur Anbieter, die verlässlich relevante Inhalte liefern und sich durchgängig ethisch einwandfrei verhalten.

Mehr zu Journalismus und Content Marketing?
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Titelbild: ems - (c) Raphael Knop

Michael Neugebauer arbeitet leidenschaftlich gern für Professionalität, Relevanz und Ethik, auf allen Seiten.
Er ist Fortbildungsleiter der Medienschule ems. Das Kerngeschäft ist die Ausbildung von journalistischem Nachwuchs.
Heutzutage sind im Marketing-Bereich vergleichbare Fähigkeiten gefragt und aktuell dringend gesucht. Die ems bietet mit Start am 2.Mai 2016 zum ersten Mal ein einjähriges Traineeprogramm für Content Marketing Producer an, unterstützt vom Fachverband content marketing forum cmf und in Zusammenarbeit mit namhaften Agenturen.

 

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Die Brücke zwischen Games und Content Marketing

Games und Content Marketing – Let’s Play

6 Dinge, die Content Marketer von Games lernen können

 

Wenn wir als Content Marketer Geschichten erzählen denken wir nicht nur über das „Was“, sondern mindestens genauso viel über das „Wie“ nach. Zeit also sich mal wieder etwas Inspiration zu holen.

Auf dem diesjährigen Gamescom Kongress ging es auch um Storytelling. In Sachen Engagement sind Spiele ein interessantes Medium. Wie TV, Radio, Webseiten oder Zeitung sind sie geschaffen, um uns zu unterhalten. Und Games sind gut darin.

Fast die Hälfte aller Deutschen spielt digitale Spiele. Tendenz steigend. Ein Grund für diese Beliebtheit ist der Umgang von Games mit Storytelling und Emotionen. Zwei Komponenten, die Games und Content Marketing gemeinsam haben und über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Spiele sind Content, der uns total in den Bann zieht

Schauen Sie sich dieses Foto an:

 

Haben Sie manchmal das Gefühl, dass die Zielgruppe, mit der sie zu reden versuchen, Sie genauso anschaut?

So sehen wir aus, wenn wir Content konsumieren. Die Menschen auf dem Foto schauen Fernsehen. Anteilnahme sieht anders aus. Dabei muss der Content, den Fernsehen uns liefert nicht einmal schlecht sein. Immerhin entscheiden wir uns ihn anzusehen.

Kunden sollten so auf Games und Content Marketing reagieren

http://www.mrtoledano.com/gamers/03

Games und Content Marekting : So sieht ein begeisterter Gamer/Kunde aus

http://www.mrtoledano.com/gamers/04

 

Diese Gesichter zeigen Menschen beim Spielen eines Videospiels. Die Gamedesignerin Jane McGonigal beschreibt das Spielen eines Spiels als den freiwilligen Versuch, unnötige Hindernisse zu überwinden. Und tatsächlich enthalten viele Spiele Mechanismen, die wir im echten Leben als unangenehme Arbeit empfinden würden. Spieler verbringen viel Zeit damit Dinge zu sammeln, eine Vielzahl von Methoden immer wieder aufs Neue zu testen und die immer gleichen Gegner für eine bestimmte Belohnung zu bekämpfen. Der Unterschied zwischen Arbeit und Spiel ist die Geschichte, die die Tätigkeit umgibt. Das Storytelling eines Games lässt unsere Entscheidungen bedeutsam genug erscheinen, dass wir uns emotional darauf einlassen.

 

Der Schlüssel sind Emotionen.

Wir kennen den Effekt, den Games auf uns haben aus eigener Erfahrung. Die Maus fest umklammert, den Blick fest auf den Bildschirm gerichtet, alles andere ausgeblendet. In Spielen erlebte Emotionen fühlen sich genauso real an wie im „Real Life“. Der Gewinn der Weltmeisterschaft an der Konsole fühlt sich an, als hätten wir gerade ein Fußballspiel auf dem Platz gewonnen.

Einige der Erzähl-Techniken lassen sich auf das Storytelling im Content Marketing übertragen:

 

  1. Identifikation mit den Protagonisten

Games und Content Marketing benötigen die Identifikation mit einem bestimmten Charakter, um uns näher an die Geschichte zu bringen. Games sind darin besonders stark, weil wir nicht nur die Geschichte eines Charakters miterleben, sondern selbst Teil der Geschichte werden und so selbst fühlen, statt nur mit zu fühlen. Übertragen auf Content Marketing heißt das, glaubwürdige und interessante Charaktere anzubieten, mit denen unsere Zuschauer sich identifizieren können. Dazu muss kein fiktionaler Charakter oder ein Maskottchen erfunden werden. Ein überzeugender Mitarbeiter oder Kunde können ebenso Fläche für Identifikation bieten.


Identifikation mit der Hauptfigur: Joel and Sarah in „The Last of Us“

 

  1. Die Geschichte untereinander weitererzählen

In Multi-Player-Games finden sich große Gruppen von Menschen in ihrer digitalen Welt zusammen, um gemeinsam eine Herausforderung anzugehen. Oft hat dabei jeder eine spezifische Aufgabe und trägt mit seinen Fähigkeiten zum Erfolg der Gruppe bei. Jeder Teilnehmer wird gebraucht und kann gleichzeitig nur in der Gruppe zum Erfolg kommen.

Als Content Marketer können wir unseren Online-Communities Storylines geben, die sie gemeinsam entdecken können. Inhalte können gegenseitig geteilt werden, Empfehlungen ausgesprochen werden oder Informationen zu einem neuen Thema hinterlassen werden, die anderen weiterhelfen. Manche Spiele haben ihre Fans dazu veranlasst ganze Wikis mit Hintergrundinformationen und Spekulationen zu füllen. http://de.wow.wikia.com

So werden die Lücken zwischen den einzelnen Erzählsträngen in den unterschiedlichen Medien gefüllt und zusammengefasst. Cross-Media mit Beteiligung der Community – so wie in diesem Video, indem ein Aspekt der WoW-Welt zusammengefasst wird.

Game & Comic: Aus beiden entsteht in diesem Video die ganze Story

 

  1. Einfluss nehmen auf den Verlauf der Geschichte

Computerspiele haben die Art und Weise, wie wir Storytelling konsumieren demokratisiert. Spieler nehmen direkt an der erzählten Geschichte teil und haben Einfluss auf ihre Entwicklung. Spannend daran ist, je interaktiver das Storytelling, desto komplexere Geschichten können erzählt werden. Interaktivität lässt uns tiefer in den angebotenen Content eintauchen und macht ihn, auf Grund seiner Variabilität, interessanter.

Content Marketing kann Geschichten entwickeln, die von der Community vorangetrieben wird. Durch Informationsaustausch können Nutzer sich einen Charakter oder eine Storyline erschließen, über Fortsetzungen spekulieren und Geschichten selbstständig weitererzählen. Als Storyteller können wir ihre Ideen aufgreifen und verarbeiten, Erkennen wofür sie sich unsere Zielgruppen besonders interessieren und mehr zu diesem Thema anbieten.

 

  1. Nicht alles sofort erzählen

Gute Geschichten sind dicht genug um sie über einen längeren Zeitraum und mehrere Kanäle hinweg auszudehnen. Episodisches Erzählen motiviert auf einen Kanal zurück zu kehren. Serie können Beiträge von verschiedenen Personen zu einem Thema, verschiedene Aspekte eines Themas oder verschiedene Inhalte in einer wiedererkennbaren Form. Entscheidend ist, Zusammenhänge erst nach einer Gewissen Zeit preis zu geben. Das schafft Spannung. In Games und Content Marketing gleichermaßen.

Ein Blick zurück: Charaktere in „The Walking Dead“ geben Einblick in Zusammenhänge

 

  1. Den Nutzer entdecken lassen

Schicken Sie Ihre Nutzer auf eine Reise durch Ihre Kanäle. Und verbergen Sie Teile Ihrer Geschichte hinter interessanten Herausforderungen oder bauen Sie Cliffhanger in Ihre Inhalte ein. Inhalte können auch über mehrere Kanäle ausgebreitet werden und ergeben erst nach dem Besuch des gesamten Angebots ein weiteres großes Bild. Vielleicht ist der Verlauf einer Geschichte auch scheinbar anders, je nachdem, von welcher Seite ein Nutzer sich ihr nähert.

Sieben Interviews -eine Frau: Entdecke „Her story“ – Trailer“

 

  1. Den Mehrwert der Inhalte steigern

Wichtig bei alle dem: es muss sich lohnen. Belohnen Sie Ihre Nutzer in Games und Content Marketing indem Sie mit fortschreitende Geschichte einen Mehrwert anbieten. Das kann ein preisgegebenes Geheimnis am Ende einer Videoserie sein, die Offenbarung eines Charakters oder ein Blick hinter Ihre Kulissen.

 

Spiele sind erfolgreich, weil wir aktiv an ihrer Story teilhaben können. Als Content Marketer können wir unser Storytelling und unsere Kanäle für unsere Nutzer öffnen. Ihre Interaktion führt nicht nur zu neuen Erkenntnissen und Ideen für weitere Inhalte, sondern bringt sie näher an unser Angebot heran.

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Zukunft Video

7 Antworten zur Zukunft von Video im Content Marketing

Die Zündung der Disruption wird vom Erzählen kommen

 

Das disruptive im Bewegtbildmarkt wird nicht von der Technik getrieben.
Es wird aus der Kreation kommen, es ist sogar schon da, aber keiner merkt es. Dazu später mehr. Zunächst aber die Frage: Warum merkt es kaum jemand?

Antwort Eins. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.
Dienstleister und Agenturen, die ursprünglich aus der gedruckten Welt des Corporate Publishing kommen, verfügen nicht über ausreichend Know-how für den Bewegtbildeinsatz im Content Marketing. Wie sollten sie auch. Woher sollte das Wissen kommen? Kein Filmregisseur würde es wagen dem Chefredakteur eines Magazins Tipps zu geben, kein Filmproduzent würde einem Verleger sagen, wie man eine Zeitung macht.
Umgekehrt erleben wir das aber leider im Content Marketing. Die Erklärung ist einfach. Jeder der Filme sieht, glaubt auch zu wissen, wie man sie macht. Dadurch werden die Filme schlechter und die Auftraggeber nicht schlauer. Leider. Dennoch sehe ich eine Entwicklung. Kunden kommen auf uns zu und sagen: „Macht uns fit! Bringt uns mindestens die Basics bei. Damit wir Euch Kreative verstehen. Dann verstehen wir vielleicht, warum man erst ein Drehbuch braucht um eine Produktion zu kalkulieren. Und wozu ein Grader gut ist!“ Also zusammengefasst: Immer mehr Content Marketing Dienstleister sind bereit zu akzeptieren, dass sie nicht alles (wissen) können. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.

Zukunft_Video_TVStudio

Auf den Medientagen in München in der vergangenen Woche haben wir unter dem anachronistischen Titel „Kein Content Marketing ohne Bewegtbild?“ diskutiert und die Frage beantwortet, ob Bewegtbild schon zum Medienrepertoire des Content Marketing gehört.

Antwort Zwei. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.
Ja, natürlich. Und wenn nicht, liegt das nicht an der Qualifikation des Mediums für eine erfolgreiche Kommunikation. Wenn nicht, müssten sich Kunden und Agenturen fragen: Wie lange können wir es uns noch leisten darauf zu verzichten? Ich will hier keine Zahlen anführen zum Thema warum Bewegtbild wirkt. Die kennen wir alle. Die sind eindeutig. Wir müssen gleichzeitig aber auch fest stellen: Bewegtbild kann nicht alles. Wer das Gegenteil behauptet, arbeitet unseriös. Beispiel Recruiting. Eine Stellenanzeige, egal ob analog oder digital, kann man durch Film nicht ersetzen. Warum? Weil es langweilig ist, sobald Film Dinge kommunizieren soll, für die er nicht gemacht ist, nämlich eine faktische Beschreibung. Sobald Emotion ins Spiel kommt, sobald Geschichten erzählt werden müssen, ist Film der Champion. Insofern hat Video seinen festen Platz im Medienrepertoire des Content Marketing. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.

Na, dann lassen wir schnell noch einen Film machen, ist dann oft die Denke. Wenn noch Budget übrig ist? Wieso nicht? Vorsicht, hier wird Geld verbrannt. Wurde Video denn nicht schon beim Aufsetzen der Content Strategie mit eingeplant?

Antwort Drei. Bewegtbild-Agenturen schon beim Aufsetzen der Content Strategie an den Tisch holen.
Meine Gegenfrage: Gibt es denn eine Content Strategie beim Kunden? Das wissen wir ja aus Umfragen z.B. des Content Marketing Forum cmf: Viele Unternehmen brauchen da Unterstützung. Und natürlich wird Video inzwischen eingeplant. Leider aber oft für die falschen Aufgaben. Auch hier stellen wir fest, dass Kunden und auch Agenturen zu wenig über die Möglichkeiten von Bewegtbild wissen. Wir Film-Produzenten wissen aber ganz genau, an welcher Stelle der Customer Journey welches Video-Format erfolgreich ist. Man muss uns nur früh genug mit an den Tisch holen.

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Dienstleistern und Auftraggeber im Content Marketing wollen messbare Ergebnisse. Und sie wollen Erfolg! Lassen wir mal die KPI-Definitions-Diskussion beiseite. Sind denn Content Distribution und Promotion überhaupt eingeplant?

Antwort Vier. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.
Bei einigen Bewegtbild- und Filmagenturen gehören Distribution und Promotion zum Leistungspaket dazu, bei den meisten aber nicht. Video, Film, Bewegtbild, egal wie man es nennt, sind ja kein neues Medium. Seit es öffentliche Vorführungen gibt, die erste im kommerziellen Kino 1895 in Berlin, entscheiden Zuschauerzahlen. Erfolgsdruck kennen wir, dass unsere Produkte gute Ergebnisse erzielen müssen, sind wir gewohnt. Was wir aber lernen mussten – und insofern sehe ich Video da in einer Reihe mit anderen Medien – ist, dass wir inzwischen den Zuschauer zum Film bringen müssen. Video an sich ist ja keine Content Promotion wie 1895. Video braucht unbedingt Promotion. Insofern haben sich Kreation und Produktion gewaltig verändert, und wir stehen erst am Anfang. „Spray and Pray“ war gestern. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.

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Distribution und Promotion müssen natürlich einer Strategie folgen und verursachen Aufwand und Kosten, die ab heute als notwendiger Teil der Produktionskosten angesehen werden sollten. Ohne Kamera kein Bild, ohne Promotion keine Zuschauer. „Dann wird Bewegtbild ja noch teurer!“ unken diejenigen, die vor jeder Konzeption schon wissen wollen, wieviel ein Film kostet.

Antwort Fünf. Den Aufwand für eine Produktion können wir präzise bestimmen.
„Ich mach’ Ihnen das kostenfrei“, ist meine Antwort. Jetzt und hier, oder dort, von wo Sie mich erreichen. Dann hole ich meine 4K-Kamera raus und los geht’s (ist ein iPhone 6s). Eine Einstellung, Schuss, fertig ist das Video. OK. Sie möchten noch eine andere Einstellung. Machen wir. Ach, und auch noch einen Schuss vom Firmengelände, Tonstudio, Krankenhaus, oder der Großbaustelle. Da kommen wir dann in die Kosten. Drei Einstellungen benötigen mehr Zeit und müssen montiert werden. Schneiden kann ich im Telefon, ist aber auch Zeitaufwand. Dann möchten Sie noch Musik, Sound-Design und einen Sprecher? Die müssen natürlich bezahlt werden und dann wird klar: eine hochwertige Projektdokumentation ist mit Aufwand verbunden. Den kann man ganz präzise bestimmen, aber nicht vorhersehen. Im Gegensatz dazu. Wir produzieren auch einen Kinospot für 5000 Euro. Kein Problem.

Dann ist ja doch alles nicht so schlimm mit diesem Bewegtbild. Da kann man dann ja auch mal was produzieren lassen. Und je mehr Dienstleister, desto niedriger die Preise, oder? Der Moderator erwartet eine Antwort, die das Wort „Preisverfall“ enthält.

Antwort Sechs. Der Wettbewerb zwingt alle zu gutem Storytelling – Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.
Nein. Kein Preisverfall. Wir beobachten Verschiebungen. Auf zwei Ebenen. Erstens: Tatsächliche Produktionskosten. Wir wissen alle: Es gibt immer einen, der es billiger macht. Ob man den engagieren will ist die Frage. Die stellt jemand spätestens dann, wenn die Nachträge kommen. Die Verschiebung zeichnen sich hier insofern ab, dass die Anzahl der Aufträge mit kleinen Budgets zunimmt auf die sich immer mehr Dienstleister stürzen. Die Anzahl der Aufträge mit mittleren Budgets schmilzt ab, Produktionen mit größeren Budgets nehmen zu. Das mittlere Segment wird langsam wie zwischen Mühlsteinen zermahlen.
Zweitens. Verschiebungen gibt es innerhalb der Budgets. Mehr Wert wird inzwischen auf erstklassige Konzeption gelegt. Dort wandert der Aufwand hin, der zum Beispiel im Technikbereich gespart werden kann. Insgesamt: Der Wettbewerb im Bewegtbildmarkt zwingt alle zu gutem Storytelling und durchdachter Dramaturgie – Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.

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Das disruptive im Bewegtbildmarkt wird also nicht von der Technik getrieben. Technische Entwicklungen haben immer geholfen, unsere Geschichten schöner-besser-anders zu erzählen. Das disruptive Element wird aber von den Kreativen kommen. Warum?

Antwort Sieben. Filmisches Erzählen wird das disruptive Element der Bewegtbildkommunikation.
„Und dann? Wie wollen wir denn jetzt weiter erzählen?“, sagte der Cutter unbeeindruckt, als ich ihm viele Minuten von supergeilen Flugaufnahmen einer Oktokopter-Kameradrohne auf seine Timeline schütten wollte. Das ist 5 Jahre her und ich kann mich immer noch an diesen Satz erinnern. Vor allem, als ich eines der ersten 360-Grad-Videos ansah, fragte ich mich genau das: Was wollen die mir erzählen? Ist das geil, wenn jemand aus dem Bild geht und ich per Maus die Kamera hinterher schwenken kann? Nein. Was fehlt ist eine kreative Erzählform die die Vorteile dieser Technik nutzen kann. Das ist aber nur ein Beispiel. In 24 Monaten wird es soweit sein. Dann wird aus Video im Content Marketing tatsächlich Film. Weil die kreativen Filmemacher dann den Raum erhalten, anders zu erzählen. Die Voraussetzung dafür ist, das analogische Denken in der Konzeption zu minimieren. Das geht nur mit externen Partnern. Der Verantwortliche des Kunden denkt immer analogisch: „Vor einem Jahr hat’s meinem Chef nicht gefallen, dann wird er’s diesmal wieder killen.“ Das ist der Tod der Kreativität, also auch der Weg in den mainstream, also auch die Position in der Todeszone der kommunikativen Austauschbarkeit, also auch der sichere Misserfolg. Das kann sich niemand leisten in Zeiten, in denen Kommunikation die einzige Möglichkeit ist, austauschbare Produkte gegeneinander abzugrenzen. Deswegen wird zielgenaues, filmisches Erzählen den Markt grundlegend verändern.

Die Zukunft von Video im Content Marketing wird sich an diesen sieben Leitplanken ausrichten:

1. Die Zukunft sind Kooperationen mit Teams aus Experten.
2. Wer Film nicht nutzt, verliert an Boden.
3. Bewegtbild-Agenturen schon beim Aufsetzen der Content Strategie an den Tisch holen.
4. Wer Zuschauer will, muss in die Promotion einsteigen.
5. Den Aufwand für eine Produktion können wir präzise bestimmen, aber nicht vorhersehen.
6. Der Wettbewerb im Bewegtbildmarkt zwingt alle zu gutem Storytelling und durchdachter Dramaturgie: Auftraggeber, Dienstleister und Produzenten.
7. Zielgenaues, filmisches Erzählen wird das disruptive Element der Bewegtbildkommunikation und den Markt grundlegend verändern.

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Gamescom und Content Marketing

Let’s Play – Was Content Marketer von der gamescom lernen können

Vor vier Wochen hatten die Gamer Köln wieder fest im Griff. Die weltgrößte Spielemesse gamescom lockte 345.000 Menschen an den Rhein. Mit dem Programm bewies die gamescom wieder, dass Gaming längst kein Phänomen der Nerds hinterm Kellerfenster mehr ist. Der Durchschnittsgamer ist heute 37 Jahre alt, 48% sind Frauen. 97% aller Jugendlichen und mehr als 25% der über 50-jährigen nutzen Spiele auf dem Computer, dem Handy oder als Brettspiel.

Wir hatten während des Gamescom Congress‘ mit Gamedeveloper, TV- und Filmmachern, Marketern, Social Media Experten und Gamern sehr anregende Diskussionen. In den nächsten Wochen werden wir an dieser Stelle von den einzelnen Veranstaltungen des gamescom congress‘ berichten und zeigen, wie Gaming – oder „Motivationskonzepte“, wie es ein Panelist nannte– Content Marketing beflügeln kann.

Let’s Play!

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